Montbron

Startseite » Musik » Barden können’s einfach besser

Barden können’s einfach besser

Gerade gelesen:

Ulrich Holbein – Knallmasse

Gerade geschrieben:

Archive

Blogstatistik

  • 27.886 hits

Unser Universum steckt voller Musik und selbst, wenn dich im All keiner trällern hört, kein Ton hat je umsonst den Kosmos durchströmt.

Zu einer Zeit, da Der Herr der Ringe noch unschuldig nur ein Buch war, besang eine Metalband den Nightfall In Middle-Earth, Geschichten aus dem bisher noch unverfilmten Silmarillion. Meine erste Bekanntschaft mit Blind Guardian erfolgte über ein zunächst ganz unschuldiges Tauschportal. Doch keine Angst, längst habe ich die CD gekauft.

Die Verbindung von Metal und Fantasy erschien mir gleich einleuchtend und auch wenn ich heute eher weniger klassische Sword & Sorcery Geschichten lese, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, dem Crossmedia-Projekt von Van Canto und Christoph Hardebusch wohlwollende Aufmerksamkeit zu schenken.

voices_of_fire

Voices of Fire von Van Canto, Cover von Osmar Arroyo

Das Buch Feuerstimmen kenne ich zwar noch nicht, aber das Album lag mir zur Rezension vor und hat mich tatsächlich erfreut.

Vor allem durch die Art und Weise, wie Van Canto Musik machen. Drei ihrer Bandmitglieder imitieren mit ihren Stimmen Bass, E-Gitarre und diverse Percussions-Instrumente. Sie singen also Rakkatakka, Randamdam, DumDumDum und ähnliches. Ganz krass sind die E-Gitarren Solis.

Der Rest klingt teilweise wie typische Mittelaltermarktmusik, nur eben in sattem Metal. Kein Death oder Highspeed, aber meist recht flott.

Wobei ich die Frauenstimme schon mehr mag, aber das ist eher nichts musikalisches.

Ganz cool ist natürlich, dass John Rhys-Davies die Off-Texte spricht. Das ist sowas von Mega-Gimli!

Interessanterweise kann man die Lyrics tatsächlich mit der Musik verbinden, allerdings musste ich mir die Tracks dafür mehrmals anhören. Für die Konzerte verspricht der Pressetext eine Aufführung, die noch mehr nach Musical klingen soll. Da bin ich gespannt. Die meisten klassischen Musicals find ich eher langweilig.

Auf jeden Fall ist die Platte eine schöne Sache geworden und wird von meiner Playlist so schnell nicht verschwinden, zumal, wenn ich der Story richtig gefolgt bin, hier die Barden die Welt retten.

Und ich bin ja nicht nur Dichter, sondern auch leidenschaftlicher Barde-Spieler in Herr der Ringe Online. Mein Main heißt übrigens Montbron. Ha! Barden können’s einfach besser.

Meine Rezi steht wie gewohnt im Fantasyguide: Voices of Fire von Van Canto


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: