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Vom Stapel unerledigter Dinge

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Manche Erkenntnis reift lange und überfällt einen dann mit schmerzender Präzision. Zwei Monate habe ich dem Blog nix zu sagen gehabt. Das lag auch daran, dass ich kaum etwas las und das wiederum führt zum Kern des Problems.

Sicher spielt die Pandemie ihre zerstörerische Rolle, aber letztlich hat es sich schon eine Weile angekündigt. Mein innerer Zwang, gelesene Bücher zu rezensieren nahm mir nicht nur zunehmend die Freude am Lesen, es verschlimmerte die Last unerledigter Dinge. Das Buch lesen, es rezensieren, in den Fantasyguide einbauen, darüber bloggen und dann das Buch in die Datenbank einpflegen. Jeder Schritt stand mit dickem Schatten vor dem Griff zu einem ungelesenen Buch, die ich ja weiterhin brav anhäufe, weil ich lesen will. Ganz viel und am besten gleich.

Darum werd ich meine offenen Rezensionsexemplarschulden abarbeiten und dann pausieren. Vielleicht landen hier im Blog oder anderswo ein paar Worte zu Büchern, aber nicht mehr verpflichtend.

Baumliebchen vor Schönwalde, Februar 2021

12 Kommentare

  1. Ich verstehe Dich sehr gut und finde mich selbst in dem Kommentar wieder. Mir geht es oft sehr ähnlich. Habe jetzt jahrelang kaum was weggelesen, weil für die vorherige Lektüre musste ja erst noch die Rezension geschrieben und das Autorenprofil angelegt werden. Inzwischen lese ich einfach fleißig vor mich hin, mach hier und da ein paar Notizen und schreibe die Besprechung, wenn mich die Muse küsst.

    Sich selbst Stress machen ist bei einem Hobby nie eine gute Idee. Aber schön wieder von Dir zu lesen!

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  2. portfuzzle sagt:

    Ich kann das alles sehr gut nachvollziehen … Wenn ich nicht jeden Tag die Radiotipps erledigen müsste, wer weis. Das ist mir zwar über die jahrelange Arbeit mittlerweile in „Fleisch und Blut“ übergegangen, aber dennoch ertappe ich mich dabei wie ich über die Sinnhaftigkeit nachdenke. Aber dann denke ich an all die Menschen, welche jetzt zu Hause sind … Dann raffe ich mich auf und denke, weiter gehts. Von den CDs die ich noch hören will usw. Eine seltsame und schwierige Zeit. Ich habe mich sehr in deinen Zeilen wiedergefunden.

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  3. Kann ich gut nachvollziehen. Solche Phasen hatte ich auch schon. Ich drücke dir die Daumen, dass du den Spaß am Lesen wiederfindest.

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  4. Thomas Hofmann sagt:

    Oh ja, geht mir mitunter ähnlich, aber bisher siegte immer meine Neugier auf neue Lektüreerlebnisse. Dafür hatte es mich in ähnlicher Form beim Zeichnen, meiner eigentlich großen Leidenschaft, erwischt, aber auch das hat sich nach langem Hadern eingerenkt.
    Aber mal einfach so nachgedacht, vielleicht hilft dir ein anderes Medium als „Abnehmer“ für deine Rezis, um aus dem Motivationstal rauszukommen. Eigennützig denke ich da ein ein gewisses kleines Papierfanzine aus Halle…
    Das aber nur mal laut gedacht…

    Gefällt 1 Person

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