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Zum Cream Tea im Lamb House

Letztes Jahr schrieb ich für das Horror-Magazin Zwielicht einen Artikel zur Geistergeschichte The Turn of the Screw von Henry James und gern hätte ich auch dort mehr über Lamb House geschrieben.

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Gedenktafel am Lamb House in Rye

In das Anwesen in Rye hatte sich James 1897 verliebt, als er es zum Schreiben über die Sommermonate mietete. Unter anderem vom finanziellen Erfolg von The Turn of the Screw konnte er es sich zwei Jahre später leisten, Lamb House zu kaufen.

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Blick aus dem Lamb House auf das Städchen Rye

Nach seinem Tod lebte hier Edward Frederic Benson, der sich auch als Phantastik-Autor einen Namen machte, mir jedoch bisher komplett unbekannt war.

Als wir nun dieses Jahr Urlaub in Dorset planten, war für mich sofort klar, dass wir auf dem Weg dahin unbedingt einen Abstecher ins Lamb House machen mussten.

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Foto von Henry James im Lamb House

Das Lamb House wird inzwischen vom National Trust verwaltet, dessen Mitglieder wir nun schon einige Jahre sind und es liegt in einem der schönsten südenglischen Städtchen: Rye. Mit kleinen verwinkelten Gassen, vielen Kunstgeschäften und uralten Häuschen ist es ein idealer Ort, die englische Liebe für alles Alte zu begreifen. In nullkommanix ist man in Urlaubsstimmung.

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Lamb House vom Garten aus fotografiert

Lamb House selbst ist nur spärlich möbliert, es erhielt sich nicht sonderlich viel aus dem Nachlass von James, ein Nebengebäude wurde im Krieg auch von deutschen Bomben vernichtet, aber der Trust hat Haus und Garten trotzdem zu einem informativen Ort gemacht. Wie gewohnt stehen liebenswerte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit bereit, Fragen zu den beiden Autoren und ihren Werken zu beantworten.

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Ein kleines, gemütliches Museum

James empfing hier jede Menge befreundeter Autoren, an die man durch Visitenkarten erinnert wird.

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Hätte ich auch gern alle mal getroffen …

Der Garten ist typisch englisch und wird natürlich auch heute noch sorgfältig gepflegt.

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Der Garten

Ganz besonders wichtig ist natürlich ein Gartenhaus mit der Möglichkeit, sich zu stärken. Ganz klassisch nutzten wir das Angebot und genossen Cream Tea. Das ist eine Mahlzeit bestehend aus Tee und Scones, die mit Marmelade und Clottered Creme dargereicht werden. Der Scone ist ein nahrhaftes Gebäck, meist mit Rosinen. Man schneidet ihn der Länge auf und bestreicht ihn dick mit der süßen Creme und der Marmelade. In Verbindung mit einem guten Earl Grey ein Gedicht. Hält dann auch mehrere Stunden vor.

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Stilvoll selbst in Details

Eine ideale Möglichkeit, sich während einer Wanderung mit der nötigen Energie zu versorgen ohne ein komplettes Mittagessen zu sich zu nehmen, zumal die meisten Restaurants mittags nur von zwölf bis zwei Essen anbieten. Cream Tea aber findet sich eigentlich fast überall und jederzeit.

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Das Grinsen kommt von ganz alleine.

Für mich war es ein großes Vergnügen, auf den Spuren von Henry James zu wandeln und etwa seine berühmte Schreibmaschine zu sehen.

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Die Schreibmaschine änderte seine Arbeitsweise massiv.

Interessanterweise ist James auch in England heute nahezu unbekannt. Wenn wir erzählten, dass wir in Rye wegen Henry James waren, goutierte man zwar den Besuch der schönen Stadt, aber von James hatte nie jemand gehört.

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Bitte lest mehr von Henry James!

Ganz im Gegensatz zu Thomas Hardy, dessen Geburtshaus nahe Dorchester wir auch noch besuchten, aber davon ein andermal.

Das Durchdrehen der Drehbühne

Für die jüngste Ausgabe des Horror-Magazins Zwielicht befasste ich mich ja mit der Gespenstergeschichte The Turn of the Screw von Henry James. Sie gehört zur Hall of Fame der Horror-Literatur und reizt vor allen dadurch, dass man Handlung und Intention fast beliebig interpretieren kann. Der Impact der Story ist in Deutschland nicht so dolle, aber wenn ich erwähne, dass Benjamin Britten eine Oper auf der Grundlage der Geschichte komponierte, dann erhalte ich zumindest von manchen Gesprächspartnern eine wohlwollend überraschte Reaktion. Was entweder an Oper oder an Britten liegt.

Jedoch kam ich während der Arbeit an dem Artikel nicht auf die Idee, diese Oper anzuschauen. Ein purer Zufall ermöglichte mir das nun. Meine Mutter wollte uns zu Weihnachten etwas Besonders schenken und bot an, Karten für die frisch aufgepimpte Staatsoper zu besorgen. Oper ist nicht so unser Ding, doch ins Programm geschaut und yeah: The Turn of the Screw!

Programm

Programmheft zur Oper »The Turn of the Screw« von Benjamin Britten

Letzten Freitag also konnten wir an einem megaheißen Apriltag die Geschichte auf eine neue Art genießen.

Front

Staatsoper, Foto von Marcus Ebener

 

Die Staatsoper hat sich nicht wirklich verändert, zumindest was mir meine Erinnerung erzählte, lediglich die Saaldecke hat sich deutlich gestreckt.

Saal

Saalansicht © Gordon Welters phone +49 170 8346683 e-mail: mail@gordonwelters.com http://www.gordonwelters.com

Nicht hübsch, aber dem neuen Sound geschuldet. Was meine Ohren natürlich nicht zu würdigen wissen. Ich bin da Banause. Aber alles ist hübsch frisch glänzend, das Gestühl weich und noch nicht abgesessen und im Vergleich zum Schauspielhaus am Gendarmenmarkt megabequem.

Aber zur Oper selbst. Die Musik mutet modern an, es gibt keine pompös getragenen Melodien, keine voluminösen Musikwellen sondern zumeist schräge Untermalungen der Handlung. Und die hat es ja gehörig in sich. Ich zitiere hier den Text der Staatsoperinszenierung:

»Eine junge Frau soll sich als Governess auf den Landsitz Bly begeben, um dort für die Erziehung der zwei Waisen Flora und Miles zu sorgen. Auftraggeber ist der Onkel, zugleich Vormund der Waisen, der nicht belästigt werden will und die junge Frau auf absolute Verschwiegenheit über die Vorgänge auf seinem Landsitz einschwört. Tatsächlich geben ihr das Verhalten der beiden Kinder und die Vorkommnisse im Haus Rätsel auf. Auch die Haushälterin Mrs. Grose, die offenbar schon ihr halbes Leben in Bly verbracht hat, scheint ihr nicht ganz durchschaubar. Schließlich glaubt die Governess die schemenhaften Erscheinungen eines Mannes und einer Frau durch die Räume wandeln zu sehen und in ihnen die Geister der ehemaligen Angestellten Peter Quint und Miss Jessel zu erkennen …«

Ohne zu spoilern kann man weiter recht wenig über die Handlung sagen. Interessant an der Oper waren einige sehr deutliche Interpretationsansätze. So wird der Gouvernante ein sexuelles Interesse an ihren Schützling Miles hinzugefügt, dass sich aus der Story selbst eher nicht ergibt. Ebenso wird die Verbindung zwischen den Geschwistern intensiviert und ebenfalls sexuell aufgeladen, auch das für mich jedenfalls nicht im Text vorhanden.

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Sónja Grané (Flora) und Thomas Lichtenecker (Miles)

Im Programmheft befindet sich der Abdruck eines Gespräches zwischen Claus Guth, der für die Inszenierung verantwortlich zeichnet, der Dramaturgin Yvonne Gebauer, dem Dramaturgen Roman Reeger und dem Ausstatter Christian Schmidt. Darin wird deutlich, dass Britten selbst durch die Musik bereits eine Interpretationsrichtung vorgab. So steht die Unschuld der Gouvernante im Mittelpunkt. Ihre Gefühle für ihren Auftraggeber zünden ihr sexuelles Interesse und laden ihre gesamte Welt sexuell auf. Das habe ich auch in der Geschichte gefunden, würde aber nicht so weit gehen, ihr ein amouröses Interesse an Miles zu unterstellen. Vielmehr neige ich dazu, dass sie versucht, ihn vor dem Desaster der Lust zu bewahren. Weil sie durch den Verlust ihrer Unschuld von Geistern besessen wird, will sie verhindern, dass dies ihren Schützlingen auch passiert. Zumindest ist das einer der Ideen, die ich beim Nachdenken über die Story hatte.

Bei Henry James kommen die Geistererscheinungen nicht zu Wort. In der Oper lässt die Librettistin Myfanwy Piper sie sprechen, also singen. Für die Inszenierung dachte man sich diverse Tricks aus, um nicht mit Bettlaken hantieren zu müssen. So singen beide stets verborgen. Die Akustik funktionierte hierbei so gut, dass es nicht zu dumpfen Verdeckungseffekten kam, wenn die Stimmen hinter Wänden hervorkamen.

