Montbron

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Ach, da liegt er doch!

Ein Abend in den Minen von Moria kann eigentlich nur toll sein. Ganz besonders, wenn man mit einem so begeisterten Zwerg wie Schutzschildmeister Baringaralin unterwegs ist, der an jeder Ecke ehrfurchtsvoll seufzt:
»Mein Gott, ist das hier schön!«

Fürwahr, Moria ist ein Himmelreich für Zwerge! Vermutlich hab ich das noch gar nicht oft genug betont.

Selbstverständlich haben wir nicht nur Orkse gejagt, nein, wir folgten jeder Spur in die Tiefen und ganz plötzlich brachen wir durch die Felswand und standen draußen. Direkt vor uns rauchte und qualmte es.

»Ich fass es nicht, hier ist der Balrog abgestürzt, ist das fantastisch, ach da liegt er doch!«
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Tief gefallen …

Und obwohl die Gegnerscharen ziemlich übel aussahen, purzelten wir ins Tal, ganz dem Geiste Bilbos verpflichtet, Geschichte zu bewahren.
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Der beste Platz für ein Foto war bereits besetzt.

Welch herrlicher Tag! Das rief nach einer Feier, doch in Moria gibt es auch Rückschläge.

Ein Hobbit ganz allein in einer Zwergenkneipe. Ihr könnt raten, warum keiner da war.
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Jap, Bier war alle! Diese verdammten Orkse!

Dafür werden sie bezahlen, bei Grungni!

Die Sache mit dem Nippel

In Herr der Ringe Online stehen große Änderungen an. Isengard versucht aufzusteigen, die Heldenscharen auch. Bis Level 75 gehts nun.
Ganz große Umgestaltungen sind für den Barden angekündigt und das war der Grund, warum ich in den letzten Tagen diverse Infos zur Klasse und ihrer Überarbeitung las.

Dabei stieß ich wieder auf ein ziemlich großes Problem. Ein persönliches Problem.

Der Barde hat in Lotro gefühlte tausend Fähigkeiten. Die passen gar nicht alle in die Knopfleisten. So nach und nach hab ich gelernt, die Fähigkeiten einzusetzen. Meine Barden können nun heilen, aber auch Schaden machen. Ich halte diverse Buffs oben und achte immer schön auf diverse Cooldowns. Zwar vergesse ich ständig irgendwelche Sonderfertigkeiten, aber mit jeder Woche wurde das besser.
Nun ist wieder alles neu.
Neue Tooltipps, neue Wirkungen, neue Beziehungen.

Ich hasse das.

Wenn ich ehrlich bin, brauche ich als Heiler nur zwei Fähigkeiten. Eine Heilung und einen HOT. Der Rest ist Firlefanz. Macht es wirklich Sinn, dass man sich seitenweise Erklärungen zu einer MMO-Klasse durchlesen muss, um damit spielen zu können? Selbst nach einem Jahr Spielen muss ich mir ständig Tooltipps von Fähigkeiten durchlesen. Der Großteil der Icons ist nichtssagend, die Namen dazu sind noch schlimmer. Beim Lesen der Klassenguides muss ich ständig ins Spiel und auf meine Leisten schauen, um herauszufinden, wovon gerade die Rede ist. Was ist so schlimm daran, eine große Heilung auch „Große Heilung“ zu nennen?

Ähnliches fällt mir zu Bosskämpfen ein. Die Karlsgarde stürmte am Sonntag in einen Dungeon um alles darin platt zu machen. So wie immer. Dann kamen wir an einem Boss. Und starben. Das ist eigentlich auch normal. Doch wir starben nicht etwa, weil der Boss zu stark war, sondern, weil wir die Boss-Taktik nicht kannten. Die kann man im Netz nachlesen.
Toll.
Nein, ist es nicht. Warum kann der Dungeon nicht so aufgebaut sein, dass sich die Taktik aus ihm selbst ergibt? Warum muss ich wissen, wer wann wo zu stehen und mit dem Nippel durch die Lasche zu tanzen hat?
Die Karlsgarde geht da ein zweimal rein und sucht sich dann etwas, was mehr Spaß macht als herauszufinden, wie es denn der Guide gerne hätte.

Lotro ist ein cooles Spiel, aber es sollte ein Spiel bleiben und keine Wissenschaft werden.

Für Grungni!

Da sind wir aber immer noch

Unerstürmt steht die Goblobber nun bereit zur Übernahme in die Vitrine. Die Milchbärte hatte andere Pläne für ihren Tag.

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Unter anderen wurde ein Elf in Angriff genommen.

Aber zur Goblobber und ihrer Besatzung:

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Zwei besonders knuffige Modelle – der Koch und der rauchende Zwerg auf einem Munitionsgobbo, hübsch im Netz verpackt.

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Dieser Zwerg trägt einen Stein, falls mal die Gobbos ausgehen.

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Pflocklöser und Zielweiser, typische Besatzungsmitglieder einer Steinschleuder.

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Besonders nette Details sind auch der Zwerg, der den Arm der Steinschleuder hochstämmt und oben auf ein flugbereiter Gobbo.

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Die fertige Goblobber.

Modelltechnisch folgte dieser archaischen Steinschleuder in der fünften Edition diese:

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Nich ganz so verspielt, aber tödlich.

Die Grollschleuder aus der sechsten Edition liegt noch irgendwo unaufgebaut herum. Der damals Einzug haltende Metall-Overhead gefällt mir auch heute noch nicht.

Aber egal, Hauptsache es zermanscht Gobbos.

Für Grungni!

Ein Motiv ist noch lange keine Motivation

Der erste Versuch der Goblins ihre gefangenen Stammesbrüder zu befreien, endete in einem Desaster.

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Mit dem Bemalen wurde ich nicht ganz fertig – aber immerhin geht es voran.

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Regelrecherche bestimmte den Spielbeginn. Warum gibt es auf einmal Rüstungswürfe bei Steinschleudern? Elfenwerk!

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Die Gobbo-Befreiungsarmee…

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Das Schlachtfeld.

Die Niederlage lag nun nicht an der Treffsicherheit der Goblobber oder der Schlagkraft der Verteidigungstruppe, nein die Gobbos verzettelten sich in wilder Stänkerei und fügten sich dabei selbst eine Menge Verluste zu. Statt eines lauten »Waagh« murmelten sie nur schlaff »Och nö…«. Ein Motiv ist halt noch lange keine Motivation und die eigene grüne Nase ist einem Gobbo immer noch am nächsten.

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Am Ende musste der Garg-Boss der Gobos hilflos mitansehen, wie seine Mannen gar nix taten.

Doch in der nächsten Runde wird er Orkse mitschleppen, das hat er sich geschworen. Orkse, die vom Stänkern bestimmt nicht so viel halten …

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Nach sechs Spielzügen. Gobbos? Ja wo laufen sie denn hin?

Mein Milchbart nahm die Sache sportlich, man kann ja auch nicht ständig den Stänkereitest verpatzen.

Tja, Grungni war mit seinen Dawi.

Dann hol sie Dir doch!

Als Zwergengeneral kann es einem schon mal passieren, dass man von Milchbärten gefragt wird, warum denn da im Keller noch eingesperrte Gobbos sind.
Was sollte man sonst mit ihnen machen, wenn man sie leben ließ? Außerdem braucht so eine Goblobber immer frische Munition, oder?

Nun gut, derartige Antworten lassen Milchbärte nicht verstummen. Also sagte ich ihm: »Wenn du sie haben willst, musst Du sie Dir holen!«

Mit diesem Satz beginnt nun unser Ferienprojekt.

Ausgangspunkt ist das vor Unzeiten begonnene Projekt meiner Goblobber:
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Keine Ahnung warum die nie fertig wurde – Elfenwerk!

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Hier die drei Goblins, die mein Milchbart seiner Armee hinzufügen will.

Im Laufe der Woche wird es nun ein kleines Scharmützel geben, bei dem eine kleine Goblinschar versuchen wird, die eingekerkerten Stammesmitglieder zu befreien. Ich bin guter Hoffnung, dass wir so die aktuellen Regeln in die Köppe bekommen und zudem eine witzige kleine Kampagne entsteht.

Natürlich geht so ein episches Spiel nicht im jetzigen Bemalzustand. Daher schwang ich gestern schon mal die Pinsel um die Goblobber etwas aufzuwerten. Das Farbschema wird Rot und Beige sein, damit es nicht ganz so düster wirkt.

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Hach, diese klassischen Zwerge haben einfach ein besseres Zwerges-Feeling.

Es gibt immer was zu tun, für Grungni!

Trautes Heim

Schönes Wochenende und angelt mal was vernünftiges!angeln3
Für Grungni!

Was der Zwerg braucht

Die Welt zittert. Doch ist es nicht der Saurons Macht, die schreckhafte Elben wegrennen lässt, sondern der Wechsel der europäischen Server von Codemasters zu Turbine.

Montbron konnte derartiges bereits in Warhammer erleben. Der Wechsel führte dort zu einer weiteren Verschlechterung des Supports und Anpassung des Spiels an amerikanische Vorlieben.

Was wird uns bei Lotro erwarten?

Zugegeben, die letzten Erfahrungen haben mich gelehrt, Game-Foren zu meiden. Der Informationsgewinn ist meist gering, oft schwer zu finden und der Anteil sinnloser Weinerei ist unerträglich. Daher ist es mir unterdessen egal, ob ein Spiel auch ein deutsches, betreutes Forum hat.
Ähnlich sieht es mit Newslettern oder allgemeinen Infos aus. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, dass man die Spieler mehr schlecht als recht informiert. Wichtige News erscheinen kurz beim Login in einem Winz-Fenster, Newsmails sind in irgendwelchen Fantasie-Standards verfasst, so dass sie oft nur einen Link enthalten auf eine zugemüllte und unübersichtliche Flashpage voller Werbung und Blink Blink.

Es ist wie zu Beginn der MMO-Zeit, als man nur sich selbst und den Char hatte. Irgendwann fand man halt heraus, was man wissen musste und alles andere war es eben nicht wert, beachtet zu werden.

Das entschleunigt das Spiel schon ungemein. Natürlich ärgert man sich ab und zu, wenn man feststellt, dass man bestimmte Fundsachen doch lieber hätte behalten sollen oder man 40 Level ohne Schild rumläuft, weil der Klassenlehrer unüblicher Weise für passive Fertigkeiten einen Extra-Reiter hat.
Aber das sind Nebensächlichkeiten. Solange man als ordentlicher Zwerg sein Gold, starkes Bier und nette Gesellschaft findet, ist alles in Ordnung. Und das wird wohl auch auf amerikanischen Servern so bleiben.

Für Grungni!

Kanonen hat man nie genug

Genau. Der gute Zwergengeneral hat immer noch eine weitere Kanone in der Hinterhand. Darum konnte ich nun endlich die nächste Kanone in Betrieb nehmen.
Ja, es hat etwas gedauert, aber irgendwie ist nie genug Zeit für alle Hobbys.
Und während Njnel fleißig Skaven bemalt, warte ich ja noch son bisschen auf das neue Dawi-Armeebuch. Bestimmt kommt endlich Reiterei.
😀

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Die Makro-Funktion des Fotoapparates ist etwas seltsamIMG_5930
Feuerkraft ist nach Bier und Gold der dritte Vorteil von Zwergen.

Die Kanone aus der Schädelpass-Box ist nicht ganz so cool wie die alten Metall-Modelle, aber auch sie zerlegt alles.

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Es sieht zwar nicht so aus, aber da ist noch viel Platz für weitere Kriegsmaschinen …

In Herr der Ringe Online ist nun auch endlich Sorck wieder mit am Start und Montbron ist sein Pate. In einer feuchtfröhlichen Runde im Tänzelnden Pony erklärte ich dem Jungspund die wichtigsten Regeln.

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Regel Nummer Eins ist bekanntlich: Wenn das Bier alle ist, hat der Neuling versagt.

Für Grungni!

Des Fischers neue Stiefel

Das Leben als Held ist leicht. Montbron wollte eigentlich nur mal kurz in Bruchtal vorbeischauen, um für BigBoss Yitu Feueröl herzustellen, da warf sich ihm ein Zauberer in den Weg. Genau. DER Zauberer. Und was wollte Gandalf? Sollte Montbron gegen Sauron ziehen und die Welt retten?
Mitnichten.
Denn das soll ja Frodo erledigen. Und der haderte etwas mit seinem dunklen Schicksal und brauchte eine breite Schulter zum Ausquatschen. So ging Montbron denn des Nachts mit Frodo in Bruchtal spazieren.
Ehrlich, eine stimmungsvollere Quest hab ich seit dem „Smaragdgrünen Traum“ nicht mehr gespielt.
Aber es ging noch weiter und Montbron kam einfach nicht aus Bruchtal heraus. So eilte der Zwerg zwischen Aragorn und Elrond hin und her um etwas in der Geschichte von Estil zu wühlen und die Pläne zur Reparatur von Narsil anzukurbeln. Quasi steckt Montbron nun mitten drin und ohne ihn wird es keinen Sieg über Sauron geben (also doch!).

Aber auch Bilbo verlangte die Hilfe des Zwergs – beim Rätselraten. Dabei muss man nur ständig durch Bruchtal latschen – sehr raffiniert. Inzwischen kennt sich Montbron dort aus.

Und nutzte die Zeit dann noch passender Weise um die Angel auszuwerfen und siehe da, es bissen nicht nur die schon vermissten Flussbarsche (Montibur hat ein Kochrezept für diese Fische) und zwei tolle Stiefel, nein Montbron angelte auch einige Forellenarten, die er sorgfältig in sein Heldentatenbuch eintrug.

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Verdammt, der Kescher ist schon wieder voll!

Wahrscheinlich sitzt der Zwerg da immer noch und fischt. Vielleicht wird er bald Schuster…

Für Grungni!

Hast Du noch was Kleines?

Dies fragt mich unser weiser Anführer Yitu ständig. Warum? Weil selbst mein kleiner Sippenchar Montibur zu weit vorausgelevelt ist. Wir haben ja mit Sonntag und Donnerstag zwei Spieltermine, die nicht jeder immer wahrnehmen kann und so sind einige Recken unserer Gruppe etwas ins Hintertreffen geraten.
Also habe ich in den letzten Tagen meinen Runenbewahrer gespielt, den ich schuf, um das neue Startgebiet der Zwerge anzuschauen. Tatsächlich geschah da eine ganze Menge. Die Questlinie ist kompakter geworden, neben netten grafischen Veränderungen wurden die Laufwege stark verkürzt. Auch die Verknüpfung zur Elbengeschichte ist deutlicher inszeniert oder sie fiel mir mehr auf, da ich die Auswirkungen mit Montbron kennengelernt habe.

Steinbauch
Wollene Unterwäsche mit Runenbesatz …

Jedenfalls spielt sich der Runi irgendwie entspannter, mir kommt es so vor, als ob er deutlich weniger Schaden nimmt, dafür aber mehr austeilt. Etwas ungewohnt sind die fehlenden Lautenklimpereien, vielleicht hätte ich doch einen dritten Barden beginnen sollen…

Nun kann ich endlich mal das ganze Zeug für Runis mit den beiden anderen Chars herstellen, bisher hatten wir noch keinen in der Gruppe – und es ist ein gutes Gefühl, auch mal das ganze Holz einsammeln zu können, denn Steinbauch ist auch Förster, kann zudem schneidern und, welch perfekte Kombination, er kann auch Erz abbauen. Leider muss man sich beim Radar immer entscheiden, ob es Holz oder Erz anzeigen soll, aber ich bin es ja gewohnt, nach Erz auch so Ausschau zu halten. Es gibt doch nix Schöneres als das goldene Handwerk. Und Bier.

Für Grungni!

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