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Was wächst da unterm Turm aus Elfenbein?

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Ich hatte ja schon angesprochen, dass ich überlege, etwas gegen meine Vorurteile bezüglich deutschsprachiger Gegenwartsliteratur zu unternehmen, die ein bisschen auch gegen eine Literatur-Szene gerichtet sind, die von selbst nie über Tellerränder blickt.
Als Genre-Leser wundert es mich zum Beispiel, wenn die Literaturbeilage des Spiegels die neuesten Krimitrends vorstellt, zur Phantastik aber nix zu schreiben hat.

Nun ist die Shortlist des Deutschen Buchpreises draußen:
María Cecilia Barbetta: Nachtleuchten, 528 Seiten, ISBN-13: 978-3103972894
Maxim Biller: Sechs Koffer, 208 Seiten, ISBN-13: 978-3462050868
Nino Haratischwili: Die Katze und der General, 750 Seiten, ISBN-13: 978-3627002541
Inger-Maria Mahlke: Archipel, 432 Seiten, ISBN-13: 978-3498042240
Susanne Röckel: Der Vogelgott, 272 Seiten, ISBN-13: 978-3990272145
Stephan Thome: Gott der Barbaren, 719 Seiten, ISBN-13: 978-3518428252

Meine Idee war ja, den Berg zu kaufen und dann zu lesen zu versuchen. Das ist mit 140 Euronen aber nun überhaupt kein Schnäppchen.

Ich grübel, ob mir das zu teuer ist. Sind auch drei Brocken dabei. Aber ich will auch keine Rezi-Exemplare anfordern, da ich ja nicht weiß, ob die Bücher lesbar sind.

Vielleicht sollte ich das Projekt Stück für Stück angehen und erst einmal nur eines kaufen. Mir sind alle Autorinnen und Autoren gänzlich unbekannt. Die Sechs Koffer sah ich schon einem der von mir verfolgten Buchblogs auftauchen, aber den Artikel selbst las ich nicht. Werde auch vorab weder die Klappentexte noch Berichte darüber lesen, damit meine Lektüre unbeeinflusst bleibt. Von den Nominierten scheint auch niemand eine Homepage zu betreiben. Ich welche Parallelwelt gerate ich da?

Fehlt nur noch die Buchhandlung. Klar, die vom Otherland können alles besorgen, aber Berlin hat viele hungrige Buchläden und so könnte ich ein paar Nichtphantastik-Bücher auch abseits der normalen Pfade kaufen. Wobei ich allerdings gar nicht weiß, ob in der Shortlist Phantastik schlummert. Ah, das wäre natürlich ein Traum.

Mhm. Ich überleg mir das.

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9 Kommentare

  1. Um die Shortlist mache ich bereits seit Jahren nen großen Bogen, da ich da dreimal ziemlich ins Klo gegriffen habe. Das ist allerdings auch schon ein Weilchen her (da war ich selbst noch Buchhändler) und vielleicht hatte ich bei meiner Wahl einfach kein gutes Händchen. Habe mir jetzt den Thorne auf den Merkzettel gepackt, mit dem festen Vorsatz ihn dann auch wirklich zu lesen. 🙂 – Wünsche Dir bei Deinem Vorhaben viel Spaß und dass sich Dein Ausflug abseits des Phantastischen lohnt. LG Stefan

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  2. Nachtrag: Sehe gerade, dass „Die Katze und der General“ auch bereits auf meinem Merkzettel war.

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  3. Da bin ich mal auf deinen Erfahrungsbericht gespannt. Dass Phantastik im Literaturspiegel so gut wie nie stattfindet, (einmal hat Weidermann mal was über Walter Moers geschrieben) finde ich sehr schade. Die New York Times hat eine feste Phantastikolumnistin, der Guardian berichtet ständig über phantastische Literatur.

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