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Berlin im Sonnenschein

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Es war im Jahre 2009 als ich das allererste Mal Regina Spektor life erleben konnte. Sie tourte mit ihrem Album Far und bezauberte nicht nur mich im ausverkauften Fritzclub im Postbahnhof (inzwischen ehemaliger Fritzclub).
Natürlich schwor ich mir damals, sie wieder zu sehen. Ach Jahre lang musste ich warten, gestern war es so weit: Regina weilte in Berlin und ich nicht im Urlaub. Juhu.

Einziger Wehrmutstropfen: Sie spielte im Tempodrom. Das Dingens hasse ich. Es ist teuer, unbequem und kann nur durch die sanitären Anlagen punkten. Aber für Regina Spektor kann man diverse Opfer bringen.

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Regina Spektor im Tempodrom

Während all der Jahre brachte sie neben einem Live-Album zwei neue Platten heraus. 2012 das sehr kurze What We Saw From The Cheap Seats und letztes Jahr Remember Us To Life und jedesmal wurde ihre Lieder feste musikalische Begleiter. Neben den Songs von Anna Ternheim gehören die Lieder von Regina Spektor zu jener Art von Musik, die ich immer wieder hören, fühlen und denken kann. Darum laufen sie auch regelmäßig in meinem Player und ich habe zwar ein paar Lieblingssongs, aber eigentlich höre ich mich durch alle Platten.

So handhabte sie es auch am Montag in ihrem Konzert. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war das älteste Lied der Sailor Song vom Album Soviet Kitsch, Far dominierte mit sieben Songs, Remember Us To Life folgte dicht auf mit sechs, Begin to Hope mit drei und What We Saw From The Cheap Seats mit zweien, wobei sie Ballad Of A Politician nutzte, um an ihre eigene Geschichte als Emigrantin zu erinnern.

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Regina und die Gitarre

Wie gewohnt blieb sie in ihren Ansagen schüchtern und bedankte sich zaghaft, war sichtlich erfreut über einen üppigen Blumenstrauß, und bedankte sich für das sonnige Berlin nach den verregneten Tourtagen vorher.

Meist spielte sie am Klavier und natürlich schnallte sie sich für The Trapper and the Furrier, aber vor allem für das rockige That Time die E-Gitarre um.

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Etwas unscharf, aber es kam ja auf die Musik an

Sie kann ja schnelle Nummern genauso kraftvoll raushämmern wie eine ihrer unzähligen Power-Balladen, wobei der absolute Höhepunkt wieder einmal Après Moi darstellte, das mit seiner russischen Strophe schon immer einzigartig klang.

Ihre Begleitung bestand aus Schlagzeug, Cello und Keyboard, die alles an Musik abdecken konnte und einen großartigen Sound lieferte. Regina füllte das Zelt aber auch so mit ihrer Stimme komplett aus. Leider war das Tempodrom nicht ausverkauft, aber der langanhaltende Applaus ließ das schnell vergessen.

Die Zugabe und das Konzert beendete Samson, bei dem ich wohl immer dahinschmelzen werde und zum Glück war ich mit meiner Liebsten im Konzert – es war ein perfekter Moment.

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1 Kommentar

  1. […] für ein wunderbares Konzertjahr. Nach dem wunderbaren Konzert von Regina Spektor im August folgte gestern Anna […]

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