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Ach herrlich war die Ferienzeit!

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Irgendwann in der siebten oder achten Klasse brachte eine Mitschülerin Kinderbücher aus dem Westen mit und schwärmte davon. Als pubertierende Leseratte war es logisch, dass ich diese Gelegenheit nutzte, näher in den mystischen Kreis der Mädchen einzudringen und entdeckte Enid Blyton.

Es müssen die Bände der Abenteuer-Serie gewesen sein und ich verschlang sie alle. Besonders in Erinnerung blieb mir, dass die Kinder immer Schokolade als Wegzehrung dabei hatten. Ansonsten waren es natürlich typisch kapitalistische Krimis mit Gaunern und schweren Jungs, die des Mammons wegen schlümme Dinge taten.

Da ich bei der Suche nach Urlaubslektüre auch auf Enid Blyton stieß, beschloss ich, mir eines ihrer Bücher zu besorgen. Meine Wahl fiel ohne langes Überlegen auf Geheimnis um einen nächtlichen Brand.

GeheimnisUmBrand

Geheimnis um einen nächtlichen Brand von Enid Blyton, Cover: Josephine Warfelmann

Es ist der erste Band der Geheimnis-um…-Reihe und stellt im Wesentlichen die fünf Spürnasen und einen Hund vor. Der Fall selbst ist recht simpel, aber spannend inszeniert und liest sich superflockig weg. Vermutlich aber hätte er mich als Junge nicht so begeistert. Immerhin wird Frederick wegen seines Gewichts gehänselt und er selbst als aufgeblasen dargestellt. Als jemand, der in der Schule fast nur Dicker gerufen wurde, wäre hier wohl Schluss mit der Reihe gewesen.
Aber auch darüber hinaus sind die Figuren des Buches sehr klischeebehaftet und überzeugen selbst unter Berücksichtigung der Zeit nicht mehr so richtig. Aber für mich ist es nachvollziehbar, dass diese Bücher so viele Leser und Leserinnen fanden. Kinder hatten damals irgendwie mehr Zeit für Abenteuer, ob nun selbst erlebte oder eben gelesene.

Eine kleine Rezi gibt’s im Fantasyguide: Geheimnis um einen nächtlichen Brand von Enid Blyton

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2 Kommentare

  1. dieterkayser sagt:

    Die Geheimnis-Bücher habe ich alle gelesen. Vor +/- 55 Jahren.

    Gefällt 1 Person

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