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Tränen aus Rost sind das Blut der Sterne

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Corona hat ja jede Menge Pläne zerfetzt und dafür gesorgt, das ich mich das halbe Jahr in einem seltsamen Zustand zwischen antriebsloser Melancholie und Zeitverlorenheit befand. Zum Glück gab’s einen Haufen Arbeit, was dafür sorgte, dass der Kopf sich mit Codeproblemen befassen musste und durchgepustet wurde.

Das Fehlen von Lesungen und Cons wurde mir wieder so richtig bewusst, als mich Swantje Nieman anschrieb und frug, ob ich nicht Drúdir 3 lesen wollte. Aber logisch!

Garantiert hätte die phantastische Steampunkerin den ganzen Herbst in Lesungen verbracht und das Buch wäre mir schon viel eher in die Hände gefallen. So war ich froh, es noch halbwegs pünktlich verschlingen zu können und siehe da, es gefiel mir noch besser, als die beiden ersten Bände!

Drúdir – Schatten und Scherben von Swantje Niemann, Cover: Jörg Schlonies

Das mag daran liegen, dass ich nun schon viel zum Hintergrund der Welt kannte, mit Drúdir durch einige tiefe Täler der Traurigkeit gewandert bin und mir die Melange aus Politik, Steampunk-Fantasy mit Zwergen und tollen Figuren fest ans Herz gewachsen ist.

In »Schatten und Scherben« wird Drúdir von seiner Vergangenheit eingeholt. Aber nicht nur das zwingt ihn, sich damit auseinander zu setzen, wie er sich seine Zukunft vorstellt.

Sich seiner Fähigkeiten bewusst zu sein, sie zu akzeptieren, ist ja nur das eine. Man muss auch seinen Platz in der Welt finden.

Erwähnte ich schon die tollen Figuren? Swantje hat da ein großartiges Händchen für ambivalente Charaktere, die sich entwickeln dürfen, Fehler begehen oder einfach Dinge in Bewegung halten, ganz egal ob sie Zwerge, Elfen, Trolle oder Menschen sind. Zwar angelehnt an typische Vorstellungen dieser Fantasy-Rassen, aber moderner, irgendwie realistischer. Ich mag das einfach. Und ich vermute ganz stark, dass Swantje irgendwann wieder in die Welt ihrer ersten Trilogie zurückkehrt. Da sie mit den Drúdir-Bänden ihr Talent schärfen konnte, bin ich aber frohen Mutes, dass alles, was dem direkt nachfolgt, ebenfalls das Lesen wert sein wird und ich freu mich drauf!

Mehr zum Buch schrieb ich wieder in meiner Rezi: Drúdir – Schatten und Scherben von Swantje Niemann


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