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Das Funkeln schwarzer Perlen im dunklen All

Neues Jahr, neue Preise! Die Nominierungen für den Kurd Laßwitz Preis stehen an und da ich ja gerade erst meine Lektüreliste 2017 durchforstet habe, bietet es sich an, auch gleich nach Nominierungswürdigem zu buddeln. Wobei ich mit dem Absenden noch warten werde, denn Der Kanon mechanischer Seelen von Michael Marrak ist offiziell 2017 erschienen und ich vermute, dass dieser Roman relevant sein wird.

Für die Kategorie Bester SF-Roman des Jahres 2017 stehen zwölf Werke zur Auswahl und wie jedes Jahr zerbreche ich mir den Kopf, was für mich an einem Roman nominierungswürdig ist. Das Feld ist extrem unterschiedlich und reicht vom heißen Sexabenteuer bis zur Mathe lastigen Hard-SF.

Hat eines der Bücher Potential, ein Genre-Klassiker zu werden? Schwer zu sagen. Die Wurmloch-Odyssee ist zwar in dieser Form eine Neuerscheinung, aber durch ihre lange Editionsgeschichte schon irgendwie ein Klassiker. Sowohl sprachlich als auch von der Ideenverarbeitung her gehört der Episodenroman definitiv an die Spitze der Liste, doch ich befürchte stark, dass er nicht zugelassen wird. Werkausgabe und so.

Wie nun weiter auf der Werkeleiter? Vergleichen wir mal die Postapokalypsen.
Da es keine Extra-Kategorie für Debüts gibt, muss sich Junktown brav einreihen und im direkten Vergleich zu Qualityland steckt der Roman von Matthias Oden zurück. Westlake Haven ist von den dreien wohl das technisch interessanteste SF-Werk und bot neben den bereits bekannten Schrecken unserer digitalen Zukunft mir zumindest noch weitere Themenbereiche an.

Kommen wir zur Space Opera. Kai Meyer lieferte mit Die Krone der Sterne ein spannendes und unterhaltsames SF-Debüt. O.R.I.O.N entwickelte sich in diesem Jahr mit den Bänden 6 und 7 deutlich weiter in Richtung Horror. Alle drei Romane sind gute Unterhaltung, gehören aber nicht auf eine Nominierungsliste. Die Nadir-Variante bildet leider den letzten Platz in diesem Subgenre, da hier für mich einfach zu wenig passte.

Uwe Posts SF-Satire um den Weltraumdetektiv Walpar las sich genauso vergnüglich wie das Robotermärchen Knallmasse von Ulrich Holbein, jedoch fand ich die liebenswürdige Reise des Roboters insgesamt charmanter. Ob aber eine überarbeitete Neuasgabe für den KLP akzeptiert wird, wage ich zu bezweifeln.

Was mach ich nun mit dem neuen Dath? Im Nachhinein betrachtet fehlt dem Roman einfach das gewisse Extra für einen Spitzenplatz. Tolle Figurenkonstellation, raffinierte Szenen und ein wissenschaftlicher Unterbau, aber Daths Poesie ist mir zu kühl geblieben, der Matheanteil zu trocken.

Bleibt das Sexabenteuerchen von Guido Krain. Ich glaub, es hat sich den zwölften Platz redlich verdient. Egal wie finster mich Herr Hammer jetzt auch anstarrt.

Somit hätten wir, tada!, eine vorläufige Nominierungsliste. Die ersten drei werden weiterkommen und ich werde Udo Klotz Ersatzkandidaten anbieten müssen.
Sind jetzt nun die großen Kracher dabei gewesen? Nein. Kann sein, dass ich ihn bisher einfach verpasst habe, in der Liste von sf-lit.de finden sich immerhin knapp hundert Titel. Aber man kann ja nie alles lesen.

Meine Nominierungskanditatentopzwölf für die KLP-Kategorie Bester SF-Roman 2017:
01. Angela Steinmüller, Erik Simon und Karlheinz Steinmüller – Die Wurmloch-Odyssee
02. Marc Späni – Westlake Haven
03. Ulrich Holbein – Knallmasse
04. Marc-Uwe Kling – Qualityland
05. Matthias Oden – Junktown
06. Dietmar Dath – Der Schnitt durch die Sonne
07. Uwe Post – Walpar Tonnraffir und die Ursuppe mit extra Chili
08. Guido Krain – Friedhof der Assassine
09. Kai Meyer – Die Krone der Sterne
10. Norma Feye – Himmelfahrt
11. Armin Rößler – Die Nadir-Variante
12. Guido Krain – Hammer & Söckchen

Zu den restlichen Kategorien werde ich mich vielleicht gesondert äußern.

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Schotten, Zoten und ein gesundes Maß

Der Feiertagsurlaub hinterließ mir einige leere weiße Blätter. Man kommt zu nüscht zwischen Bescherung und Pfannkuchen. Nun aber los und frisch ans Werk.

Mein letztes Buch in 2017 stammt erneut von Carl Amery. Das Königsprojekt gehörte zu den Werken, die mir Erik Simon zu lesen empfahl und da es Buch des Dezember-Klassikerlesezirkels im SFN wurde, konnte ich es mir eher als gedacht zu Gemüte führen.

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Das Königsprojekt von Carl Amery, Cover: Gerhard M. Hotop

Im Roman geht es um eine Zeitmaschine, die Leonardo da Vinci einst erfand und derer sich die katholische Kirche im Vatikan bedient, um Veränderungen der Geschichte in ihrem Sinne vorzunehmen. Die extra dafür ausgebildeten Schlüsselsoldaten dürfen dabei nur im Rahmen der belegten Ereignisse agieren. Oder besser gesagt: Sie dürfen all das machen, von dem keine Quellen Zeugnis ablegen. Das jüngste Projekt soll die katholischen Jakobiner zurück auf den schottischen Thron bringen. Da passt es ganz gut, dass ein Bayer 1954 am Ende der Stuart-Erbfolge steht.

Amery bastelt daraus einige parodistische Szenen über Kirche, Bayern und Schotten. Gewürzt mit etwas Geheimdienstaction und Mafiamethoden. Viele gute Ideen, die aber zum Schluss alle verpuffen. Im SFN wurde vermutet, dass dies ein Hinweis auf einen postmodernen Roman sei, naja, die Postmoderne entschuldigt nicht jedes Scheitern.

Mich hat das Buch jedenfalls nicht mitgerissen. Zwar ist mir bewusst, dass Amery hier mit tiefer Humorkelle austeilte, aber lustig fand ich es kaum. Zudem leidet der Roman viel zu oft an Amerys unbändiger Lust am Verschwurbeln. Er baut Sätze, die mir selbst bei genauer Betrachtung ihre Bedeutung vorenthielten. Amery liebt stilistische Spielereien und an vielen Stellen steckt er dabei so tief in seiner literarischen Zeit, dass mir Unwissenden der Zugang versperrt bleibt. Amery machte mir dabei nicht einmal als Wortkünstler Spaß. Zumindest nicht in diesem Roman, entsprechend nüchtern fällt auch meine Rezi aus: Das Königsprojekt von Carl Amery

Das Unglück des Poeten

Franz Kafkas Prozess las ich zur Wendezeit. Er passte damals zum Status dieses Landes und beschreibt ihn heute nicht minder treffend.

Kafka übte auf mich stets eine besondere Faszination aus wie Heine oder Rilke, denn ihnen fühle ich mich literarisch am verbundendsten. Und wie cool ist das Vorbild eines Büromenschen, der Weltliteratur in seiner Freizeit verfasst?

Meine Ambitionen sind da inzwischen deutlich gesunken, aber der Name Kafka bewirkt bei mir immer noch glänzende Augen.

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Kafka in Berlin

Noch bis zum 28.08. läuft im Martin-Gropius-Bau nun eine ganz besondere, feine, kleine Ausstellung zu Kafka und seinem Roman Der Prozess. Übrigens liegt das Gebäude nahe jener Stelle, da Kafka einst in Berlin nächtigte.

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Der Martin-Gropius-Bau ist für ambitionierte Ausstellungen berühmt.

Kafka schrieb den Roman nie fertig und wollte das Manuskript eigentlich nach seinem Tod vernichtet wissen. Sein Freund Max Brod verweigerte ihm diesen Dienst und brachte stattdessen nur wenige Jahre nach Kafkas Ableben eine von ihm aus der Rohfassung zusammengestellte Ausgabe heraus, die zumindest unter Literaten schnell berühmt wurde.

Der Großteil des Romans entstand in ein paar Monaten nach der Auflösung von Kafkas Verlobung und dementsprechend kann man vermuten, dass Kafka hier gegen sein Leid anschrieb.

In der Ausstellung sind Faksimilies der handgeschrieben Blätter zu bestaunen, samt den Editions-Anmerkungen von Max Brod und so konnte ich direkt in Kafkas Bearbeitungen, Streichungen und Wortsuche hineinblicken. Es entsteht eine große und intime Nähe zu Kafka, die ich so nicht erwartet hatte.

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Der Schatz

Zudem wird dreimal täglich die Orson Welles Verfilmung aus dem Jahre 1962 im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt, von der ich bisher nichts wusste. Wir sahen nur die letzten zwanzig Minuten, aber der Film hinterließ gewaltigen Eindruck. Sehr expressiv, tolle Bildideen und neben Anthony Perkins als K. konnte man Welles selbst und eine sehr impulsiv aufspielende Romy Schneider bewundern. Jetzt nicht unbedingt eine getreue Buchverfilmung, aber sehr beängstigend und cineastisch sicherlich auch im Ganzen nicht zu verachten.

Abgerundet wurde die Ausstellung durch Fotos, Biographisches und fremdsprachige Ausgaben des Prozesses. Die Fotos übrigens in Originalgröße und wer alte Photographien seiner Großeltern kennt, wird sich an die Briefmarkenformate erinnern. Zum Glück hatte ich die Brille auf.

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Der ganze Prozess

Mit dem Kinoraum drei Säle im grandiosen Martin-Gropius-Bau – eine für mich völlig angemessene Würdigung des Romans und seines Autors. Es waren vielleicht 15 BesucherInnen da, alles darüber hinaus hätte vielleicht die Intimität zerstört. Ich kann‘s nur empfehlen!

Alles so schön bunt hier

Als ich kürzlich ymir oder aus der hirnschale der himmel von Philip Krömer rezensierte, schickte mir der homunculs verlag gleich ein Verlagsprogramm mit. So erfuhr ich, dass just im Frühjahr das nächste Science Fiction Werk erscheinen sollte. (Und ja, ich zähle ymir zur SF, auch wenn es mir als Nominierung für den KLP abgelehnt wurde.)

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse erschien nun Knallmasse von Ulrich Holbein.

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Knallmasse auf der Leipziger Buchmesse

Es handelt sich dabei um eine überarbeitete Version, denn das Original Knallmasse. Ein kosmisches Märchen erschien bereits 1993. Worin die Überarbeitungen bestehen, kann ich nicht sagen – ich habe bisher weder vom Buch noch vom Autor etwas gehört. Dabei kann Ulrich Holbein auf ein erstaunlich umfangreiches Werk zurückblicken.

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Knallmasse von Ulrich Holbein

Knallmasse heißt das Buch und ist somit nach seiner Hauptfigur betitelt. Knallmasse ist ein denkender Roboter. Er lebt in einer komplett von Grau, Krach und Kanten beherrschten Robotergesellschaft. Rigide Regeln bestimmen das Leben. Dröhnender Lärm ist der Inbegriff der wohltuenden Beschallung und so heißt der Staat auch DeziBel. In sogenannten Zentralschulen werden die DeziBeliten auf Spur gebracht, alle drei Minuten werden sie mit dem SCHLAG belohnt, eine Art Endorphinausschüttung für Roboter.

Eine große Schutzfolie verhindert, dass Sonnenlicht auf DeziBel fällt und seine Bewohner blendet. Hinter dieser Folie ist das Universum zudem bunt, melodisch und voller weicher Dinge, wie etwa die menschenähnlichen, aber eierlegenden Wulwiletten.

Ein gefangenes Pärchen jener Wulwiletten müssen sich die Zentralschulpflichtigen, unter ihnen Knallmasse, im Biologieunterricht angucken und finden das Weiche und Bunte an ihnen unerträglich eklig.

Doch ein Unfall im Abhärtungsunterricht, bringt in Knallmasses Code etwas durcheinander und plötzlich mag er Weiches. Mit den beiden Wulwiletten flieht er aus DeziBel und erlebt einige phantastische Abenteuer in einem surrealen Weltall.

Der kleine Prinz trifft auf Gulliver – so in etwa waren meine Assoziationen, wobei ich auch ständig an Nimmerklug im Knirpsenland denken musste.

Das Buch ist nicht einfach nur abgefahren. Es wuselt zwischen grausiger Dystopie und fröhlichem Anarchismus genauso locker hin und her, wie zwischen Märchen und phantastischem Roman. Die vom Autor selbst beigesteuerten Illustrationen unterstützen das Gemenge durch gekonnten Kinderbuchstil bzw. ähneln sie den klassischen Zeichnungen in den SF-Romanen meiner Jugend. Dieser Kontrast bildete für mich fast das größte Vergnügen – aber nur fast, denn noch beeindruckender fand ich die Sprache. Experimentell, verschroben und wortgewitzt. Ich kann mich über so etwas köstlich amüsieren und wenn das Ganze noch mit überbordender Fantasie gewürzt wird, bin ich rundum glücklich.

Meine Rezi im Fantasyguide: Knallmasse von Ulrich Holbein

Welch lieblicher Chitingeruch!

Wer an einer Ameise schnuppert, erwartet nicht unbedingt den Duft einer Blumenwiese, es sei denn dort krabbelt sie gerade herum. Alan Dean Foster schuf mit seiner insektoiden Alienrasse der Thranx aber tatsächlich lieblich duftende Wesen im Chitinpanzer.

Durch ihre Größe, etwa ein Meter hoch und zwei Meter lang, riefe ihre Erscheinung durchaus gewisse negative Empfindungen in uns hervor, jedoch fällt das schon schwerer, wenn das Krabbelmonster an einen Besuch im Parfumshop erinnert.

Die Idee dahinter ist so genial wie bezaubernd. Thranx und Menschen ergänzen sich in Wesen und Mentalität zu etwas Besserem. Beide Rassen profitieren von dieser zivilisatorischen Symbiose – das Humanx Commonwealth war geboren.

Fosters Romane waren für SF-Verhältnisse absolute Megabestseller. Natürlich verdiente er auch stets eine Menge Geld durch Franchise-Werke, aber wer einmal seine Bücher zu den Alien-Filmen las, wird schnell erkennen, dass Foster ein guter Erzähler ist.

Ich hab über zwanzig seiner Romane im Regal stehen und auch tatsächlich gelesen, etliche mehrfach. Die denkenden Wälder (Midworld, 1975) gehören zu meinen absoluten Lieblings-SF-Werken und aus dem Commonwealth-Universum habe ich fast alles gelesen, für Phase X Nummer 6 konnte ich sogar ein Interview mit ihm machen. Allerdings den First Contact beider Humanx-Rassen hatte ich bisher noch nicht in den Händen. Aber ein Klassikerlesezirkel im SFN bot nun die Gelegenheit dazu.

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Auch keine Tränen aus Kristall von Alan Dean Foster, Cover von Jobst Teltschik

Foster wurde vielleicht auch deshalb einer meiner favorisierten SF-Autoren, weil seine Romane meist optimistisch sind und das meiner sozialen Prägung entgegen kommt. Auch Nor Chrystal Tears (Auch keine Tränen aus Kristall, 1982) lebt von diesem hehren Wunschtraum, dass man Konflikte friedlich lösen kann und eine Zusammenarbeit stets besser ist als Krieg. Vor allem aber ist es auch möglich. Mitten im kalten Krieg und der Atomwaffenaufrüstung geschrieben, bringt Foster zwei Parteien zueinander, die sich auf den ersten Blick gegenseitig nur abstoßend finden. Das alles in einer warmherzigen Abenteuergeschichte verbunden mit interessanten Einblicken in eine exotische Lebensweise. Ich habs genossen, wohl auch, weil Foster in den letzten Jahren doch eher schwächere Romane verfasste.

Meine Rezi im Fantasyguide: Auch keine Tränen aus Kristall von Alan Dean Foster

Urlaub am Schwinden

In unseren Cornwall-Urlaub hatte ich eine Menge Bücher mitgenommen, jedoch wie es mit manchen Plänen so geschieht, konnte ich gerade einmal Middlemarch beenden und das bisher sehr überambitionierte Öko-Märchen Der Schuppenmann von Stephanie Schnee beginnen.

Dafür hab ich aber vier Bücher gekauft.

Bunte Mischung aus Cornwall

Bunte Mischung aus Cornwall

Okay, ich hatte ja geplant, mir einen Terry Pratchett zu kaufen, gerade auch, weil Viva Britannia Blogger Sven Rudloff noch einmal eindringlich empfahl, ihn im Original zu lesen.

Zum Glück fanden wir eine kleine und gemütliche Buchhandlung in Wadebridge, den Wadebridge Bookshop.

Wadebridge Bookshop

Wadebridge Bookshop

Während der Nachwuchs sich ebenfalls eindeckte, suchte ich noch ein zweites Buch für mich, da sie den neuen Gaiman nicht da hatten, offensichtlich verkaufen sich bei ihnen Hardcover nicht so.

Ich entschied mich dann für ein Buch, dass irgendwie auch zu Südengland passt und ich schon immer mal lesen wollte: The Wind in the Willows von  Kenneth Grahame. Sie hatten es in vier! verschiedenen Ausgabe vorrätig und ich entschied mich für eine von Robin Lawrie illustrierte Klassikerausgabe.

Unser Besuch im Greenway House verführte natürlich dazu, einen Krimi von Agatha Christie zu kaufen. In Abstimmung mit den restlichen Familienmitgliedern griff ich zu Sleeping Murder mit Miss Marple.

Das Anwesen ist eine phantastische Anlage und wird vom National Trust mustergültig präsentiert. Das Wohnhaus selbst ist ein sehr informatives Museum, dass nicht nur das Leben von Agatha dort greifbar werden lässt, man erfährt auch viel über das archäologische Wirken ihres Mannes.

Auch einer zweiten großen Autorin, die Cornwall über alles liebte, statteten wir einen Besuch ab, Daphne Du Maurier. Im berühmten Jamaica Inn gibt es neben Speis und Trank auch eine kleine Ausstellung über sie und den Schmuggel in Cornwall.

Da ich noch ihre Cornwall-Liebeserklärung lesen muss, kaufte ich hier aber nichts, außer einem Stockbeschlag.

Dafür nahm ich mir aber in St. Michaels Mount eine kleine Broschüre über berühmte Cornwall-Auorinnen und Autoren mit. Daphne ist dort natürlich vertreten und einige weitere, spannend klingende Leute, die auf eine fernere Leseliste rutschten.

Nun muss ich aber erst einmal die Middlemarch-Rezi schreiben. Alltag, du hast mich wieder!

Buchwall

Falls es mal während des Urlaubs regnet oder einfach nur Zeit für Lektüre ist:

Bunte Auswahl

Bunte Auswahl

Mal sehn, ob ich das Programm schaffe.

😀

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