Montbron

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Da sind wir aber immer noch

Unerstürmt steht die Goblobber nun bereit zur Übernahme in die Vitrine. Die Milchbärte hatte andere Pläne für ihren Tag.

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Unter anderen wurde ein Elf in Angriff genommen.

Aber zur Goblobber und ihrer Besatzung:

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Zwei besonders knuffige Modelle – der Koch und der rauchende Zwerg auf einem Munitionsgobbo, hübsch im Netz verpackt.

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Dieser Zwerg trägt einen Stein, falls mal die Gobbos ausgehen.

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Pflocklöser und Zielweiser, typische Besatzungsmitglieder einer Steinschleuder.

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Besonders nette Details sind auch der Zwerg, der den Arm der Steinschleuder hochstämmt und oben auf ein flugbereiter Gobbo.

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Die fertige Goblobber.

Modelltechnisch folgte dieser archaischen Steinschleuder in der fünften Edition diese:

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Nich ganz so verspielt, aber tödlich.

Die Grollschleuder aus der sechsten Edition liegt noch irgendwo unaufgebaut herum. Der damals Einzug haltende Metall-Overhead gefällt mir auch heute noch nicht.

Aber egal, Hauptsache es zermanscht Gobbos.

Für Grungni!

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Ein Motiv ist noch lange keine Motivation

Der erste Versuch der Goblins ihre gefangenen Stammesbrüder zu befreien, endete in einem Desaster.

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Mit dem Bemalen wurde ich nicht ganz fertig – aber immerhin geht es voran.

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Regelrecherche bestimmte den Spielbeginn. Warum gibt es auf einmal Rüstungswürfe bei Steinschleudern? Elfenwerk!

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Die Gobbo-Befreiungsarmee…

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Das Schlachtfeld.

Die Niederlage lag nun nicht an der Treffsicherheit der Goblobber oder der Schlagkraft der Verteidigungstruppe, nein die Gobbos verzettelten sich in wilder Stänkerei und fügten sich dabei selbst eine Menge Verluste zu. Statt eines lauten »Waagh« murmelten sie nur schlaff »Och nö…«. Ein Motiv ist halt noch lange keine Motivation und die eigene grüne Nase ist einem Gobbo immer noch am nächsten.

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Am Ende musste der Garg-Boss der Gobos hilflos mitansehen, wie seine Mannen gar nix taten.

Doch in der nächsten Runde wird er Orkse mitschleppen, das hat er sich geschworen. Orkse, die vom Stänkern bestimmt nicht so viel halten …

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Nach sechs Spielzügen. Gobbos? Ja wo laufen sie denn hin?

Mein Milchbart nahm die Sache sportlich, man kann ja auch nicht ständig den Stänkereitest verpatzen.

Tja, Grungni war mit seinen Dawi.

Dann hol sie Dir doch!

Als Zwergengeneral kann es einem schon mal passieren, dass man von Milchbärten gefragt wird, warum denn da im Keller noch eingesperrte Gobbos sind.
Was sollte man sonst mit ihnen machen, wenn man sie leben ließ? Außerdem braucht so eine Goblobber immer frische Munition, oder?

Nun gut, derartige Antworten lassen Milchbärte nicht verstummen. Also sagte ich ihm: »Wenn du sie haben willst, musst Du sie Dir holen!«

Mit diesem Satz beginnt nun unser Ferienprojekt.

Ausgangspunkt ist das vor Unzeiten begonnene Projekt meiner Goblobber:
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Keine Ahnung warum die nie fertig wurde – Elfenwerk!

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Hier die drei Goblins, die mein Milchbart seiner Armee hinzufügen will.

Im Laufe der Woche wird es nun ein kleines Scharmützel geben, bei dem eine kleine Goblinschar versuchen wird, die eingekerkerten Stammesmitglieder zu befreien. Ich bin guter Hoffnung, dass wir so die aktuellen Regeln in die Köppe bekommen und zudem eine witzige kleine Kampagne entsteht.

Natürlich geht so ein episches Spiel nicht im jetzigen Bemalzustand. Daher schwang ich gestern schon mal die Pinsel um die Goblobber etwas aufzuwerten. Das Farbschema wird Rot und Beige sein, damit es nicht ganz so düster wirkt.

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Hach, diese klassischen Zwerge haben einfach ein besseres Zwerges-Feeling.

Es gibt immer was zu tun, für Grungni!

Die Welt ist groß und es gibt auch Frieden!

Seit drei Monaten streife ich nun durch Mittelerde und mein Entschluss steht nunmehr fest, ich werde das WAR-Abbo kündigen.

Vielleicht hätte es anders ausgesehen, wenn Patch 1.4 im August erschienen wäre. Aber letztlich will man als MMO-Spieler keinen Stillstand im Spiel. Wenn man sich abends einloggt und die Wahl zwischen Daylies oder dem demselben Kram wie vortags hat, kommt irgendwann der Moment, wo das Hobby MMO keinen Spaß mehr macht.

Aber WAR hat mir eine Menge gebracht. Das PvP von WAR ist Spitze, das merkt man besonders, wenn man sich das Krümelchen in Lotro ansieht. Aber letztlich hat auch der aktuelle Patch von WAR nicht das Problem gelöst, dass WAR eben nur im statischen PvP gut ist und für Spieler wie mich keine Dauerbeschäftigung bietet.

Was mir auch an meiner eigenen Spielweise aufgefallen ist: Items sind noch unwichtiger geworden. In WAR bekam man ja während des Levelns genügend Zeug um die Ohren geworfen, recht schnell überholte die PvP-Ausrüstung das Level-Zeug. Umso unverständlicher, dass Mythic RR-Sets als eine der Hauptmotivation des Spiel pushte.

Eine bessere Ausrüstung motiviert mich schon lange nicht mehr. Inzwischen schau ich mir auch gar nicht mehr die Questbelohnungen an, wenn ich eine neue Aufgabe erhalte, denn ich hole sie mir wegen der Aufgabe und der Geschichte dazu.

Wesentlich spannender sind tatsächlich so etwas wie Wälzeraufgaben in WAR oder Tugenden in Lotro, selbst wenn man dabei gehörig grinden und farmen muss. Das wirkt sich natürlich auf die Levelgeschwindigkeit aus, aber der Weg ist das Ziel. Meiner Erfahrung nach versagen die meistem MMOs nämlich im Endcontent. Spieler auf der Maximalstufe stoßen schnell auf das Ende der Spielinhalte. Man ist irgendwann hochgerüstet, kennt alle Tricks, hat alle Trinkets, das beste Bufffood, die besten Tränke und gleichstarke Kumpels – aber keine neuen Herausforderungen, wenn alle Geschichten erzählt sind.

So bin ich also mit Montbron noch weit weg vom Endlevel und freue mich über jede Ankündigung neuer Inhalte in Lotro, auch wenn ich da noch nicht mitmische.

Und vielleicht wird es auch irgendwann wie Screenshots im Blog geben. Ich knipse auch viele, aber die Grafik von Lotro ist im Vergleich zu WAR einfach zu mies. Ich kann mich einfach nicht überwinden.

Bei Grungni!

Du bist mir ne Marke

Die meisten MMOs kennen ein Markensystem. Man erhält sie für irgendwelche Leistungen und kann sie gegen Items oder Fähigkeiten eintauschen.
In LOTRO hat man nun die erste Ini und auch die einzige, die ich bis dato kannte, dreigeteilt und den Bossloot in Marken umgewandelt.
WoW lässt grüßen.

Sicher ist es von Vorteil, wenn man als Spieler die Belohnung für das Besiegen eines mächtigen Fieslings so aussuchen kann, dass sie optimal zum Spielstil passt.

Aber wird dadurch das Spiel nicht entwertet?

Gestern durchkämmten wir das Hügelgräber-Labyrinth und am Ende hatte ich diverse Marken und Abzeichen in der Tasche. Damit konnte ich zu einem speziellen Händler gehen. Nur leider reichten meine Marken nicht aus, um etwas zu kaufen. Ich musste noch ein Scharmützel bestreiten um anschließend genügend Marken für das erste Setteil zusammen zu haben. Eine Stunde nach dem Ableben des ursächlichen Grabunholds.

Früher ging man in eine Ini, erschlug den Boss und fand in seiner Leiche vielleicht etwas brauchbares. Heute verteilt ein kleiner Gnom nach dem Ableben seines Meisters lustige Gedenkmünzen die man dann zu einem Sammler trägt, der als Dank ein persönlich angepasstes Designerstück aus dem Hut zaubert.

Ich weiß nicht. WoW hatte schon ein Übermaß an solchen Badgets, WAR erfindet auch immer neue Markensysteme und nun auch noch LOTRO. Vermutlich bin ich so eine alter MMO-Saurier, der einfach nur Schnetzeln will.

Irgendwann gehts uns wie Tom Sawyer, der sich seine Bibel dadurch erhandelte, dass er andere für sich den Zaun streichen und sich mit „Marken“ bezahlen ließ.

Nur noch eine …

Willkommen im Club der anonymen Spielsüchtigen. Was, keiner will es zugeben?

Nur noch diesen Lock mitnehmen, nur noch dieses Erz abbauen, nur noch diese Quest abgeben …
Das kann man doch nicht als Sucht bezeichnen!

Mhm, manchmal aber fühlt es sich so an. Dann verliert man die Kontrolle und bringt deutlich mehr Playtime auf die Waage, als man eigentlich wollte. Und Saugen/Bügeln/Arbeiten kann man ja auch noch morgen, nach dem Spiel.

Ihr seht schon, Monrbron ist gerade ganz tief im Leveln und Berufe skillen gefangen. Wenn ich ihn mal offline erwische, lese ich ihm die Leviten!

Für Grungni!

Die große Flatter

Die Karlsgarde bemüht sich momentan darum, in Lotro eine Sippe zu finden, die zu uns und wir zu ihr passen.
Momentan sind alle noch im Lotro-Fieber – zum einen natürlich weil das Spiel für uns neu ist, aber auch, weil es doch einige Dinge gibt, die in War fehlen oder einfach nur anders sind.

Doch man soll ja mit dem Guten beginnen.

In WAR ist das PvP episch, macht Spaß und ist in Bewegung. Die Spieler wollen die Schlacht und überall ist Krieg. Wer nur mal schnell ne Runde SZ spielen will, findet zu 90% ruckzuck Gegner.

Thorst wehrte sich in unserer Diskussion dagegen, dass ich WAR eine Shooter-Affinität bescheinigte.
Warum tat ich das?
Nun, rein technisch ist der Zugang zum PvP recht trivial. Um an einem Szenario teilzunehmen, kann ich mich als Spieler über ein Menü im Spiel anmelden. Obwohl die Szenarios Zugänge in der Spielwelt haben, muss ich dort nicht hindüsen, muss keinen NPC anquatschen oder dergleichen. Meine Spielfigur bleibt bei der Anmeldung und auch beim Betreten außen vor.
Erst wenn ich im Szenario bin, spiele ich wieder die Figur. Quasi ist ein Szenario ein Spiel im Spiel. Ich finde schon, dass der Vergleich mit einer CounterStrike-Map berechtigt ist.

Etwas anders sieht es im offenen Realm versus Realm aus. Es gibt alle acht Stunden die Möglichkeit, sich via Klick in ein Brennpunktgebiet porten zu lassen. Ansonsten muss man die Wege durch die Spielwelt nutzen. Da die Flugpunkte fast alle in Kriegslager führen, ist der Unterschied zu einem Direktport aber gering. Auch hier ist der gesamte Nicht-RvR-Bereich völlig ohne Belang. In RvR-Gebieten gibt es zudem kaum NPCs, nicht einmal besonders viele Tiere, vermutlich unter 50 in der gesamten Spielwelt. Es sind reine Schlachtfelder für Spieler. Also quasi auch eine Map.

Der nächste Punkt neben der Umwelt ist die Ausrüstung. Wer einmal im Zerg mitritt weiß, dass Ausrüstung quasi egal ist. Wichtiger sind Dinge wie Spieler-Anzahl, Koordinierung, Klassenverteilung und Verhalten der Spieler selbst.
In Szenarien hingegen macht es zwar einen Unterschied, ob man Rufrang 80-Equip trägt noch mit Level 40 PvE-Klamotten kämpft, aber der nominelle Erfolg hängt davon nicht zwangsweise ab. Spaß oder Frust schon gar nicht.

Wer in WAR hauptsächlich PvP betreibt, kann tatsächlich auf Quests, Berufe, Events, Lore und Schnickschnack verzichten, da all das nichts am PvP-Spaß ändert oder spürbaren Einfluss auf den Erfolg hat. Selbst wer mit Tränken, Salben und Spezialtalismanen vollgestopft zergt, hängt viel mehr von den o.g. externen Faktoren ab.
Figurenentwicklung oder Feintuning in den Skills? Im Normalfall irrelevant. Der Tod der Figur hat keine Auswirkung, der Debuff läuft schnell wieder ab – weder muss man die Ausrüstung reparieren lassen, noch Ressourcen farmen oder herstellen lassen, maximal kauft man etwas beim Händler ein, steckt die riesige Kriegsramme in die Hosentasche und eilt leichtfüßig zur Burg. Der Ruf geht nur nach oben. Mehr Konsequenzen hat PvP in WAR nicht für die Figur.
Eigentlich ist WAR daher genauso statisch wie eine Runde CS.

Runenpriesterkollege Grimboog fasste unsere Lotro-Erfahrung ungefähr so zusammen:
Ich will PvP wie in WAR und PVE wie in Lotro, beides zusammen in einem Spiel!

Damit drückt er die Meinung der meisten in unserer Gilde aus. Und darum flattern wir gerade so viel in Lotro rum.

Für Grungni!

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