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Monstermäßig Matsch und Menetekel

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Es soll ja Leute geben, die kaufen sich ein neues Buch erst, wenn sie das vorherige ausgelesen haben. Ich mache das dezent anders. Darum versubbe ich regelmäßig. Soziale Medien tragen daran Mitschuld. Etwa Twitter. In meiner Blase ploppen dort jeden Tag so viele Neuerscheinungen auf, dass es kaum zu verhindern ist, dass meine Finger plötzlich tippen: Brauch ich.

Bevor mein Hirn realisiert hat, was da geschieht, kommt schon die Antwort: Gern doch – und schwupps sitz ich der Falle. Die nächste 400-Seiten-Antho trudelt ins Haus …

Was mir Markus Heitkamp da aber zusandte, war ein Gedicht von Buch. Roter Seitenschnitt, Retro-Cover und viele coole Illustration von Christian Günther: »German Kaiju«

German Kaiju herausgegeben von Markus Heitkamp, Cover: Christian Günther

Die Veröffentlichung im letzten Jahr habe ich nicht so recht wahrgenommen, da Godzilla und co. einfach nicht mein Thema sind. Ich hatte in den 80ern einige der Filme in der Reihe »Mumien Monster Mutation« im ndr gesehen und war jetzt nicht so angefixt, aber hey, die Reaktionen auf Twitter kochten jedes Mal hoch, wenn die Sprache auf »German Kaju« kam und vielleicht gärte in mir auch noch die enthusiastische Vorstellung im Mai beim E-Book Event der Brennenden Buchstaben.

Das Buch kam an, ohne Rechnung – Markus schenkte mir ein Exemplar!

Hat mich das beeinflusst? Vielleicht, ein bisschen, aber letztlich mussten mich die Geschichten selbst überzeugen.

Und das haben sie! Vor allem, weil sich nichts wiederholte. Jedes Monster war anders, die Herangehensweisen unterschieden sich sehr stark und bis auf zwei nicht ganz so perfekte Texte, rissen mich die Katastrophenabenteuer durch die Bank mit. Es macht einfach großen Spaß, dem BER beim Untergang zuzusehen. Nur so als Beispiel.

Vor allem aber hatte ich das Buch sehr gern in der Hand. Als besonderes Gimick befand sich am Ende der Anthologie eine Umschlag mit einer Bonus-Story, die man nur im Notfall lesen sollte.

Der Notfall

Was ich natürlich tat, immerhin ist Corona und irgendwo geschieht grad bestimmt auch Elfenwerk. Ob aber Herr von Aster der beste Retter in Not ist? Zumindest süffisant schreiben kann er.

Christian von Aster und Markus Heitkamp auf der Buch Berlin 2018

Im SFN hatte ich versucht, einen offenen Lesezirkel loszutreten, was nicht ganz so gelang, aber immerhin konnte ich so das Buch in Häppchen genießen und meine Gedanken und Eindrücke in Worte fassen, was dann das Schreiben der Rezi etwas vereinfachte. Doch lest selbst: »German Kaiju« herausgegeben von Markus Heitkamp


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