Montbron

Gerade am Lesen:

Ulrich Holbein – Knallmasse

Gerade geschrieben:

Archive

Blogstatistik

  • 9,094 hits

Wer nicht knuxen kann, muss schlurfen

Einem Buch zu widerstehen fällt mal leicht (Abriss der Geschichte der SED), mal geht’s gar nicht.

Etwa wenn Hardy Kettlitz erwähnt, dass die Gesamtausgabe der Werke von Angela und Karlheinz Steinmüller weitergeht. Mein Lieblings-SF-Buch überhaupt ist bekanntermaßen, oft genug hab ichs erwähnt, ihr Roman Andymon und eines meiner allerersten Interviews im Dienste des Fantasyguides führte mich in das Wohnzimmer der beiden. Sie deckten mich mit Lektüre für zehn Leben ein, auch hier war Widerstand unmöglich.

Nun also eine Fortsetzung der Werkausgabe. Aber es kommt noch besser. Es ist die Fortsetzung zweier Werkausgaben! Denn kein geringerer als Universaltranslator Erik Simon ist schon seit Jahren mit dem Ehepaar aus Berlin auch literarisch verbandelt.

Diese Kollaborationen führten zu Die Wurmloch-Odyssee. Band 7 der Steinmüller-Werkausgabe und Band 5 von Simon’s Fiction.

SST_Wurmloch_408

Die Wurmloch-Odyssee von Angela Steinmüller, Karlheinz Steinmüller und Erik Simon, Titelvignette: Thomas Hofmann

Das Buch gab es bereits als Shayol-Ausgabe. Der Verlag ging ja den Bach hinunter und nur wenige Exemplare überlebten den harten Markt. Zum Glück gibt es Hardy. Sein Golkonda-Imprint Memoranda glänzt also nun mit einer neuen Ausgabe und zeitgleich erschien auch noch der nächste Band, Leichter als Vakuum.

Die Wurmloch-Odyssee bezeichnet das Schreibkollektiv als Weltraum-Operette in acht Episoden. Einige davon sind nicht neu, sondern rüstige Klassiker, nun mit janz jungem Jemüse zu einem Werk zusammen gefasst.

Ausgangsstoff war die Geschichte Der Trödelmond beim Toliman aus dem Kurzgeschichtenband Windschiefe Geraden der Steinmüller.

Wurmloch1

Die Quellen

Olaf R. Spittel inspirierte das zur Herausgeberschaft einer Anthologie, Geschichten vom Trödelmond, für die er verschiedene Kulturschaffende um Beiträge bat.

Wer war am fleißigsten? Erik Simon! Und nun also noch mehr vom Trödelmond. Oder genauer von der Besatzung des Schiffes, deren Navigator dereinst dem Souvenir-Rausch des Trödelmondes erlag.

Wurmloch3

Karlheinz und Angela Steinmüller 2016 auf dem ElsterCon

Es ist teilweise eine Zeitreise zurück in die literarische Vergangenheit. Das spürt man am Stil der Geschichten, am Aufbau der einzelnen Teile und vor allem an den satirischen Elementen, die sich auf die zerplatzte Welt der DDR bezogen. Ich kann das mit einem Schmunzeln oder breitem Grinsen im Gesicht würdigen und konnte Erik Simon von ganzem Herzen zustimmen, der in seinen Anmerkungen postulierte, dass es manche DDR-Absurdigkeiten zu aktuellen Reinkarnationen geschafft haben. Ich sag nur Teamtraining (In jedem Team steckt tief, ein ganzes Kollektiv).

Als Fanboy gestehe ich ohne Gewissensbisse: Ich hab hier nur Lob, oder in Zeit-Geist-Tenor: Ich bin einer von jenen, deren Begeisterung für gerade dieses Buch euch, liebe Leserschaft, »mit Stumpfheit verhätschelt und verhunzt.«

Eigentlich wollte ich auch mal wieder ein Buch im Garten arrangieren. Unser Apfelbaum hat momentan für Schnecken eine eigene Interpretation einer Wurmloch-Odyssee im Angebot, aber Samuel Hamen hat vielleicht Recht, und derartig abgeschmackter Deko-Kitsch schadet der Literatur. Untergräbt ihr Innerstes und lässt den wahren Wert einer heftigen Kritik schwinden. Ordentliches Knuxen ist immer noch am besten.

wurmloch2

Nur Natur, ein Wurmloch und kein Buch.

Wer lieber genüsslich schlurfen will, für den gibt es meine Rezi im Fantasyguide: Die Wurmloch-Odyssee von Angela Steinmüller, Karlheinz Steinmüller und Erik Simon

Und in der Dunkelheit noch Düsternis

Crossvalley Smith kannte ich nur von seinen grafischen Arbeiten her. Seine Cover und Illustrationen sind meist leicht identifizierbar. Gruselige Motive, gedeckte bis schwarze Farben und in der Dunkelheit noch ein gesteigertes Maß an Düsternis.

