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Schwingen – Werkstattbericht Teil 3

Es geht voran, wenn auch langsam, da ich doch recht viele Dinge ins Wiki nachtragen musste.

Momentan bin ich in Kapitel 1.9 gekommen. Hanya und Abal treffen aufeinander. Somit ist der Punkt erreicht, in dem sich Rahmenhandlung der Romanreihe und die spezielle Queste meines Buches verknüpfen. Somit bin ich fast mit dem ersten Teil des Romanes fertig. Zumindest was den vorläufigen Plan anbelangt.
:yes:

Sehr spannend ist es für mich, die ganzen Figuren und Ideen fortzuspinnen, die in den alten Texten von mir auftauchten. Gleichzeitig bemühe ich mich, einiges an Hintergrund aus dem Wiki einfließen zu lassen, damit manche Dinge nicht zu Einmaligkeiten werden.
Ja, das ist die Allmacht des Autors!

Schwingen des Schwertes – Zwischenstand

Mein Saramee-Roman gedeiht. Bin jetzt bei ca. 43.000 Anschlägen, was etwa 30 Normseiten entspricht. Kapiteltechnisch ist knapp ein Viertel geschafft, was aber noch nichts sagt, da gerade der Mittelteil noch nicht komplett durchkonzipiert ist. Da wird sicherlich noch das eine oder andere Kapitel hinzukommen.

Na und im Lektorat fliegen dann eh die Federn, äh Fetzen.

Hanya ist in der Stadt, hat ihre Begegnung mit dem Schlächter überlebt und findet sich jetzt in der Obhut von Leuten wieder, mit denen sie sehr schlechte Erinnerungen verbindet.
Und Arasaan tauchte auf.

In diesem Zusammenhang durchwühle ich meine beiden anderen Saramee-Storys, um den Hintergrund aufzufrischen.
In Arasaan wird aus der jungen Botin Marla die erste Adyra-Schamanin seit Generationen. Ihre wiederentdeckten Fähigkeiten darf sie dann in Die Bedeutung einer Feder einsetzen, um etwas gegen den Rassenhass in der Stadt zu unternehmen.

Und auch in den Schwingen werde ich die Figur ausbauen. Immerhin gibt es mit Xernoth eine ähnlich gelagerte Figur. Da glüht Konflikt-Potential.
Außerdem will ich den Hintergrund der Rasse ausbauen. Ich freu mich schon darauf, eine Ruine der uralten gemeinsamen Vorfahren von Adyra und Gayra zu beschreiben. Es soll ein wenig Indy-Flair aufkommen. Mal sehn obs gelingt.

Die Macht in meinen Händen

Okay, der Titel klingt etwas schwülstig, passt aber vielleicht ganz gut zum Thema Selfpublishing.
Unsere Shared-Worl Fantasy-Reihe Saramee erschien ab 2005 zunächst ganz klassisch bei einem Buchverlag. Atlantis ist ein typischer Genre-Kleinverlag, der sich seit seiner Gründung kontinuierlich quantitativ als auch qualitativ steigern konnte.
Saramee passte jedoch leider nicht so recht in das Verlagsprogramm, vielleicht auch, weil die Beteiligten allesamt keine besonders umtriebigen PR-Profis waren. Ohne Werbung jedoch findet nur selten ein Buch seine Leserschaft.
Trotz geringer Auflagen der gedruckten Bücher wurden die Saramee-Bände dem Verlag nicht gerade aus den Händen gerissen. Der triumphale Erfolg blieb aus.
Immerhin sind inzwischen die allermeisten Exemplare verkauft und etliche Bände somit vergriffen – ohne jedoch zu einem Anreiz für eine Nachauflage zu werden.

Aber als Schöpfer solch eines Projekts, mit all den Erfahrungen und Freuden der Zusammenarbeit über Jahre hinweg, darf man durchaus stolz auf das Erreichte sein. Erfolg ist nicht unbedingt eine Frage des wirtschaftlichen Gewinns. Und darum hielt Saramee-Mastermind Christoph Weidler auch eisern an seinem Kind fest.

