Montbron

Startseite » Beitrag verschlagwortet mit 'Piraten'

Schlagwort-Archive: Piraten

Keiner hört mir zu …

Mit diesem klammen Jammerlappen wische ich vergnügt den Boden für die kommende Wahl.
😉

Wie immer nutzte ich den Wahlomat vorab. Teils zur Informationsgewinnung, teils zur Selbstgeißelung. Tatsächlich traf mich die dornige Überraschung, als die SPD auf den ersten Platz kam. Aber, puh, zum Glück folgten gleich darauf die Freibeuter.

SPD kann ich nicht wählen. Die sind schon längst eine Schwesterpartei der CDU und wollte ich sowas wählen, könnte ich gleich für das Original stimmen.
Nein, ich werde wohl einmal noch den PiratInnen meine Stimme geben.

Schon seltsam, dass dieser Versuch, der internetaffinen Bevölkerungsschicht eine politische Heimat zu bieten, zu versanden scheint. Vielleicht liegt es daran, dass man dafür eigentlich gar keine Partei benötigt. Das Netz ist eine riesige Spielwiese an Plattformen sich zu äußern, sich zu beteiligen, sich zu erheben. Ein bisschen Anarchie, ein bisschen wilde Demokratie und vor allem stets so frei in Denken und Handeln wie die Beteiligten.

Schade um das Orange in den Diagrammen, aber sie haben zumindest erreicht, dass man auch anderswo mal was vom Neuland hörte.

Apropos Neuland. Als Berliner darf ich ja mitbestimmen, was aus der Freifläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof wird. Als Köpenicker ist mir das eigentlich egal. Aber im letzten Jahr gab es da Open Air Konzerte, was ich schon ziemlich geil fand. Der Acker ist wirklich riesig. Von der S-Bahn sieht man das auch. Mir gefällt die Idee, diese Fläche als Stadtland zu nutzen, als Park, Veranstaltungsort. Vor allem aber als Bürgerland. Mal sehn, wer den längeren Atem hat, sich das Feld einzuverleiben, die Natur oder die kreative Bevölkerung. Geht natürlich nur, wenn keine Senatoren mitmischen. Denen ich aus Prinzip und Erfahrung eh misstraue. Also werd ich brav Ja und Nein ankreuzen.

Da fällt mir wieder ein, wie grauenhaft der Großteil an Neubauten in Berlin ausschaut. Aktuelle Architektur scheint nur aus dunklen Quadern zu bestehen. Sieht man am Hauptbahnhof ganz deutlich. Man überbietet sich an Langeweile und Hässlichkeit und nennt das modern. Nun ja.

Seltsamerweise wollen die meisten Neuberliner am liebsten in den wilhelminischen Gründerzeitbauten leben und auch bei den Einfamilienhäusern finden sich nur sehr selten Bauhausstil und Sachlichkeit.

Aber Volkes Wille war ja noch nie von Belang, wenn es um den Bau der Zukunft ging.

Auf zur Wahl!

Fiese Krise

SPD

Wenn man sich das Bild dieser drei Buchstaben anschaut, strahlt es eine rundliche Gemütlichkeit aus. Diese warme Kuschelatmosphäre mag auch die Führungsspitze der alten Volkspartei empfinden. Keine Rücktritte, keine Konsequenzen aus der erneuten Wahlniederlage. Im Gegenteil, die Brüste schwellen, stolz stellt man sich der drohenden Verantwortung und freut sich schon auf warme MinisterInnensessel.

Tja, nur leider ist die Republik kein Ponyhof. Eine große Koalition bedeutet nichts anderes als einig Merkelland. So wie die FDP dafür schon nicht notwendig war, ist es auch die SPD nicht.
Eine Regierung mit Beteiligung der Linken jedenfalls ist nicht wahrscheinlich. Selbst wenn es die SPD-Spitze durchdrücken würde, die Grünen dürften in ihrer Partei dafür keine Mehrheit in der Basis finden. Dort nämlich sucht man gerade nach einem eigenen Profil. Was auch die FDP und die Piraten wieder einmal versuchen.

