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Mechanisches Musengeknutsche

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Vermutlich haben wir im Fantasyguide bereits über die Geburt von Kai Meyer berichtet. Zumindest kommt es mir so vor, dass er und seine Werke seit Anbeginn unseres kleinen eZines dabei sind.

Allerdings habe ich daran wenig Anteil, bislang eigentlich nur im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit ASP.

Nun aber mischt Fischer TOR die phantastische Literaturszene auf und der Herr Meyer spendierte dem ersten Halbjahresprogramm seine allererste Space Opera. Als er in der phantastisch! # 65 auch noch ziemlich enthusiastisch über Die Krone der Sterne plauderte, stand mein Entschluss fest, ihm ins All zu folgen.

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Die Krone der Sterne von Kai Meyer, Cover: Jens Maria Weber

Da bot es sich an, die TOR-Party im Otherland zu nutzen, mir ein Exemplar des wunderschönen Buches zu besorgen. Ich verschlang es im Nu.

Kai Meyer kann erzählen, kann Welten erschaffen und verfügt über genügend Erfahrung, einer breiten Leserschaft spannende Unterhaltung zu liefern.

Zunächst packte er in Die Krone der Sterne alles hinein, was man da so erwartet. Die toughe Sternenprinzessin, ihr knuffiger Geliebter und der etwas angegraute, schlachtenerfahrene Söldner geraten in eine intergalaktische Intrige, deren Hintergründe sich langsam auf einem komplikationsreichen Weg enthüllen.

Es gibt Weltraumkämpfe, geheimnisvolle Artefakte und Wunder von universaler Schönheit. Ich hatte von Anfang an meinen Spaß beim Lesen, vor allem, weil die Hauptfiguren genau die richtige Mischung aus guten und schlechten Eigenschaften besitzen, durch die sich auch untereinander Konflikte und Kabbeleien ergeben. Eben der wichtige Soap-Anteil.

Gleich vier Frauenfiguren bilden den Kern der Geschichte – hat man ja auch nicht alle Tage und jede von ihnen ist komplett anders angelegt. Alleshändlerin Shara Bitterstern mit ihrem megacoolen, mondsichelförmigen Raumschiff, die Nachtwärts – was für ein Name! – wurde aber meine Favoritin.

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Fantasyguide Kolumnistin und Otherland-Buchhändlerin Charleen flippt mit ihrem Exemplar komplett aus

Es wäre wirklich schade, wenn dieser Roman ein Unikat im Meyerschen Wirken bliebe, denn die Welt von Tiamande mit der Gottkaiserin, den Hexen und den Hinterlassenschaften des Maschinenherrschers ist nach 461 Seiten längst noch nicht auserzählt. Da geht noch was. Da muss doch wenigstens ein Folgeband drin sein. Hoffentlich geht die Fangemeinde von Kai Meyer diese Reise mit und lässt auch sein SF-Abenteuer zu einem Erfolg werden. Denn es ist wohl verständlich, wenn der fleißige Autor seine Schreibzeit lieber für Bücher verwendet, die dann auch verkauft werden können.

Meine Rezi im Fantasyguide: Die Krone der Sterne von Kai Meyer

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2 Kommentare

  1. Das Buch lese ich auch grad. Ich kam nicht gleich rein, weil die Mischung aus Action und Erklärungen zum Hintergrund und Weltenbau mich wohl etwas erschlagen hat (demgegegnüber passiert erstmal nicht soo viel). Aber mittlerweile liest es sich ganz fluffig.

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