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Traurig, aber lustig

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Manchmal bin ich völlig unerklärlicherweise sentimental. Dann gucke ich Queen-Videos. Die Verbindung liegt für mich nahe, weil ich es auf der einen Seite zutiefst bedauere, das Freddie Mercury tot ist, auf der anderen Seite kann ich ja jederzeit in Queen-Songs baden.

So ähnlich geht es mir auch mit Douglas Adams. Fällt der Name, bekomme ich feuchte Augen und gleichzeitig trudeln in meinem Hirn tausend großartige Dinge herum, die er ins Universum einbrachte.

Jedoch hab ich weder alle Queensongs gehört, noch alles von Douglas Adams gelesen. Da traf es sich ganz gut, dass Netflix zusammen mit BBC America  Dirk Gentlys holistische Detektei als Serie verfilmte.

Die erste Staffel war großartig, die zweite immer noch gut und wird wohl leider auch die letzte bleiben.

Elijah Wood konnte mich tatsächlich dazu bringen, ihn nicht nur als Frodo zu sehen. Samuel Barnett gab seinem Dirk eine wunderbare Mischung aus Blasiertheit, kindlicher Freude und naiver Entdeckungslust. Gleichrangig daneben agierten die unfassbar punkige Hannah Marks als Todds Schwester, Jade Eshete als etwas glücklose Kämpferin und fast in einer anderen Welt spielte Fiona Dourif als Tod bringender universaler Faktor.

Am Ende der zweiten Staffel stand für mich fest: Ich muss die Bücher lesen! Als Douglas Adams dann in meiner Liste literarischer Sehenswürdigkeiten für unseren Sommerurlaub auftauchte, flog der erste Band quasi von ganz alleine in meine Hand.

DerElektrischeMoench.jpg

Der elektrische Mönch von Douglas Adams, Cover: Hendrik Dorgathen

Ich war sehr überrascht, dass der erste Band, Der elektrische Mönch, eigentlich kaum etwas mit der Serie zu tun hat. Weder der Fall noch die Nebenfiguren fanden sich in der Verfilmung wieder.

Dabei ist der Stoff ähnlich schräg und verwoben, besser als der Fantasy-Plot der zweiten Staffel auf jeden Fall.

Und Douglas Adams ist so schnuckelig britisch! Hach ja, es ist eine große Freude, ihn zu lesen! Mal gucken, welche Spuren wir im Sommer von ihm finden.

Natürlich gibt’s im Fantasyguide eine kleine Rezi: Der elektrische Mönch von Douglas Adams

Und nicht vergessen: Am 25.05. ist wieder Handtuchtag!

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5 Kommentare

  1. Ich kenne bislang nur die erste Staffel der Serie, aber die ist vermutlich das Beste, was ich letztes Jahr gesehen habe.
    Die Bücher muss ich mir dann wohl auch noch mal besorgen.

    Gefällt 1 Person

    • lapismont sagt:

      Ich fand die erste Staffel auch großartig. Bei der zweiten gibts sehr viele tolle Momente, aber ganz besonders die Fantasywelt war auf 80er Jahre-Niveau. Da fehlten einfach Ideen für eine abgefahrene Visualisierung. Oder das Geld.

      Gefällt mir

  2. Schnute sagt:

    Das Buch habe ich letztes Jahr auch gelesen, also die ganze holistische Detektei. War ein echt geniales Buch und ich glaub, auf meinem Blog hab ich dazu auch einiges geschieben. Den elektrischen Mönch fand ich persönlich einfach genial, weil die Idee eines Roboters, der einfach an alles mögliche glaubt, weil seine Programmierung futsch ist, so skurril und brilliant ist. xD

    Ich mag Adams übrigens auch sehr sehr gern…

    Gefällt 1 Person

  3. […] führt uns nach Dorset und ich hab da einiges zur Einstimmung und Illustration beschafft. Mit Douglas Adams konnte ich ja schon vor Monaten nicht warten, aber nun geht’s richtig los. Natasha Solomons Die […]

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