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Verkifft bis heiter

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Wenn ich mal wieder eine spannende Musik für mich entdecke, will ich sie auch live sehen. Das ist in Berlin zum Glück nicht ganz so schwer.

Im Frühjahr lief mir Die Heiterkeit über den Weg, vielmehr las ein ein paar spannende Artikel über die Band und nach drei Songs und zwei Videos wurde die Platte mit dem elegischen Namen Pop & Tod I / II gekauft.

cover

Pop & Tod I / II, Cover von Sonja Deffner

Für Konzerttickets fuhr ich extra zur KoKa36, denn das ganze sollte im //:about blank stattfinden, das seine Karten wohl nicht von jedem verkaufen lässt.
Noch nie gehört. Das ganze stellte sich als kleiner Klub in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude heraus und sah so aus wie Jugendclubs früher.

Natürlich waren wir zu früh. Ich habe keine Ahnung, warum man auf Tickets Zeiten draufschreibt, wenn man sie doch nicht einhält.
Als jemand, der Wochentags kurz nach fünf aufsteht, sehe ich das nicht ganz so gelassen.
Nun gut, irgendwann fing die Vorband Luchs (Facebook-Link) an, eine gothrockige Damenkombo, die mit breitem Bass hämmerte, aber ihre Stimmen nicht sonderlich in die Anlage brachte.

luchs

Luchs

Die Heiterkeit trat dann auch komplett ohne Schnickschnack auf, was ich nach den kunstlastigen Videos nicht erwartet hatte.

heiterkeit_1

Der Klub war recht dunkel, aber das sind: Die Heiterkeit

Aber der Kontrast von Grabesstimme (Stella Sommer) und den hohen Stimmen von Hanitra Wagner am Bass und Keyboarderin Sonja Deffner ist schon cool.

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Stella Sommer mit einem Lächeln

Die Lieder sind ehrfurchtgebietend und es wäre ein tolles Konzert gewesen, wenn uns der Qualm diverser Räucherwaren nicht auf den Magen geschlagen wäre.

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Niemand trällert »Nacht« so schön wie Sonja Deffner

Das war sowas von 90er Jahre. Ich bin wohl zu alt für stinkende Klubs. Dieser ist von der Liste meiner Konzertlocations geflogen.
Die Heiterkeit natürlich nicht. Denn so cool, lässig und episch wie Stella Sommer singt wohl nur noch Dirk von Lotzow, aber der ist ja auch lediglich ein paar Tage nach mir geboren worden.

Das war mein Konzertjahr 2016. Weiter geht’s 2017 im März mit Knorkator. Da wird Gras bloß gehäckselt und nicht geraucht.

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