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Sónja Grané (Flora), Thomas Lichtenecker (Miles) und Emma Bell (Governess)

Dadurch schienen die Geister stets anwesend zu sein. Zudem war die Bühne so geschaffen, dass sich mit ihrer Drehung neue Fluchten, Korridore, Zimmer oder gar ein Labyrinth bildeten. Die SängerInnen konnten so in Bewegung bleiben und den strudelartigen Sog der Handlung erlaufen, hängen bleiben oder aus ihm fliehen. Das war faszinierend und großartig, Christian Schmidt vollbrachte hier ein szenisches Wunderwerk, dass eine beeindruckende Horroratmosphäre aufbaute. Wenn das Geschwisterpaar starr neben einer Tür steht, hat man automatisch Shining im Gedächtnis.
Diese Verfremdung wird noch gesteigert, wenn zwei Kinderdarsteller mit Riesenköpfen eine frühere Version der Geschwister darstellen. Zum einen verdeutlicht es noch einmal, dass die Zeit der kindlichen Unschuld vorbei ist, zum anderen bringen diese Szenen etwas unwirklich Monströses auf die Bühne. Die Kinder erscheinen nicht als etwas Nettes, Naives.

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Fabian Sturm (Miles/Komparserie), Emma Bell (Governess) und Zoe Ruf (Flora/Komparserie)

Die Oper lief im englischen Original, es gab über der sehr hohen Bühne Textanzeigen für Deutsch und Englisch, was sehr hilfreich ist, denn ich kann Opernstimmen nur selten Wörter entnehmen. Gerade Countertenor Thomas Lichtenecker, der den Miles spielte, habe ich überhaupt nicht verstanden. Aber okay, in sowas muss man sich wohl einhören und eine Fremdsprache macht das Ganze nicht einfacher.

Es war ein großes Vergnügen, mich auf diese doch ganz andere Art und Weise mit The Turn of the Screw zu befassen und es war natürlich auch ein himmlischer Abend mit meiner Liebsten.

Alle Fotos stammen übrigens von der Premiere am 15. November 2014 von Monika Rittershaus aus dem offiziellen Pressematerial der Staatsoper, ich habe nichts selbst geknippst, lediglich das Cover des Programmheftes scannte ich ein.

Es kribbelt ja schon wieder!

Eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit. Diverse Projekte wollen umgesetzt werden, der Garten ruft auch schon wieder und unzählige Filme und Serien harren meiner – doch ein gieriger Zwerg buddelt bereits in meinem Geist nach dem Mithril, aus dem neue Ideen geschmiedet werden.

Warum?

Weil es einfach megacool ist, das fertige Werk in den Händen zu halten. Gestern kam nämlich Zwielicht 11 ist Haus geflattert.

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Zwielicht 11 hrsg. von Michael Schmidt und Achim Hildebrand, Cover: Björn Ian Craig

Zwielicht ist ein Horrormagazin im Taschenbuchformat und wird von Michael Schmidt  und Achim Hildebrand herausgegeben. Es enthält neben Kurzgeschichten deutschsprachiger Autorinnen und Autoren auch Übersetzungen, darunter Klassiker wie Algernon Blackwood und Artikel zum Genre.

Und hier komme ich ins Spiel. Aus einer riesigen Liste der Hall of Fame bedeutender Horror-Geschichten griff ich mir The Turn of the Screw von Henry James heraus und beleuchtete Werk, Autor und Rezeption. Von James war ich schon vorher fasziniert und so hatte ich keine Mühe mich mit diesem in Deutschland nicht ganz so bekannten US-amerikanischen Autor zu beschäftigen.

Die Freude steigerte sich noch, als ich auf Artikel von Virginia Woolf stieß, die sich auf ihre unnachahmliche Art mit Mann und Genre auseinandersetzten.

Zwar hat der Artikel mehrere Monate für die Vollendung benötigt, aber der Herausgeber war zufrieden.

Nächsten Monat gehe ich dann auch mal wieder in die Oper und inspiziere die Dramatisierung der Geschichte von Benjamin Britten. Ich lasse mich da komplett überraschen. Und im Sommer hoffe ich, dass wir es schaffen, das Anwesen von Henry James zu besichtigen. Es wird von National Trust betrieben und ich denke, dass es ähnlich interessant sein wird, wie das von Agatha Christie. Für so etwas zahle ich doch gern meinen Mitgliedsbeitrag.

Und was kribbelt nun? Vielleicht ja The Castle of Otranto von Horace Walpole?

Auf jeden Fall kann ich jedem Fan dunkler Phantastik das Horrormagazin Zwielicht nur wärmstens ans Herz legen.

Frühjahrsmüdigkeit

Ich bin im Moment etwas versackt, versumpft und unzufrieden, aber vermutlich will mein komischer Körper mir damit irgendwas sagen. Jedenfalls liegen zwei Lesungs- und ein Konzertbericht auf Halde und kommen über den Fotosortierstatus nicht hinaus. Mhm.

Dafür hab ich so richtig Bock auf die Arbeit an einem Artikel zu The Turn of the Screw von Henry James. Micha Schmidt frug mich, ob ich für eine der kommenden Zwielicht-Ausgaben nicht eine Story aus der Liste im Horror-Forum in einem Artikel besprechen möchte. Die Liste ist riesig und voller interessanter Namen, aber ich blieb bei Henry James hängen. Zum einen las ich in den letzten Jahren mit großer Freude seinen Roman Washington Square und die Novelle Daisy Miller und zum anderen blieb mir von der damaligen Beschäftigung mit dem Autor der geniale Titel The Turn of the Screw im Gedächtnis.

Also orderte ich das Buch und sah mich auch gleich nach Sekundärliteratur um.

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Das Durchdrehen der Schraube von Henry James

Als ersten Einstieg wählte ich Henry James (Leben in Bildern) von Verena Auffermann, da ich ein großer Freund von Fotos bin. Verena Auffermann bietet einen groben, aber sehr emotionalen Abriss der Lebensgeschichte von Henry James. Die Fotos, Zeichnungen und Bilder sind von hoher Qualität und so hat mich das großformatige Buch tatsächlich für den Menschen begeistert.

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Henry James (Leben in Bildern) von Verena Auffermann

Im Anschluss nahm ich mir die Henry James Biografie von Hazel Hutchison vor, die an vielen Stellen ausführlicher ist und zudem auf die einzelnen Werke eingeht. Auch dieses Buch enthält eine Menge Fotos, auch einige, die nicht bei Verena Auffermann zu finden sind, zumindest fielen sie mir dort nicht auf.

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Henry James Biografie von Hazel Hutchison

Biographisch bin ich damit ganz gut aufgestellt für den Artikel und nun kann ich mich an die Beschaffung von Material zum Werk selbst machen. Ganz oben auf meiner Wunschliste stehen Essays von Virginia Woolf, die in ihrer Jugend die literarischen Salonwege mit Henry James kreuzte und deren Meinung mich brennend interessiert, zumal in den Biographien erwähnt wurde, dass sich ihr Schreibstil auch an James orientierte. Virginia Woolf mag ich, seit ich vor Jahren Flush und To the Lighthouse las und seit Orlando liebe ich sie.

Irgendwo in ihrer Werkausgabe bei Fischer sind James-Essays und ich bin ganz froh, einen Grund zu haben, mal wieder etwas von ihr zu akquirieren.

Meine allerersten Eindrücke zu The Turn of the Screw habe ich in einer Rezi im Fantasyguide zusammengefasst. Das ist natürlich noch nicht der Artikel, sondern reißt die Themenfelder an, die ich bisher im Buch entdeckt habe. Es soll diverse Interpretationen zur Geschichte geben und im Artikel werde ich da rauf genauer eingehen. Außerdem gilt es, einige biographische Bezüge aufzuzeigen.

Als National Trust Mitglied müsste ich ja eigentlich schleunigst ins Lamb House reisen und ich bin nächsten Monat auch tatsächlich auf der Insel, aber in Schottland. Da folge ich dann den Spuren anderer Geister.

Sie konnten zusammen nicht kommen

Große Literatur. So bewertet man viel zu leichtfertig, ich auch.
Aber manchmal steht man dann vor einem Büchlein und merkt beim Nachdenken erst einmal so richtig, welche Kunstfertigkeit in einem mühelos erscheinenden Text steckt.

Daisy Miller von Henry James, Cover von Katharina Netolitzky und John Dawson Watson

Daisy Miller von Henry James, Cover von Katharina Netolitzky und John Dawson Watson

Daisy Miller von Henry James ist so eine versteckte Schönheit. Durch einen raffinierten Blickwinkel gelingt es James, die Novelle recht kühl klingen zu lassen.
Man sieht und erlebt das Geschehen durch die Augen eines jungen Amerikaners. Es ist Ende des 19. Jahrhunderts, er ein wohlerzogener Gentleman ohne besondere Verpflichtungen, der sich seit Jahren schon in Genf der europäischen Noblesse hingibt.
Da trifft er auf sie, Daisy, ebenfalls Amerikanerin, aber Tochter eines Emporkömmlings.

Diese beiden jungen Menschen treffen aufeinander und könnten sich ineinander verlieben, doch beider moralischer Welten sind so verschieden, dass sie es einander nicht zeigen und erkennen können.

Ein kulturelles Problem anhand einer ganz simplen Geschichte erzählt. Jegliche Bewertung muss man selbst vornehmen, da weder der Erzähler noch der junge Mann, aus dessen Blickwinkel man Daisy sieht, irgendein Urteil fällen.

Ich wollte, ich könnte auf so brillante Weise aktuelle Dramen beleuchten.
Daisy Miller von Henry James

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