Montbron

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Names of WAR

Seit Tausenden von Jahren tobt ein Krieg, der alles zu verschlingen droht. Ein Krieg, den zu gewinnen unendlich schwer fällt und nur wenige steigen aus dem Sumpf der Blödheit ins helle Licht der Vernunft.

WAR zeigt uns ja Tendenzen, das Rollenspiel zu verlassen und zum Fantasy-Shooter zu werden. Mythic unterstützt hier die breite Masse der Spieler und macht damit nichts falsches.

Also was tut zwerg, will er nicht an Magengeschwüren sterben? Jup, er trinkt ein Bier und grummelt frei und fröhlich.

Der Untergang des Abendlandes, wie wir es kannten beginnt schleichend.

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Es ist nicht sofort zu sehen, aber der Zusammenhang zwischen Frieden, Linde, Traum und Einstein ist relativ eindeutig.

Allerdings passt Dieb nie zu einem Zwerg. Dafür sind unsere Ohren zu kurz.

Aber selbst Mythic liebt skurrile Zusammenhänge.

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Oma Starkrücken träumt Nachts oft von ihren verstorben Mann Fritz Goldgrab. Jeden Morgen bringt sie ihm ein frisches Fass XXL in sein Goldgrab. Das ist Liebe!

Andere Zusammenhänge hingegen sind glasklar.

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La vie en rose

Unter den Spieler tobt der Namenskrieg jedoch inzwischen hemmungslos.

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Selbst unvergleichlich kreative Zusammenstellungen wie die von Vetter Droll drohen gegenüber den Absurditäten zu verblassen.

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Ereigniskette.

Dabei gibt es natürlich auch Namen, die eher ironisch auf Kommunikationsprobleme, oder auf eine problematische Beziehung mit den Eltern hinweisen.

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Feigs Mutter wünschte sich, dass ihr Sohn sie nie verlassen möge. Doch hinterm Ofen blieb er nicht.

Schwierig wird es natürlich, wenn man nur seines Namens wegen ermordet wird, aber was soll man manchmal auch machen?

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»Ups, der brennt gar nicht.«

Sind Namen Omen? Überschwemmen uns bald die Roxxorxxe und Leethelootis? Ist das das neue Volk, das Mythic heimlich ins Spiel integriert? Addet uns das Addon schon unmerklich? Klebt schon der Schweiß der Klans und Gangs in den Realms der Wirklichkeit? Sind wir schon im Fadenkreuz der Sniper?

Naja, ihr merkt schon, so recht grummelig wird das nicht. Darum will ich auch alle, die mit WAR so zufrieden sind, an die Zukunft erinnern und den Blick vorwärts wagen und nicht verzagen.

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Es gibt noch viel zu tun!

Für Grungni!

Es geht rund – geht es rund?

Das neue Ruf-System im RvR ist recht erklecklich, wie Montbron in einer knappen Stunde Eataine-Schlacht gestern erleben durfte. Er sammelte in dieser Zeit ohne dass das Gebiet lockte 15K Ruf, also etwa soviel, wie zehn durchschnittliche Szenarien bringen. Dabei zeigte sich auch, dass der Kampf selbst abwechslungsreicher geworden ist und das verelfte Design von Eataine erlaubte einige heftige Hin- und Herbewegungen, auch wenn die Zerstörung das Gebiet letztlich fest im Griff hatte. Aber Stänkerei gehört zu Warhammer.

In Berlin hängt die Kaufhauskette H&M überall Plakate auf, von denen mir schlecht wird. Da hat man irgendeine Frauenleiche mit Klamotten behängt. Es ist wirklich gruselig, wie Magersucht eine Frau entstellt. Da lob ich mir doch die alten Zeiten, als Anna Nicole Smith von den Postern lockte. Naja, als echter Zwerg hat man eher Spaß an Bergen.

WARum schreib ich das? Weil die Welt fürchterlich trüb ist, seitdem Yitu über Modefirlefanz und nicht mehr über MMOs bloggen mag. Er twittert sogar!
Und ihr wollt es bestimmt auch alle hören, wenn er zwitschert.
Hier der Link zu seinem neuen Blog PadLive. Auch von hier die besten Wünsche für das Projekt, möge die Welt mehr als Hello von ihm hören.

Natürlich ist Yitu noch nicht ganz aus der WAR-Welt. Mit seinem Maschi zieht er noch etwas umher und genießt Halblingspasteten und vielleicht zuckeln wir ja bald zusammen in HdRO.

Der Weg von WAR jedenfalls schlängelt sich momentan eher in Richtung CounterStrike und weg vom Rollenspiel. Mir fehlen verstärkt solche Dinge wie Handwerk, Story und Dungeons. Die Karlsgarde geht zwar regelmäßig in das Verlorene Tal, steckt da aber etwas fest und es gibt keine Alternative um mal auf dem Level eine andere Ini zu machen. Die Hügelgräber in den Ländern der Toten sind ja nur Single-Bosskämpfe, keine Instanz mit Story und dem ganzen Pipapo. Und da Mythic genau das nicht ändern wird, bekomme ich langsam das Gefühl, dass auch meine Monate hier gezählt sind. Zumal der erhöhte Rufgewinn die restlichen 14 Rufränge leichter erringbar macht, als gedacht. Und was dann? Nee, mit RPG hat das kaum noch etwas zu tun.

Bei Grungni!

Stirb, sonst heil ich dich!

Heda ihr Retter der Welt und Gutmenschen, heute will ich euch von meinem verzweifelten Versuch berichten, Böses zu tun. Ich wollte ja mal überlegen, welchen Twink ich demnächst in den Vordergrund rücken soll und kam dabei auf die Idee, meinen zweiten Runenpriester, Steinbauch, nun durch die neuen Möglichkeiten von 1.3.6 zum schmetternden Übel umzubauen.
Also bekam er eine Damage-Skillung, Klamotten mit viel Int und dazu noch jede Menge Schadenstränke.
Auf in die Schlacht!

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Der will doch nur spielen!

Doch, was erzählte mir der Auswertungsbildschirm hinterher? 16.000 Schaden bei 51.000 Heilung!
HEILUNG! Dabei hatte ich nur ab und zu mal eine Rune der Klarheit rausgehauen und ansonsten konsequent Dots und Damagerunen verteilt. Keine große Heilung, kein Gruppenheal.

Das sag ich mal zur Rune des Brechens: Elfenwerk!
Vielleicht sollte man als Entwickler manche Ideen einfach mal testen. Mal ehrlich, Montbron macht komplett heal-geskillt in vielen Szenarien keine 50.000 Heilung und der ist 40 und keine 23. Vielleicht hätte man doch lieber die Skillbäume anpassen sollen, so dass man mal so richtig auf Schaden skillen kann. Dieser Umschalter jedenfalls bevorzugt nur die Heilung. Der Schaden bleibt lächerlich.

Aber hier nun mein Bild zur aktuellen Visage Montbrons:

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Endlich gibt es den Seepferdchen-Style nicht nur für NPCs!

Wie Jhera hab auch nun den Schlachtgebräurucksack eingeblendet. Ich hab auch geschaut, ob ich etwas anderes als das Invasoren-Set neben dem Kriegsherrenkram tragen soll, aber ich besitze nur zwei Teile vom Wachpostenset und da gibbet nur einen Bonus auf Körperresistenz.

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Die Verteilung der Boni ist Elfenwerk!

Es bleibt also zunächst bei 4 Inv und 3 KH.

Für Grungni!

Mit 66 Jahren …

Projekt 66 konnte Montbron gestern Nacht doch noch abschließen, nachdem ich einen überraschend tiefgründig spielenden Jackie Chan in „Little Big Soldier“ auf dem Fantasy Film Fest bewundern konnte. Ich war sogar in der Lage der Handlung trotz englischer Untertitel zu folgen. Man sollte chinesische Filme immer im Originalton hören.
Zwar merkt man den Film an, dass Chan die Story sich selbst auf den Leib schrieb, aber die pazifistische Grundnote des Films und einige witzige Passagen boten gute Unterhaltung. Allerdings wohl eher Mainstream als der normale FFF-Kandidat. Wenn alles gut geht, sehe ich mir am Montag „Metropia“ an, der dann wohl etwas mehr in Richtung Experiment und Moderne geht.

Jedenfalls ist Montbron nun ein großer Soldat, denn er trägt endlich drei Kriegsherrenteile. Leider musste ich dafür meine Dunkeltrostklamotten ausziehen. Nun ja, vier Teile Invasor sind zumindest nicht unbrauchbar.