Ich kam ja erst mittendrin hinzu. Zunächst als Testleser, dann als Amateur-Rechtschreibhilfe und später als Autor.

Bereits 2009 gab es ein Experiment, eBooks am Markt zu platzieren. Jedoch scheiterte dieser Versuch. Es gab zu wenig Verkäufe, um für die eBook-Anbieter lukrativ zu sein.

Anfang diesen Jahres jedoch gab es von unserem Karlsgarden-Boss Yitu, der sich auch beruflich mit eBooks auseinandersetzt, den Hinweis, dass man Saramee nun gar nicht mal eben schnell von Anfang an lesen könne.
Da Yitu immer Recht hat, trug ich das Thema in die Saramee-Runde und so beschlossen wir, SelbstverlegerInnen zu werden.
Denn inzwischen gibt es eBook-Platformen, die eBooks auch unabhängig von einem finanziellen Erfolg hosten.

Wir betraten die Welt des Selfpublishings! :wave:

Das ist fast das gesamte Jahr ein Riesenthema gewesen, gerade erst wieder las ich bei Klaus N. Frick davon.
Es gibt Stimmen, die sich über mangelnde Qualität beschweren, unprofessionelle Vermarktung anprangern oder das Überschwemmen der Buchbranche durch Hobby-Produkte befürchten.

Klar wäre es toll, wenn wir einen Verlag an der Hand hätten, der uns fürs Schreiben bezahlte und unsere Werke locker flockig unters Volk bringt. Und noch fantastischer wäre es, wenn gedruckte Saramee-Bände in den Buchhandlungen stünden. Aber so ist die Welt nun einmal nicht.

Ich bin froh, dass es heute so einfach ist, Texte in digitaler Form zu veröffentlichen. Niemand schreibt gern für die Schublade und es fühlt sich gut an, die Macht in den eigenen Händen zu halten! Und wenn es mit dem unsterblichen Dichterruhm nix wird, macht es auch nix.

Hauptsache kein Elfenwerk!

Inyad ist tod

Ja, es ist traurig. Diese kämpferische Figur von Dirk Wonhöfer fiel dem Schlächter zum Opfer. Ich hab damit natürlich gar nichts zu tun. 🙄

Na gut. Ein bisschen. Der Roman Saramees Nacht, Band 4 der Reihe, hatte mich emotional sehr stark aufgewühlt, da es keine friedliche Fantasy war. Also friedlich in dem Sinne, dass der gute Held die bösen Monster erschlägt und dabei kaum einen Kratzer abbekommt.
In Saramees Nacht geht es aber um Folter und Vergewaltigung und das fand ich schon ziemlich heftig. Es hob sich heraus aus den Saramee-Bänden.
:yawn:

Als ich meine Figur der Adyra-Schamanin Arasaan entwickelte, fielen mir die Adyra aus Dirks Roman wieder ein. Irgendwie erschien es mir nicht fair, dass die beiden Überlebenden, Hanya und Inyad keine weitere Rolle im Saramee-Kosmos spielen sollten. Dann kam die Idee mit der Xernoth-Tetralogie auf und ich sah die Chance, die beiden Figuren weiter zu verwenden.

Um jetzt Inyad abzuschlachten. Klingt seltsam, ich weiß. Aber das holt Hanya ein wenig aus ihrer Depression und gibt mir die Möglichkeit, ihr ein Motiv in die Vita zu schreiben.

Nun muss die Gute zurück nach Saramee. Sich ihren Dämonen stellen. Und sich retten lassen. Alles noch sehr vage, aber wenn es mir glückt, bekommt die Figur einen breiteren Hintergrund. Also frisch ans Werk!

Lele im Käfig

Es geht wieder voran! Die erste Fassung von Kapitel 1.4 meines Saramee-Romans ist geschrieben. Mit 5.000 Zeichen auch gar nicht einmal sooooo lang.
:yes:

Vorausgegangen ist eine kleine Abstimmung zum Versteck des Schlächters. Da Torsten im Moment keine Zeit zum Schreiben hat, musste ich mich mit dem Chef alleine rumschlagen.
Der hat ja die ganze Geschichte in seiner Story Saramees Blut begonnen, die auch der Anthologie ihren Titel gab. Zudem kramte er plötzlich eine mir unbekannte Geschichte heraus, in der das Versteck auch schon vorkam. :crazy:

Immer diese Änderungen!
:lalala:

Okay, da wird sich bis zum Release noch einiges umschichten, dessen bin ich mir sicher.

Jedenfalls gibt es nun eine Arbeitskizze des Verstecks und einige zusätzliche Details, damit man die Szenen im Versteck etwas farbiger gestalten kann. Immerhin muss ich Leles Einsamkeit noch etwas auswalzen.
Eigentlich war das schon für das Folgekapitel 1.5 geplant, aber mir deucht, ich sollte erst einmal dem Schlächter folgen, und Inyad umbringen. Boah, hab ich auch gar kein Bock drauf.
Aber da muss ich durch, wenn ich meine Hauptfigur endlich auf ihre Queste schicken will und ohne Queste wird das kein ordentliches Fantasy-Abenteuer.
:wave:

Neues von Saramee

Ich hab mir ganz fest vorgenommen, im November fleißig an meinem Saramee-Roman weiterzuschreiben. Ganz fest. :yes:

Doch zunächst einmal gibt es Neuigkeiten von der eBook-Front. Bei Amazon ist nunmehr Band 13 für den Kindle erhältlich.
Die Geschichte Curucoc von Dirk Wonhöfer erschien als Printversion im Sammelband Geweckte Hunde und liegt nun erstmals komplett überarbeitet als eBook vor.

Curucoc von Dirk Wonhöfer

Die Überarbeitung brachte auch etliche Infos ins Wiki. Und das wächst so langsam aber kontinuierlich. Inzwischen sind das deutlich über 700 Seiten auch Dank der vielen Illus von Chris Schlicht macht das rumstöbern dort jede Menge Spaß.
Apropos Chris Schlicht, ich bereite gerade ihre Saramee-Geschichte Tödliche Dosis als eBook-Veröffentlichung vor. Kommt dann als Band 14 in die Läden.

Und heute Abend seh ich mir Amanda Palmer im Kesselhaus an. Das wird sicher ein fröhlicher Konzertabend. Bei der energischen Dame gibt es stets jede Menge Überraschungen und tolle Songs.

Die Last der Laster

Manche AutorInnen sind ein Quell unerschöpflichen Erfindungsgeistes. Als Leser freu ich mich oft genug darüber.

Doch es gibt auch Situationen, in denen es Arbeit bereitet.

Seit ich das Saramee-Wiki betreue, stoße ich beim Durchforsten der bisher erschienen Romane und Kurzgeschichten nach Wiki-relevanten Informationen immer wieder auf Stellen, in denen der Verfasser oder die Verfasserin in einem Satz etliche Neuschöpfungen lapidar und nebenbei dem Saramee-Kosmos hinzufügt, ohne sie näher zu beschreiben.

Das mach dann ich. Und weil ein Wiki von den Verknüpfungen lebt, weitet sich soetwas schnell zu einer filigranen Arbeit am offenen Herzen aus und ich hoffe immer, auch ja alle Bezüge im Blick zu haben. Fast könnte man diese Hobby-Arbeit dann stressig nennen.

Aber ich habe eine gute Strategie entwickelt, damit umzugehen: Mit Humor. Wenn in tausend Jahren irgendein armer Germanistik-Student das Saramee-Wiki untersuchen muss, wird er hoffentlich wenigstens ab und zu etwas zu lachen haben.

So, Herr Arthur Gordon Wolf, das nächste Yil-Yil-ähnliche Dingens wird reale Auswirkungen haben! Oh ja!
Elfenwerk!

Es ist Freitag!

Ja, Freitag ist toll. Fast Wochenende und die Arbeitswoche entschwindet.
:yes:

Gestern habe ich Reinhard Jirgls »Nichts von euch auf Erden« beendet. Die Rezi dazu folgt demnächst. Auf jeden Fall ist das Buch ein ziemlich guter Science-Fiction Roman geworden. Es gibt viele gute Ideen, krasse Beschreibungen und Szenen, die durch die eigenwillige Schriftcodierung besondere Kraft entfalten und es endet hochphilosophisch, ganz im Stil klassischer SF-Utopien.

Auch mit meinem Saramee-Roman »Schwingen« kam ich voran. Aber ist nicht leicht, über ein sechsjähriges Mädchen zu schreiben, dass sich in der Gewalt eines irren Massenmörders befindet. Zwar gibt es keine physische Gewalt, aber nahe geht mir das Schicksal von Lele schon.
Jedenfalls bin ich bei 20.000 Anschlägen und hab somit die ersten zehn Prozent geschafft. Hoffentlich hänge ich jetzt in diesem Kapitel nicht zu lange.

Das Wochenende wird mich bei schönem Wetter im Garten sehn, da gibts noch viel zu tun und Sonntag ist dann Bundestagswahl. Ich werde wieder die Piraten wählen. Die haben zwar in letzter Zeit mehr mit sich selbst zu tun gehabt, aber als Alternative zu den satten Marionetten sind sie mir immer am sympatischsten. Und der Direktkandidat bei uns, Volker Schröder, kann auch gut grinsen. Noch. :>>

Pirat Volker Schröder

Schwingen – Werkstattbericht Teil 1

Heute habe ich endlich an meinem Saramee-Roman weitergearbeitet. Arbeitstitel ist »Schwingen«, er wird Band Zwei der Xernoth-Tetralogie.

Saramee

Band Eins schreibt Torsten Scheib in dessen ersten beiden Kapiteln ich auch nach psychologischen Merkmalen für unseren Schurke, den Schlächter, forschte.
Ich bin ja nicht so der Horrotiker und werde den Bösling daher dicht an Torstens Gestaltung anlehnen. Jedenfalls hab ich ihn heute zu einem Treffen mit seinen Meister geschickt und etwas Saramee-Kolorit eingebaut. Kapitel Eins, Szene Drei ist ansonsten eher einfach.
Ein bisschen Angst hab ich vor der nächsten Szene. Hier geht es um die gefangene Lele, Abals sechsjährige Tochter. Das wird nicht leicht.

Aber ich hege die Hoffnung, nun kontinuierlich weiterzuschreiben. Wenn ich alle Textschnipsel, die bisher auf verschiedenen Rechnern schlummern, vereint habe, kann ich auch mal Anschläge zählen. Hoffnungsfroherweise sollten es bereits fünf Prozent der 200.000 sein.
Ja, ich weiß, da schwimmt noch viel Text ungeschrieben in grauer Hirnmasse.

Neues Saramee-eBook: Der Kanumann

Als fleißiger Betreuer der Saramee-Wiki und Transformator der Reihe in digitale Form, freue ich mich, dass ein weiterer Band aus unserer Kurzgeschrichtenreihe erschienen ist:

Geschichten aus Saramee Band 05: Der Kanumann
Autoren: Guido Krain und Tobias Radloff
Titelbild: Chris Schlicht
ASIN: B00EZRPPQS
ca. 30 Seiten

Cover Der Kanumann  - Geschichten aus Saramee 5

Enthält die Geschichten:
Der Kanumann von Guido Krain
Das 226. Elixier von Tobias Radloff
Goldrausch von Guido Krain

Erhältlich bei als Kindle-Version bei Amazon. Die ePub-Version gibt es demnächst auf dem Amrûn Marktplatz.

99 Cent sind fair, also holt euch auch diesen Band! :yes:

Zum Inhalt:
Der Kanumann legt an im Hafen von Saramee und die blutigen Spuren ungesühnter Verbrechen weisen tief in die Stadt, in der der Tod zuhause ist …

Bei der Umsetung des eBooks habe ich wie gewohnt alle Informationen mit dem Wiki abgeglichen und alles, was fehlte, erfasst – wie immer mit großem Spaß am Detail.

Als nächstes folgt der Roman Nummer Dreizehn: Curucoc. Wo das geheimnisvolle Gift Curucoc herkommt, erfahrt ihr übrigens in der Geschichte Das 226. Elixier von Tobias Radloff im oben erwähnten neuen Geschichtenband.

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