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Herein in die gute Stube, wenn‘s kein Schurke ist!

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Ulrich Holbein – Knallmasse

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Thorsten Küper liebt die große Steampunkbühne und Dank widriger Umstände im Kriminaltheater konnte ich gestern doch noch an seinem Theaterstück Fäden weben im dunklen Netz in Second Live teilnehmen.

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Der Andrang überwältigte zum Glück nur die Veranstalter und nicht die Technik, ein paar Lags störten nicht weiter. Küper erwähnte, dass der Abend Teil der Veranstaltungen bei Steampunk Hands Around the World vom Airship Ambassador geworden sei und damit quasi ganz ganz großes Theater. Über 40 Avatare nutzen die Einladung in Barloks Hafen.

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So sah das komplette Szenbild von Oben aus

In den Hauptrollen fanden sich alte Bekannte: Küpers Frau Kirsten Riehl, Frederic Brake, Bernhard Giersche, Rubeus Helgerud, Markus Gersting und natürlich Thorsten selbst – als Verfasser hat man gewisse Rechte und Pflichten zu erfüllen.

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Die Themse, ein Kahn, ein U-Boot, Dampfmechs und London

Das phantastische Bühnenbild stammte von Barlok Barbosa, ergänzt um Zepeline und Flugmaschinen von Somehow Peccable.

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Blick auf die Zuschauerdrehscheibe

Ein schönes Stückchen viktorianisches Steampunk-London bildete somit eine bezaubernde Kulisse. Das Publikum saß an kleinen Café-Tischchen auf einer Art Drehscheibe, die sich jeweils zu den rundherum angeordneten Szenenbildern hindrehte. Was ziemlich cool war, da so vom Themse-Kahn zum Wohnhaus, von dort zu einer Straßenszene bis zum finalen Schauplatz alles schnell erreichbar war und wir uns nicht fortbewegen mussten.

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Was hat es mit dem hölzernen Kasten, Stube genannt, auf sich?

Die Geschichte war typisches Küperpunktheater. Es Mischung aus Krimi und Lovecraft-Horror. Also weniger Steampunk wie beim letzten Mal, aber nicht weniger unterhaltsam. Küper hat die bisher unveröffentlichte Story letzten Sommer geschrieben, berichtete er.

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Da, ein Schurke!

Im Zentrum standen eine seltsame Pflanze und die Möglichkeit, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen.

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Nicht für jeden strahlen die Blätter der Pflanze blau …

Nach finsteren Gesellen, ewiger Liebe und einigen Toten kannte der Applaus und die Begeisterung aller Anwesenden kaum irgendwelche Grenzen.

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Bad der Akteure im Applaus

Das Ganze macht ja nicht nur wegen der Kulissen so großen Spaß, sondern weil es eine sehr entspannte Live-Atmosphäre besitzt. Das Publikum ist sehr wohlwollend, die DarstellerInnen sympathisch semiprofessionell und der Stoff exakt auf meiner Wellenlänge.

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Da kommt man gerne wieder!

 

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2 Kommentare

  1. Hinterhofderfantasie sagt:

    Hat dies auf Hinterhof der Fantasie rebloggt.

    Gefällt 1 Person

  2. […] Empfehlenswerte Links zum Theaterstück: Bei Buk: Faszinierende Pflanzen und spannendes Theater Kueper: Steampunk Theater: Ein persönlicher Rückblick lapismont: Herein in die gute Stube, wenn‘s kein Schurke ist! […]

    Gefällt 1 Person

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