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Gut gedruckt ist halb zerfetzt

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Den jüngsten SF-Roman der Orgel-Brüder habe ich in seinem Erscheinungsjahr gelesen und das ist schon erstaunlich. Aber sie warben auf eine so nette Art für »Behemoth«, dass ich nicht widerstehen konnte.

Im Zentrum steht die Betrachtung zweier Generationenraumschiffe mit unterschiedlicher gesellschaftlicher Herkunft, eines eher chinesisch geprägt, das andere stalinistisch, beide totalitär, und ihr Umgang mit dem zunehmenden Verfall der Schiffe und damit der Ordnung.

»Behemoth« von T.S. Orgel,

Die Inszenierung gefiel mir, wenn sie auch sehr auf Bekanntem aufbaut. Die beiden Systeme überraschen weder in den finsteren Dingen, als auch in den liebevollen Überlebensgeschichten.

Das dritte Schiff wird nicht näher betrachtet, es ist eher der Gute-Westen-Typ und von daher für die Orgels vielleicht zu langweilig oder der Platz bzw. die Zeit reichten nicht mehr.

Das spürt man dann im Finale, wenn eine entscheidende Volte dadurch einfach kalt serviert wird und man sich fragt, warum das »Aas« nun so handelt. Da fehlte mir dann doch jede Menge Exposition und Motivation. Überhaupt ist das Finale etwas zu viel Harry-Kim.

Das Cover ist leider wieder sowas Generisches und hat nur den Hauch eines Bezuges zum Roman, aber zumindest Weltraum und Objekte.

Nichtsdestotrotz hat mir die muntere SF-Abenteuergeschichte sehr gefallen, ich mochte eine Menge der Figuren und hätte mit einigen von ihnen gern noch mehr Zeit verbracht.


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