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Der Elfen Schatten zwischen den Zähnen

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Mitten im Lockdown verkündete Uschi Zietsch, die wunderbare Autorin und Cheffin des Fabylon Verlages, dass sie ihre Urban-Fantasy-Reihe »Elfenzeit« ab Juli im eigenen Verlag herausbringen wird. Die 20-bändige Reihe erschien dereinst im Bertelsmann-Buchclub nur für Mitglieder. Frisch überarbeitet, in zehn Doppelbänden ginge es darin um böse Elfen.

Keine Ahnung, was mich veranlasste, spontan die Reihe zu abonnieren, wo ich mit Elfen eigentlich nichts am Hut, sondern eher an der Axt habe. Auf jeden Fall bekomme ich jetzt zehn Monate lang Elfenwerk ins Haus. Ob ich die Bände dann auch alle lese, sei dahingestellt – ich hab da einige unbeendete Reihen in den Regalen.

»Herbstfall« enthält die Romane »Der Hauch der Anderswelt« von Uschi Zietsch selbst und »Im Reich der Dunklen Frau« von Michael Marcus Thurner, den ich bisher nur von Maddrax und Perry Rhodan kannte.

Herbstfall von Uschi Zietsch und Michael Marcus Thurner, Cover: Stefan Keller

Der Beginn einer so epischen Reihe gehört natürlich der Vorstellungsrunde von Figuren, Hintergrund und dem Problem. In diesem Fall ist es der Einfall der Zeit in das Elfenreich und damit verbunden, die Möglichkeit des Sterbens durch Altern. Rettung verspricht die Menschenwelt. Hier nun begleiten wir eine ziemlich aufgedrehte junge Reporterin und einen traumatisierten Reporter, die quasi in das Elfenproblem und hineinstolpern. Denn der Elfenkönig hat seine Kinder, ein junges Zwillingspärchen ausgewählt, den Quell der Unsterblichkeit zu finden. Natürlich gibt es auch finstere Gegenspieler, die das selbe Problem haben, wobei hier »finster« keine wirkliche Unterscheidung bei den Elfen darstellt, denn beide Seiten sind irgendwie böse.

Probleme habe ich mit dem zugrundeliegenden Konzept, dass Elfen keine Seelen hätten und daher zu Liebe nicht fähig. Menschliche Seelen hingegen könnten ihnen dazu verhelfen oder zumindest zu Macht. Nun ja, »Seele« ist wie Homöopathie, man muss dran glauben. Die Schwäche dieses Konzeptes äußert sich darin, dass die Elfen durchaus Gefühle wie Hass, Furcht, Neid und Begierde empfinden können, warum nun gerade Liebe nicht? Vielleicht wird’s ja noch aufgeklärt.

Der erste Doppelschlag ist durchweg gut geschrieben und spannend, der zweite Band kam gerade an, muss aber noch warten, da ich mir unvernünftiger Weise wieder ein paar Rezi-Exemplare habe aufschwatzen lassen. Mehr von mir zur ersten »Elfenzeit« hier: Herbstfall von Uschi Zietsch und Michael Marcus Thurner


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