Dann habe ich auch gleich das neue System zur Anzeige alternativer Kleidungsstücke ausprobiert und trage endlich wieder den alten Auslöscher-Style. Muss nur noch etwas umfärben, dann gibbet auch Bilder.

Für Montbron ist damit erst einmal etwas Ruhe angesagt. Es macht einfach zu wenig Spaß für einen Rufrang zu grinden, nee er wird etwas an der dritten Untoten-Taktik arbeiten, das Imp-Gebiet leerquesten und ansonsten einem jüngeren Platz machen. Bin aber noch unsicher, ob es der Hexenmeister, ein Slayer oder doch ein Flämmchen wird. Eigentlich hätte ich aber eher Bock auf eine zweite Zwergenheilerklasse, die es aber nicht gibt. Ich werde einfach mal ein bisschen rumprobieren. Vielleicht spiele ich ja auch meinen zweiten Runi als Damagedealer hoch. Wäre doch gelacht, wenn man aus dem keinen echten RunenSCHMIED machen könnte.

Für Grungni!

American Privat WAR

Mythic ist auf der GamesCon in Köln. Unser Krankohr Yitu verweist in seinem Blog :wave: auf Infos, die Thorst ganz sachlich analysiert.

Spannend ist die Aussage, dass weitere Infos erst auf dem GamesDay in Baltimore bekanntgegeben werden. Offenbar ist Deutschland nicht gut genug für exklusive News. Egal, wie die tatsächlichen Beweggründe sein mögen, betrachtet man zusätzlich die miese Einbindung der deutschen Community, bekommt man deutlich den Eindruck, dass wir hier nur ungeliebte Anhängsel sind, die auch ein bisschen Geld abwerfen.
Und nein, es ist nicht schwer, ein moderiertes deutsches WAR-Forum auf die Beine zu stellen. Wer diesen Support nicht leisten kann, sollte kein MMO anbieten.

Oh, jetzt kling ich schon wie Luna 88|.

Aber schauen wir uns mal die Idee der vertikalen Erweiterung an. WAR ist ein PVP-Spiel, das durch eine statische Spielmechanik die Möglichkeit bietet, Schlachten gegen andere Spieler zu schlagen. Anreize gibt es diverse. Zum einem Charakterentwicklung durch Items und Rufränge. Daneben gibt es den sozialen Aspekt des Gruppenspiels und den grandiosen Warhammer-Hintergrund.
Dieser wird besonders im PVE-Teil des Spiel deutlich, den aber der Großteil der Spieler nicht nutzt. Überhaupt sind solche coolen Features wie Wälzererrungenschaften im PVP komplett unbrauchbar.
Daher auch immer wieder Vorschläge der Spieler, alle PVE-Gebiete in PVP-Zonen umzuwandeln. Mehr Platz für epische Schlachten!
Das ist letztendlich eine vertikale Erweiterung. Man sieht es an WoW recht deutlich, dass eine immer weitere Steigerung des Levels zu massiven Problemen führt, alten Content sinnvoll zu erhalten, wenn 90 % der aktiven Spieler am Levelcap spielen.
In WAR betreibt man PVP die gesamte Zeit über und ist irgendwann Level 40, was aber nichts bedeutet, denn das wichtigere Level-Ziel ist Rufrang 80, es gibt nicht einmal einen würdigen Abschluss der PVE-Kapitel.

Wenn ich für mich einen durchschnittlichen Rufgewinn von 10.000 pro Woche nehme, kann ich WAR noch Jahre spielen, ohne am Ende zu sein, erst recht nicht, wenn das Cap auf 100 erhöht wird.
Aber was ist WAR dann noch? Ein Mannschaftssport in Fantasy-Umfeld. Eher Bloodbowl.

Vielleicht sollte Mythic die PVE-Kampagne tatsächlich herauslösen. Als eigenständiges MMO. Ich hätte nichts dagegen mit Montbron die gesamte Warhammerwelt zu bereisen.
Es müssen ja keine neuen spielbaren Rassen sein, aber ich würde gerne alle im Spiel sehen. Von mir aus ewig Level 40, ewig derselbe Stab, aber stets neue Abenteuer.

Aber im September wird Herr der Ringe Online ein f2p Spiel. Vielleicht findet sich ja dort das, was im american privat WAR verloren zu gehen droht.

Für Grungni!

Wer zweimal klickt, lebt länger

Der Urlaub ist rum und das Schuften krallt sich wieder die besten Stunden des Tages. Nur in der Nacht zuckelt Old Montbron wieder los, die Welt zu retten.
Pünktlich zum Wiedereinstieg gabs den großen Patch 1.3.6.

Nach hektischer Neuvergabe der Skillpunkte fehlten mir alle Runen der Meisterschaftspfade – ein hysterischer Hilfeschreierei im Allianzchannel, schnelleHilfe und ich fand das Problem. Man muss die Runen nochmal extra kaufen – irgendwie hab ich das verdrängt oder nie bewusst gemacht – jedenfalls hat Montbron nun wieder alles, was ein Zwerg braucht. Natürlich immer noch ohne Sitzen oder echter Hauptstadt. Etwas verwundert war ich auch darüber, dass auch die Wälzertaktiken zurückgesetzt wurden – hier gab es ja eigentlich nichts zu ändern.

Das Umschalten auf Schaden mittels Rune des Brechens ist ganz lustig, man hat nun brennende Hände, damit auch jeder gleich sieht, dass man nicht heilen mag. Der gute Destro freut sich zudem über das Leuchtfeuer – alle auf den Stoffi!

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Da wird das Händewaschen zum Erlebnis!

Aber Schaden werd ich wohl eher weniger machen. Meine ersten Eindrücke sind jedenfalls gar nicht so schlecht. Zunächst spürt man deutlich das Fehlen der Assist-Addons in Szenarien. Nicht nur das eigene Überleben fällt leichter, auch das schnelle Sterben der anderen Spieler hat spürbar nachgelassen. Insgesamt schien mir das Heilen einfacher, im Sinne von effektiv, zu sein. Hier macht sich das Pimpen des Runis deutlich bemerkbar. In PVE-Montur erreicht Montbron gebufft jetzt auch das Willenskraft-Cap – so langsam kommt hier das Ende der Entwicklung in Sicht. Noch 15% Ruf auf Rufrang 66 und ich kann die drei Kriegsherren-Teile anziehen um den 3er-Bonus zu erhalten – vielleicht sockel ich dann mal etwas anderes als Wille.

Seltsam war die Kaperbrief-Schwemme im Briefkasten, denn man konnte die Quest nur einmal erledigen. So recht verstanden hab ich deren Sinn nicht, aber nun vier unnütze Questgegenstände mehr.

Was ich noch testen muss, ist das alternative Aussehen von Gegenständen. Dann kann ich endlich wieder ein Kaputzlein aufsetzen und die Schultern etwas entlasten – keine Ahnung warum die Entwickler glauben, der erfahrenere Runenpriester zeichne sich durch vermehrten Klimbim aus. Ich halte es da eher wie ein Jedi. Es kommt ja eh auf die inneren Werte an und auf das volle Fässchen XXL.

Nun ja, diese Woche läuft das Fantasyfilmfest und da will ich auch mal hin, also weniger Zeit zum Testen, aber ich bleib an der Rune!

Für Grungni

Flügelfern enteilt der Zwerg

Denn es ist Urlaubszeit! Der Blog erholt sich kurz von mir, bis bald.

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Ach, diese … äh Flügel!

Für Grungni!

WARe Größe

Ich hab ja letztens gelästert, wie ineffektiv das Spielen mir starrköpfigen Rollenspielern sein kann. Es gibt aber auch die anderen Erlebnisse!
Eine Eroberung der Unvermeidlichen Stadt etwa, in der ich ein Riesenzwerg wurde.

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Endlich realistische Verhältnisse

Der Abend in der Bastionstreppe mit der Allianz, bei der Tangroll so oft beseitigt wurde, bis er einen schönen Stab für einen Kollegen rausrückte und wir dann den wohl schönsten Schauplatz eines Bosskampfes besuchten.

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Dort fand ich auch eine Gor-Sorte der unglücklichen Art, wahrscheinlich deshalb, weil es in der Basion weit und breit keine Kneipe gibt.

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Elendes Türsteherleben – immer nur Stahl, nie Lippenstift

Und auch ein Gruppenbild mit Dame lässt sich mit Absprache im Skype besser organisieren (wenn man hippelige Zwerge dabei hat).

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Grüße an die Bastion!

Ja, zwerg muss auch loben können, denn WARe Größe kommt von Innen, also: Gut gemacht ihr Helden und Elfen!

Für Grungni!

Die Ratten kommen!

Wie ihr alle wisst, kommen mit dem nächsten Patch neue Skaven-NPCs ins Spiel und auch im Table-Top sind die Ratten aktiv, denn in der neuen Grundbox wird es nur so wimmeln von Spitzohren und Nacktschwänzen.

Grund genug, die Milchbärte auf die Sache anzusetzen und damit niemand bei meinen Dawi rumhantiert, bekam jeder sein eigenes Volk zugewiesen.

Nummer Eins beherrscht die Grüne Flut.

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Er nennt sie Popel – Snootlings auf dem Weg ins Nichts …

Nummer Zwei vertritt aus antagonistischen Gründen die klassischen Spitzohren.

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Weiße Löwen vor den Wagen zu spannen ist Elfenwerk!

Nummer Drei nun endlich darf mit Skaven beginnen. Startschuss bildet ein Regiment Sturmratten, die erst einmal sachkundig zusammengenäht werden wollen.

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Es ist ein langer Weg zum Gewimmel.

Der Erfinder von Figuren, die ihre Hellebarde in zwei Händen halten, war ein Elf. Schlimmer ist nur das Äxtekleben bei einem Goblinschnitter!

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Der Kanaldeckel ruft …

Nach schweren Fingerkrämpfen steht das Regiment und wartet auf etwas Farbe. Nun ja, soviel wird man davon nicht sehen. Ratten halt. Ein bisschen Braun, etwas Grau – fertig.

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Reih und Glied sah auch schon mal ordentlicher aus …

Das ist bei uns Zwergen anders. Wir lieben Ordnung, Farben und coole Maschinen.
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DEN möchte ich mal fürs Table Top haben!

Und hier noch ein Blick auf meinen Umbau-Versuch des Interfaces. Ich komme mit der Platzierung unten nicht zurecht, ständig sterbe ich.

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Alles Elfenwerk!

Für Grungni!

WARtungsarbeiten – alles heil beim Heiler?

In fast jedem MMO gibt es Heiler und stets spielen sie sich ein wenig anders. Dementsprechend unterschiedlich sehen die zur Verfügung gestellten Oberflächen aus.
Mein ganz persönlicher Eindruck ist, dass das Standard-UI nie ausreicht, um effektiv zu heilen. Aber es gibt auch andere Meinungen. So offenbarte eine Diskussion in Yitus Blog, zum Teil starke Unterschiede im Empfinden, wie ein Heiler vom Interface unterstützt werden sollte.

Aus diesem Grund stelle ich heute einmal Montbrons UI in WAR vor.

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Eine typische Situation in einem Schlachtzug.

Deutlich zu erkennen ist, dass ich nicht mit dem ursprünglichen UI spiele, jedoch halten sich die von mir verwendeten AddOns in Grenzen, kein Vergleich zu WoW-Zeiten.

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Die Übersicht zeigt die von mir in WAR verwendeten Helferchen. Explizit als Heil-UI installiert sind davon jedoch nur vier.

ActionBarColor färbt alle Icons in der Actionbar rot, für deren Nutzung ich nicht in Reichweite bin. Ich hasse erfolgloses Klicken.
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Zwar graut das Standard-UI nicht verfügbare Fähigkeiten aus, bezieht das aber nicht auf die Reichweite.

Groupicons SG sind eine Empfehlung von Erdknuffel.
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Durch sie erhält jeder Spieler im Schlachtzug ein Klassensymbol über den Kopf und, ganz besonders wichtig, der Leiter ein eigenes Symbol, so dass man selbst im größten Zerg weiß, wo die eigenen Leute sind. Diese Bilder sieht man selbst durch Wände.

Warum braucht Montbron das? Weil ich ein klassischer Balkenstarrer bin. Das heißt ich beobachte die Lebenspunktebalken meiner Schäfchen und verpasse dadurch ab und zu die Dinge, die um mich herum geschehen. Nicht optimal, aber ich bin Arzt und kein Radar.
Ebenso schwer ist es für mich, auf meine eigene Gesundheit zu achten, im Normalfall spiele ich komplett altruistisch und nehme den eigenen Tot eher in Kauf, als den des Helden neben mir.
Natürlich hüppe ich aus Pfützen und vermeide Spalterkuscheln, aber mein Blick ruht auf den Lebensbalken und den CDs der Runen.

Das AddOn für meine Maus Razar Naga erlaubt mir, die zusätzlichen Maustasten mit einer Actionbar zu belegen. Auch wenn ich so theoretisch 12 Funktionen mit dem rechten Daumen auslösen könnte, benutze ich im Normalfall nur zwei – meine beiden Hots. Alle anderen Fähigkeiten, die Heilen klicke ich an, da ich sie meist sehr explizit anwende.
Im Grunde ist es eine Frage der Fingerfertigkeit und der Gewohnheit, inwieweit man mit Makros, Tastatur und Maus umgeht.
Während ich in WoW per Mousover und Klick auf die Aktionsleiste heilte, spiele ich in WAR makrofrei. Meine beiden Dots auf den Tasten 3 und 4, sowie der Blitzrune auf 1 löse ich mit der linken Hand aus, da sie direkt über den Tasten zum Bewegen liegen. Alle anderen Fähigkeiten (mit Ausnahme der erwähnten Hots) klicke ich an. Meist entsprechend Cooldown und Bedarf.
Allein in dieser sehr individuellen Verwendung der Inputgeräte manifestieren sich ganze Spielphilosophien.

Das wichtigste Tool für mich aber ist Squared. Diese Gruppenanzeige orientiert sich an Grid.
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Man sieht auf dem Bild recht deutlich die Unterschiede zum eingebauten Schlachtzugsinterface

Es gibt eine Reichweitenanzeige für alle. Jedes Kästchen ist ein Lebensbalken. In den Ecken werden mir zusätzliche Infos angeblendet. Zu den wichtigsten gehören: Meine Hots, decursbarer Debuff, Schild und von mir gewirkte Runenbuffs. So erkenne ich mit einem Blick, wer von mir gerunt wurde, wessen Hot ausgelaufen ist, wer decurst werden könnte und auf wem mein Gruppenschild liegt.

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Selbst im Vergleich zum Gruppeninterface ist Squared deutlich übersichtlicher.

Aber am wichtigsten ist der Überblick über den Gesundheitszustand. Hier habe ich für mich noch nichts besseres gefunden.
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Welche Probleme gibt es noch?

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Im Massenzerg ist es unmöglich, jemanden auszumachen, der Heilung benötigt. Selbst die eingeblendeten Lebensbalken helfen nicht. Ähnlich ist es mit Toten, die man wiederbeleben könnte. Weder sieht man sie, noch kann man sie schnell ins Ziel nehmen.
In einer echten Schlacht ruft man nach dem Sanitäter oder kriecht zu ihm hin. Im MMO muss sich meist der Heiler den Kopf machen, wie er die Verwundeten findet.

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Das Targetproblem. Als Heiler ist für mich das freundliche Ziel am allerwichtigsten. WAR stellt den Feind ins Zentrum. Selbst wenn ich explizit einen Verwundeten anklicke, drängelt sich ein Feind ins Bild. Zwar wird das freundliche Ziel weiterhin im Ziel behalten, aber nicht im Zentrum. Auch das Verlieren eines freundlichen Ziels ist ärgerlich. Dies soll zwar ein Bug sein, jedoch nervt dieses Verhalten nun schon bald zwei Jahre.

Das stört im Solo-PVE nicht. Da kann ich problemlos Schaden auf den Gegner wirken und Heilung auf mich. Das Target stimmt.
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Aber sobald man in Gruppe unterwegs ist, muss man damit leben, dass das Spiel bestimmt, wer im Target bleibt.
Macht ein Gegner Schaden auf mich, schaltet er sich automatisch als Target auf. Warum schaltet sich das bedürftige Gruppenmitglied nicht als Target auf, wenn es Heilung benötigt?

Aber wie bereits gesagt, das optimale Heiler-UI wird es wohl nie geben, zu unterschiedlich sind die Spielweisen. Die weitverbreitete Verwendung von Grid ähnlichen Schlachtzugsanzeigen aber beweist mir, dass die Entwickler der Standard-UIs lieber Damagedealer spielen.
Und das ist Elfenwerk!

Für Grungni!

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