Nein, die Optionen stehen zwischen Großer Koalition und Neuwahlen. Und was wird der deutsche Michel wohl bei einer Wahlwiederholung wählen? Die alte Tante SPD wohl eher nicht.

Vielleicht ist es einfach vorbei mit diesem ganzen politischen Differenzieren. Wer braucht das Original, wenn er die Kopie billiger bekommt? Merkel ist für alle da!:crazy:

Weiter so mit Tralala

Die Bundestagswahl ist vorbei. Dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt, war klar. Überraschend für mich ist, dass sie fast sogar die absolute Mehrheit erringen konnte. Überhaupt: Zugewinn!88|
Mein Eindruck von Merkels Regierung ist ja eher von Desastern und Skandalen geprägt. Niedriglohn und NSA reichten eigentlich schon, um die CDU nicht zu wählen, aber offenbar findet ein Großteil der Deutschen das ganz in Ordnung so.

Mir wird nur Angst und Bange, wenn ich mir überlege: Was muss denn noch Schlimmes geschehen, damit wir Deutschen mal wieder NEIN sagen?
:yawn:

Jedenfalls verspreche ich mir auch für die nächste Legislatur-Periode keine erfreulichen Veränderungen. Alles wird so weiter vor sich hin blubbern und vom Steuerzahler freudig bezahlt.

Gespannt bin ich, ob die Piraten es schaffen, wieder zu wachsen, oder ob die Bewegung einschläft. Knapp eine Million Wähler gab es gestern, wie ich finde eine Basis auf die man aufsetzen kann.

Auch die FDP wird sich neu erfinden müssen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn da mal wieder laute Mahner an die Spitze schwömmen. Echte Kämpfer für die Bürgerrechte.

Mein Fazit der Wahl: Nix passiert und weiter so.
:crazy:

Die Wahl droht

Ich finde das schon sehr spannend. Sieht zwar stark nach großer Koalition aus, aber vielleicht überraschen uns die kleinen Parteien. Wer schafft die Fünfprozenthürde? Wer wird von den WählerInnen abgestraft? Ändert sich in der letzten Woche noch etwas?

Zwar erwarte ich keine politischen Verbesserungen, aber so eine Bundestagswahl ist schon eine kleine Aufregung wert. Und egal wie es ausgeht, ich hab Rum da.
:wave:

Das Warten auf Isengart

Nein, Montbron ist noch keine 65. Er wartet auch nicht wirklich auf das nächste Addon zu Lotro. Aber es ist schon cool, eine Erweiterung aus der Pespektive eines Spielers zu sehen, der den Endcontent immer noch nicht erreicht hat.
Gestern abend zogen wir Karlsgardisten in Angmar hin zur Spalte, eine Gegend die im Grundspiel den Endcontent darstellte, mit einer großen Schlachtzugsinstanz. Damals war die Höchststufe 50 – genau unser gegenwärtiges Level.
Und es muss die Hölle gewesen sein. Allein um hinzukommen, musste man sich durch einen Haufen von Elitegegnern schnetzeln, die unglaubliche Lebenspunktezahlen mit sich rumschleppen. Jeder Mob auf dem Niveau eines Instanzbosses.
Der Grund für unseren Besuch war die Klassenquest für Wächter, die zwanzig Drachenschuppen erfordert und die dazugehörigen Drachen lungern leider ausnahmslos im gefährlichen Nordosten Angmars herum. Und logischerweise hat nicht jeder Drache eine Schuppe dabei. Von den 40 für unsere beiden Wächter benötigten Schuppen fanden sich dann auch nur sieben – wir werden also wiederkommen.

Dennoch bleibt der Eindruck im Gedächtnis. Leere Lager vor dem Eingang der alten Ini. Was muss früher hier für ein Leben geherrscht haben. So wie bald die 21. Halle verwaisen wird. Just in dem Augenblick, wenn sich die Karlsgarde durch die Minen von Moria auf parfümierten Ziegen tragen lassen wird.
Nur noch ein paar Drachen töten und die Angmar-Inis auf der Suche nach den letzten Questsitems abgrasen. Dann gehts los.
Und Isengart muss warten …

Für Grungni!

PS: Piraten! 😀

%d Bloggern gefällt das: