Montbron

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Im Zwerge-Fieber

Gerade arbeite ich neben diversen beruflichen Dingen an der Rezi zu Dionysos tanzt von Boris Koch. Ich muss ja den Rezi-Stapel abarbeiten.

Aber ich bemerke, dass ich total hibbelig bin, denn nächsten Monat soll endlich mal wieder ein neues Armee-Buch für Warhammer Fantasy erscheinen! Prophylaktisch hab ich mich schon in einen Forum angemeldet, um zeitnah Regeländerungen zu diskutieren. Eine neue Edition der Grundregeln ist gerüchtweise auch für diesen Sommer avisiert.
Doch Games Workshop hält sich arg bedeckt mit Neuigkeiten.

Es gibt Vermutungen, dass GW Umsatzprobleme mit Warhammer Fantasy hat. Wenn ich mir die Preise ansehe und mir überlege, für wen das Spiel eigentlich gedacht ist, kann ich mir vorstellen, dass die Firma sich vielleicht Gedanken um einen Politik-Wechsel machen sollte.

Die 8. Edition brachte riesige Regimenter ins Spiel. Das klang für mich schon bei Erscheinen nach Preispolitik, hat mich als Zwerge-Spiele jedoch nicht weiter interessiert, da sich durch die hohen Punkte-Kosten der Dawi größere Regimenter von vornherein erledigten.
Aber bei anderen Völkern muss das schon heftig sein. Das erinnert mich an die Zeit, da ich noch Bretonen sammelte. Berittene Knappen waren quasi ein Muss, es gab sie jedoch nur in teuren Metall-Blistern.

Inzwischen ist das Angebot an Miniaturen anderer Firmen, die in Größe und Stil zu Warhammer passen, explodiert. Per Internet leicht zu finden und zu ordern, hat der Branchen-Primus wohl ernsthafte Probleme mit der Konkurrenz. Ein bekanntes Phänomen. Nicht viele Firmen schaffen es, eine derartige Entwicklung aufzuhalten.

Und eigentlich brauch ich auch gar keine neuen Minis. Zwar sind die unbemalten Zwerge in der Minderzahl, jedoch ist auch das eine gewaltige Armee.
:lalala:
Aber kann mich das Abhalten? Nö!
Für Grungni!

Projekte, Projekte

Auch im echten Leben gibt es Neuigkeiten. Es wurde geschenkt und bemalt.

Meine Milchbärte legten zusammen und so brachte mir der Weihnachtsmann eine knackige Zwergin.
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Noch bin ich bei der Farbwahl offen.

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Große Puschel hat sie ja …

In unserem frisch erstellten Kellergewölbe fand das erste Schnetzeln statt:
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Grünzeug

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gegen Skaven

logischerweise bekam auch der Nachwuchs Nachschub:
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Rugluds rüstige Schützen, eine Söldnereinheit der Orks

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Diverse Skaven und einen Gandalf auf Karren.

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Ein Seuchenkatapult der Skaven

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und etwas Gelände mit riesigen Schädeln, sofort von Skaven occupiert.

Aber auch ältere Projekte fanden ihren Abschluss.

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Ein Runenschmied, der mir zwar nicht ganz so gefällt, aber das Modell war damals random im Blister.

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Er wird trotzdem seine Pflicht erfüllen.

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Dieser Slayer mit Trollstandarte wartete auch schon einige Zeit auf die Fertigstellung

Was kommt nun? Auf Wunsch der Milchbärte wird nun mal endlich der Thorin Grollbart mit Thron in Angriff genommen. Das neue Modell ist nicht so schick, aber kompliziert.

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Erst einmal in Einzelteilen – es riecht nach gewaltiger Arbeit.

Ihr seht, es gibt immer etwas zu tun. Doch ein Zwerg schläft nie. Oder nur am Ende eines Gelages. Weil er dann müde ist.

Für Grungni!

Ein Zwergenleben

Die Minen von Moria bieten eine Unmenge an Abenteuern, für mich ist es weiterhin das großartigste Update eines MMOs, dass ich kenne.

Bereits mit den epischen Buchquests war Montbron so beschäftigt, dass er allein so mehrere Level aufstieg. Und es gab wahrlich epische Momente dabei!

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Dann lasst mich mal erzählen…

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Dämonen pflasterten meinen Weg und ich erschlug sie alle!

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Das kniffligste Abenteuer – fiese Fallen und coole Rätsel und am Ende eine versteinerte Axt.

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Erst erschossemn mich die Elfen, dann sollte ich ihrer Cheffin helfen …

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Unterhalb der Brücke von Khazad-dûm fand ich Gandalfs Hut, meinem recht ähnlich…

Das Steinfundament ist übrigens meine absolute Hassgegend. Ewige Wege und dazwischen ständig Elite-Mobs. Zum Glück ist Montbron ein Kriegsskalde!

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Nach langem Suchen konnte ich endlich alle Teile der Goblinschnitter-Statue zusammen setzen.

Leider merkt sich das Spiel nicht, dass ich diese heldenhafte Tat beging, oder der Kleber war Elfenwerk, jedenfalls sah ich bei meinem nächsten Besuch wieder nur den kaputten Sockel.

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Eine andere Rätselquestreihe führte zu diesem Schatz.

Und das waren nur die Momente, da ich den Fotoknips dabei hatte!

Moria ist jede Reise wert – hinein ihr Zwerge und erschlagt Orks!

Für Grungni!

Ach, da liegt er doch!

Ein Abend in den Minen von Moria kann eigentlich nur toll sein. Ganz besonders, wenn man mit einem so begeisterten Zwerg wie Schutzschildmeister Baringaralin unterwegs ist, der an jeder Ecke ehrfurchtsvoll seufzt:
»Mein Gott, ist das hier schön!«

Fürwahr, Moria ist ein Himmelreich für Zwerge! Vermutlich hab ich das noch gar nicht oft genug betont.

Selbstverständlich haben wir nicht nur Orkse gejagt, nein, wir folgten jeder Spur in die Tiefen und ganz plötzlich brachen wir durch die Felswand und standen draußen. Direkt vor uns rauchte und qualmte es.

»Ich fass es nicht, hier ist der Balrog abgestürzt, ist das fantastisch, ach da liegt er doch!«
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Tief gefallen …

Und obwohl die Gegnerscharen ziemlich übel aussahen, purzelten wir ins Tal, ganz dem Geiste Bilbos verpflichtet, Geschichte zu bewahren.
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Der beste Platz für ein Foto war bereits besetzt.

Welch herrlicher Tag! Das rief nach einer Feier, doch in Moria gibt es auch Rückschläge.

Ein Hobbit ganz allein in einer Zwergenkneipe. Ihr könnt raten, warum keiner da war.
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Jap, Bier war alle! Diese verdammten Orkse!

Dafür werden sie bezahlen, bei Grungni!

Die Sache mit dem Nippel

In Herr der Ringe Online stehen große Änderungen an. Isengard versucht aufzusteigen, die Heldenscharen auch. Bis Level 75 gehts nun.
Ganz große Umgestaltungen sind für den Barden angekündigt und das war der Grund, warum ich in den letzten Tagen diverse Infos zur Klasse und ihrer Überarbeitung las.

Dabei stieß ich wieder auf ein ziemlich großes Problem. Ein persönliches Problem.

Der Barde hat in Lotro gefühlte tausend Fähigkeiten. Die passen gar nicht alle in die Knopfleisten. So nach und nach hab ich gelernt, die Fähigkeiten einzusetzen. Meine Barden können nun heilen, aber auch Schaden machen. Ich halte diverse Buffs oben und achte immer schön auf diverse Cooldowns. Zwar vergesse ich ständig irgendwelche Sonderfertigkeiten, aber mit jeder Woche wurde das besser.
Nun ist wieder alles neu.
Neue Tooltipps, neue Wirkungen, neue Beziehungen.

Ich hasse das.

Wenn ich ehrlich bin, brauche ich als Heiler nur zwei Fähigkeiten. Eine Heilung und einen HOT. Der Rest ist Firlefanz. Macht es wirklich Sinn, dass man sich seitenweise Erklärungen zu einer MMO-Klasse durchlesen muss, um damit spielen zu können? Selbst nach einem Jahr Spielen muss ich mir ständig Tooltipps von Fähigkeiten durchlesen. Der Großteil der Icons ist nichtssagend, die Namen dazu sind noch schlimmer. Beim Lesen der Klassenguides muss ich ständig ins Spiel und auf meine Leisten schauen, um herauszufinden, wovon gerade die Rede ist. Was ist so schlimm daran, eine große Heilung auch „Große Heilung“ zu nennen?

Ähnliches fällt mir zu Bosskämpfen ein. Die Karlsgarde stürmte am Sonntag in einen Dungeon um alles darin platt zu machen. So wie immer. Dann kamen wir an einem Boss. Und starben. Das ist eigentlich auch normal. Doch wir starben nicht etwa, weil der Boss zu stark war, sondern, weil wir die Boss-Taktik nicht kannten. Die kann man im Netz nachlesen.
Toll.
Nein, ist es nicht. Warum kann der Dungeon nicht so aufgebaut sein, dass sich die Taktik aus ihm selbst ergibt? Warum muss ich wissen, wer wann wo zu stehen und mit dem Nippel durch die Lasche zu tanzen hat?
Die Karlsgarde geht da ein zweimal rein und sucht sich dann etwas, was mehr Spaß macht als herauszufinden, wie es denn der Guide gerne hätte.

Lotro ist ein cooles Spiel, aber es sollte ein Spiel bleiben und keine Wissenschaft werden.

Für Grungni!

Da sind wir aber immer noch

Unerstürmt steht die Goblobber nun bereit zur Übernahme in die Vitrine. Die Milchbärte hatte andere Pläne für ihren Tag.

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Unter anderen wurde ein Elf in Angriff genommen.

Aber zur Goblobber und ihrer Besatzung:

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Zwei besonders knuffige Modelle – der Koch und der rauchende Zwerg auf einem Munitionsgobbo, hübsch im Netz verpackt.

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Dieser Zwerg trägt einen Stein, falls mal die Gobbos ausgehen.

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Pflocklöser und Zielweiser, typische Besatzungsmitglieder einer Steinschleuder.

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Besonders nette Details sind auch der Zwerg, der den Arm der Steinschleuder hochstämmt und oben auf ein flugbereiter Gobbo.

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Die fertige Goblobber.

Modelltechnisch folgte dieser archaischen Steinschleuder in der fünften Edition diese:

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Nich ganz so verspielt, aber tödlich.

Die Grollschleuder aus der sechsten Edition liegt noch irgendwo unaufgebaut herum. Der damals Einzug haltende Metall-Overhead gefällt mir auch heute noch nicht.

Aber egal, Hauptsache es zermanscht Gobbos.

Für Grungni!

Ein Motiv ist noch lange keine Motivation

Der erste Versuch der Goblins ihre gefangenen Stammesbrüder zu befreien, endete in einem Desaster.

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Mit dem Bemalen wurde ich nicht ganz fertig – aber immerhin geht es voran.

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Regelrecherche bestimmte den Spielbeginn. Warum gibt es auf einmal Rüstungswürfe bei Steinschleudern? Elfenwerk!

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Die Gobbo-Befreiungsarmee…

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Das Schlachtfeld.

Die Niederlage lag nun nicht an der Treffsicherheit der Goblobber oder der Schlagkraft der Verteidigungstruppe, nein die Gobbos verzettelten sich in wilder Stänkerei und fügten sich dabei selbst eine Menge Verluste zu. Statt eines lauten »Waagh« murmelten sie nur schlaff »Och nö…«. Ein Motiv ist halt noch lange keine Motivation und die eigene grüne Nase ist einem Gobbo immer noch am nächsten.

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Am Ende musste der Garg-Boss der Gobos hilflos mitansehen, wie seine Mannen gar nix taten.

Doch in der nächsten Runde wird er Orkse mitschleppen, das hat er sich geschworen. Orkse, die vom Stänkern bestimmt nicht so viel halten …

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Nach sechs Spielzügen. Gobbos? Ja wo laufen sie denn hin?

Mein Milchbart nahm die Sache sportlich, man kann ja auch nicht ständig den Stänkereitest verpatzen.

Tja, Grungni war mit seinen Dawi.

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