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Vor dem Ende kommen noch mehr Bände

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Wenn man einmal mit einem Mehrteiler angefangen hat, ist es nicht leicht, mittendrin aufzuhören. Außer man ist Autorin oder Autor von Fantasy-Romanen. Dann sprudeln die Wörter nur so aus einem heraus und was ist schon eine Trilogie, wenn man drei schreiben kann?

Aleš Pickar gibt selbst gar nicht an, auf wie viele Bände er sein Fantasy-Epos »Kalion« angelegt hat. Ich dachte, es wäre eine Trilogie und war dann beim Lesen von Band »Die zwölf Kronen« zunehmend gespannt, wie er die vielen Handlungsfäden auflösen will. Tja, halt gar nicht. Zumindest nicht in diesem Band. Gleichzeitig führt er in zwei neuen Handlungsebenen komplett neue Kulturen ein, die den epischen Story-Arc in Richtung Renaissance bzw. in eine spoilerfrei nicht zu benennende komplett andere Ecke lenken.

Die zwölf Kronen von Aleš Pickar; Cover: Aleš Pickar

Der Band erschien bereits Ende letzten Jahres und ich hatte sein Erscheinen zunächst verpasst, dann vergessen, dann keine Zeit gehabt und mit einem gewissen schlechten Gewissen kaufte ich mir den Band dann endlich letzten Monat auf der Nacht der Drachenfliege. Auch wenn ich ja eigentlich grad gar keine Fantasy lesen mag, kann ich angefangene Reihen einfach nicht leiden, zumal mir die beiden ersten Bände recht gut gefielen.

»Die zwölf Kronen« beginnen recht brutal, aber Aleš Pickar nutzt diesen Einstieg, um verschiedene Figuren auf den Weg zu bringen. Davon gibt es inzwischen jede Menge. Ich kam auf dreizehn Handlungsstränge. Einige treffen aufeinander, einige trennen sich dann auch wieder. Und keine Handlungsebene stellte sich als langweilig heraus. Zwar wäre ich gern viel länger mit Nelei unterwegs gewesen, aber bei dem riesigen Ensemble will wohl jede Figur mal ins Rampenlicht. Im Zentrum des Romans steht die Invasion durch die Peleori und Argan-Khôr. Die bestehende Welt wird durcheinandergerüttelt und Aleš Pickar gelingt es, das entstehende Chaos dadurch auszudrücken, dass er eine Zeitlang immer wieder zwischen den Schauplätzen wechselt. In der finalen Schlacht treffen dann einige seiner Figuren wieder aufeinander. Doch man spürt, es ist nur ein kurzer Moment bevor es im nächsten Band mit Wucht weiter geht. Zumindest vermute ich das.

Angekündigt ist der nächste Roman noch nicht, mal sehen, ob ich den vierten Band zeitnaher in die Mangel nehme.

Etwas mehr zur Handlung schrieb ich in meiner Rezi: Die zwölf Kronen von Aleš Pickar


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