Als 2015 die Nachricht von seinem Tod reihum ging, machte mich das schon sehr traurig, denn seine Bilder gehören zu so vielen Büchern, mit denen ich zu tun hatte, dass er mir einfach irgendwie vertraut und nah war, ohne je ein Wort mit ihm gewechselt oder ohne ihn je getroffen zu haben.

Darum sagte ich gleich spontan zu, als Alisha Bionda mich frug, ob der Fantasyguide die Gedenkanthologie besprechen möchte, die sie beim Fabylon-Verlag herausgebracht hat.

cv_cover

Am Ende der Reise herausgegeben von Alisha Bionda, Cover: Crossvalley Smith

Das Buch enthält eine ganze Menge persönlicher Texte. Sehr private Abschiedsworte der Familie, von Freunden, aber auch von Bekannten und sogar sein alter Mathe-Prof meldete sich zu Wort.
Diese Texte sind über das ganze Buch verstreut und selbst die Autorinnen und Autoren der Kurzgeschichten, meist zu einem Bild von Crossvalley entstanden, gaben ihrer Trauer Ausdruck und bedankten sich bei ihm für seine Werke, die den ihren so viel zu geben hatten.

Ich befand mich beim Lesen quasi beständig in mehr oder weniger heftigen Zuständen des Traurigseins. Es ist vielleicht nicht ganz die richtige Stimmung, um sich eine kritische Meinung zu den Geschichten zu bilden. Vielleicht berührten mich die Liebesgeschichten mehr, betrübten Verlust und Leid auf eine mächtigere Art, war mein Herz weniger offen für Klischees.

Aber ich konnte mich dieser beständigen Berührung durch den Tod Crossvalleys nicht entziehen. Er stand mir plötzlich viel näher als zu Lebzeiten, eine sehr intensive Kennenlernphase und gleichzeitig ein sehr langer Abschied. Irgendwie bittersüß.

In meiner Rezi gehe ich näher auf die Storys ein und ob ich ihnen gerecht werde, kann man wahrscheinlich nur beurteilen, wenn man sich dieses kleine traurige, wunderschöne Büchlein selbst zu Gemüte führt: Am Ende der Reise herausgegeben von Alisha Bionda

Berlin im Sonnenschein

Es war im Jahre 2009 als ich das allererste Mal Regina Spektor life erleben konnte. Sie tourte mit ihrem Album Far und bezauberte nicht nur mich im ausverkauften Fritzclub im Postbahnhof (inzwischen ehemaliger Fritzclub).
Natürlich schwor ich mir damals, sie wieder zu sehen. Ach Jahre lang musste ich warten, gestern war es so weit: Regina weilte in Berlin und ich nicht im Urlaub. Juhu.

Einziger Wehrmutstropfen: Sie spielte im Tempodrom. Das Dingens hasse ich. Es ist teuer, unbequem und kann nur durch die sanitären Anlagen punkten. Aber für Regina Spektor kann man diverse Opfer bringen.

regina_1

Regina Spektor im Tempodrom

Während all der Jahre brachte sie neben einem Live-Album zwei neue Platten heraus. 2012 das sehr kurze What We Saw From The Cheap Seats und letztes Jahr Remember Us To Life und jedesmal wurde ihre Lieder feste musikalische Begleiter. Neben den Songs von Anna Ternheim gehören die Lieder von Regina Spektor zu jener Art von Musik, die ich immer wieder hören, fühlen und denken kann. Darum laufen sie auch regelmäßig in meinem Player und ich habe zwar ein paar Lieblingssongs, aber eigentlich höre ich mich durch alle Platten.

So handhabte sie es auch am Montag in ihrem Konzert. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war das älteste Lied der Sailor Song vom Album Soviet Kitsch, Far dominierte mit sieben Songs, Remember Us To Life folgte dicht auf mit sechs, Begin to Hope mit drei und What We Saw From The Cheap Seats mit zweien, wobei sie Ballad Of A Politician nutzte, um an ihre eigene Geschichte als Emigrantin zu erinnern.

regina_2

Regina und die Gitarre

Wie gewohnt blieb sie in ihren Ansagen schüchtern und bedankte sich zaghaft, war sichtlich erfreut über einen üppigen Blumenstrauß, und bedankte sich für das sonnige Berlin nach den verregneten Tourtagen vorher.

Meist spielte sie am Klavier und natürlich schnallte sie sich für The Trapper and the Furrier, aber vor allem für das rockige That Time die E-Gitarre um.

regina_3

Etwas unscharf, aber es kam ja auf die Musik an

Sie kann ja schnelle Nummern genauso kraftvoll raushämmern wie eine ihrer unzähligen Power-Balladen, wobei der absolute Höhepunkt wieder einmal Après Moi darstellte, das mit seiner russischen Strophe schon immer einzigartig klang.

Ihre Begleitung bestand aus Schlagzeug, Cello und Keyboard, die alles an Musik abdecken konnte und einen großartigen Sound lieferte. Regina füllte das Zelt aber auch so mit ihrer Stimme komplett aus. Leider war das Tempodrom nicht ausverkauft, aber der langanhaltende Applaus ließ das schnell vergessen.

Die Zugabe und das Konzert beendete Samson, bei dem ich wohl immer dahinschmelzen werde und zum Glück war ich mit meiner Liebsten im Konzert – es war ein perfekter Moment.

Am Berghang der Projektarbeit

Von meinen vier Büchern Urlaubslektüre hab ich genau eines geschafft und bei zweien befinde ich mich noch mittendrin. Sie werden mich die nächsten Wochen als Parallel-Lektüre begleiten, da ich ich diverse Rezensionsexemplare vor mir habe, man merkt, dass sich die Frankfurter Buchmesse nähert.

Dafür habe ich aber endlich mal wieder ein Zeichenbuch vervollständigt. Im Urlaub schreibe und kritzle ich in diverse Kladden und meist schau ich sie eben nur im Urlaub an. Nun aber war ich fleißig und hab zumindest die Bilder auf meiner Homepage online gestellt. Einige gab es schon hier im Blog zu sehen, da etliche Bilder durch meine Buchlektüre inspiriert sind.

galerie2

Übersicht über die Bilder

Inzwischen nutze ich bereits dem dritten Kasten mit Buntstiften und selbst in Lissabon kam ich nicht an drei neuen wunderbaren Farben vorbei. Ich musste in den Malbedarf, weil ja das Büchlein voll war und ich ein neues brauchte.

zweitesBuch

Malwerkzeug

Man kann an der länge der Stifte sehen, was neu und was oft genutzt ist.

Vielleicht folgen irgendwann mal die Texte, aber im Gegensatz zu den Bildern handelt es sich bei ihnen eher um Rohmaterial, aus dem erst noch etwas werden möchte. Auch die diversen anderen Kladden warten auf Digitalisierung. Aber digital ist vielleicht nicht immer besser.

Das Unglück des Poeten

Franz Kafkas Prozess las ich zur Wendezeit. Er passte damals zum Status dieses Landes und beschreibt ihn heute nicht minder treffend.

Kafka übte auf mich stets eine besondere Faszination aus wie Heine oder Rilke, denn ihnen fühle ich mich literarisch am verbundendsten. Und wie cool ist das Vorbild eines Büromenschen, der Weltliteratur in seiner Freizeit verfasst?

Meine Ambitionen sind da inzwischen deutlich gesunken, aber der Name Kafka bewirkt bei mir immer noch glänzende Augen.

kafka_1

Kafka in Berlin

Noch bis zum 28.08. läuft im Martin-Gropius-Bau nun eine ganz besondere, feine, kleine Ausstellung zu Kafka und seinem Roman Der Prozess. Übrigens liegt das Gebäude nahe jener Stelle, da Kafka einst in Berlin nächtigte.

kafka_2

Der Martin-Gropius-Bau ist für ambitionierte Ausstellungen berühmt.

Kafka schrieb den Roman nie fertig und wollte das Manuskript eigentlich nach seinem Tod vernichtet wissen. Sein Freund Max Brod verweigerte ihm diesen Dienst und brachte stattdessen nur wenige Jahre nach Kafkas Ableben eine von ihm aus der Rohfassung zusammengestellte Ausgabe heraus, die zumindest unter Literaten schnell berühmt wurde.

Der Großteil des Romans entstand in ein paar Monaten nach der Auflösung von Kafkas Verlobung und dementsprechend kann man vermuten, dass Kafka hier gegen sein Leid anschrieb.

In der Ausstellung sind Faksimilies der handgeschrieben Blätter zu bestaunen, samt den Editions-Anmerkungen von Max Brod und so konnte ich direkt in Kafkas Bearbeitungen, Streichungen und Wortsuche hineinblicken. Es entsteht eine große und intime Nähe zu Kafka, die ich so nicht erwartet hatte.

kafka_3

Der Schatz

Zudem wird dreimal täglich die Orson Welles Verfilmung aus dem Jahre 1962 im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt, von der ich bisher nichts wusste. Wir sahen nur die letzten zwanzig Minuten, aber der Film hinterließ gewaltigen Eindruck. Sehr expressiv, tolle Bildideen und neben Anthony Perkins als K. konnte man Welles selbst und eine sehr impulsiv aufspielende Romy Schneider bewundern. Jetzt nicht unbedingt eine getreue Buchverfilmung, aber sehr beängstigend und cineastisch sicherlich auch im Ganzen nicht zu verachten.

Abgerundet wurde die Ausstellung durch Fotos, Biographisches und fremdsprachige Ausgaben des Prozesses. Die Fotos übrigens in Originalgröße und wer alte Photographien seiner Großeltern kennt, wird sich an die Briefmarkenformate erinnern. Zum Glück hatte ich die Brille auf.

kafka_4

Der ganze Prozess

Mit dem Kinoraum drei Säle im grandiosen Martin-Gropius-Bau – eine für mich völlig angemessene Würdigung des Romans und seines Autors. Es waren vielleicht 15 BesucherInnen da, alles darüber hinaus hätte vielleicht die Intimität zerstört. Ich kann‘s nur empfehlen!

Am Ende des Gemetzels sollst du ihn lieben

Ann Leckie weilte gestern im Otherland und da ich schon fast auf dem Flug in den Süden bin, hier nur ganz kurz ein kleiner Bericht mit ein paar Bilderlein.

otherland_crew

Wolfgang Tress, Simon Weinert und Ann Leckie

Wolfgang und Simon waren stolz wie Bolle, Ann Leckie in ihrer proppevollen Buchhandlung begrüßen zu dürfen. Ann kam via München aus Spanien und zeigte sich vom Wetter unbeeindruckt.

al_05

Ann Leckie

Sie ist eine sehr freundliche, offene Frau mit klaren Worten und feiner Selbstironie, die gern lacht.

Aus ihrem jüngsten Buch las sie nicht vor, das entsprechende Kapitel war wohl zu lang, dafür gab es einen witzigen Auszug aus Band Drei ihrer Imperial Radch Trilogie, in der es um Translator-Identifikationsprobleme ging. Das las Ann mehr als passabel und schlussendlich überzeugte sie mich, die Trilogie nun doch noch komplett zu lesen.

al_01

Ann las aus »Ancillary Mercy«

Der Frageteil hatte es in sich. Neben Fragen zum Schreiben, Lieblingsfiguren und Erfolgskonzepten ging es auch um die Genderproblematik. Passenderweise befand sich ihr deutscher Übersetzer Bernhard Kempen im Publikum, sodass es hier kompetente Auskünfte gab.

bernhard_kempen_01

Bernhard Kempen

Sehr spannend fand ich ihre Anekdote um die dramatische Tempelszene, deren Bedeutung für die Liebesgeschichte definitiv davon abhängt, an welcher Stelle sie sich im Roman befindet. Zum Glück war sie durch ein Hinweis während des Probelesens vorgewarnt und konnte dem Lektor ausreden, diese Szene an den Anfang des Romans zu stellen.

al_03

Margaret Atwood und Ian M. Banks schauten ihr über die Schulter

Es war ein wunderbarer Abend und ich ließ mir mein Exemplar von Die Maschinen nicht nur von Ann sondern auch von Bernhard signieren.

al_04

Ann beim Signieren

Die Crew des Otherlands ist einfach großartig im Organisieren sensationeller Buch-Events. Morgen, wenn Marko Kloos wieder einmal dort aufschlägt, bin ich aber bereits außer Landes.

bernhard_kempen_02

Bernhard kam auch nicht drumherum

Seifenschaum und Friedhofsruhe

Nun ist es auch schon wieder fast drei Jahre her, da befasste ich mich mit dem Start von O.R.I.O.N. Space Opera, der kleinen SF-Reihe von Guido Krain, die beim Arunya-Verlag unterkam.

Inzwischen traf ich Familie Krain auch schon live und konnte mich als großer Pali-Fan outen.

Im Mai erschien nun Band 6 aus der Tastatur von Norma Feye.

Himmelfahrt ist ihr zweiter Roman für die Reihe, nebst der Kurzgeschichte Papageienbande aus dem ersten O.R.I.O.N.-Band.

orion6

Himmelfahrt von Norma Feye; Cover: Shikomo

Sie führt die Geschichte ihrer beiden Hauptfiguren fort, ohne den Rest der Handlung zu vernachlässigen, denn Band 6 schließt nahtlos an Band 5 von Guido an und reicht den Staffelstab auch wieder mit einem sehr, sehr fiesen Cliffhanger zurück an ihn.

Normas Stil ist etwas weniger verspielt, es gibt keinen Sex und der Humor hat eine wesentlich feinere Note. Dafür legt sie wieder großen Wert auf die Ausarbeitung der Alienkultur. Ergänzt um gut durchchoreographierte Action und hammerharte Personalentscheidungen, die ich ganz und gar nicht gutheißen kann, ergibt sich eine bunte Mischung unterhaltsamer Space Opera. Perfekt für einen entspannten Sommergewitterabend.

Meine Rezension im Fantasyguide: Himmelfahrt von Norma Feye

%d Bloggern gefällt das: