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Der eiserne Gisbert

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Anfang Dezember verschickte Gisbert zu Knyphausen eine Rundmail an seine Newsletter-Abonnementen, um auf ein Clubkonzert aufmerksam zu machen und ich konnte es kaum fassen, wo es stattfinden sollte: in der Alten Försterei, hier in Köpenick.

Ihr könnt mir glauben, dass ich innerhalb der nächsten Minuten zunächst die Regierungsformalitäten und dann die Karten klar machte. Der Andrang war offensichtlich so groß, dass Gisbert ein paar Tage später ein Zusatzkonzert ankündigte.

Wir kannten bisher nur das Stadion und waren noch nie im Gebäude der Haupttribüne, daher wanderten wir auch wie gewohnt Richtung Hintereingang. Der natürlich zu geschlossen hatte und so kamen wir noch in den Genuss eines kleinen Winterspazierganges, da wir das Stadion fast einmal umrunden mussten.

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Gisbert, ein Wintertag und die Alte Försterei

Das Konzert fand in der Schlosserei statt, quasi das erste Obergeschoss des neuen Eingangsgebäudes und es ist als Konzertlocation der Hammer. Super Verkehrsanbindung, riesiger Parkplatz und bei uns um die Ecke.

Okay, die Bühne ist winzig, aber der Sound ist klasse, die Crew freundlich, die Klos pikobello und nun ja, es gibt auch Bier. Berliner Pilsner kann man mal trinken.

Es begrüßte uns ein Unioner, der uns die große Hintergrundgeschichte des Abends servierte. So lief vor acht Jahren im Stadion der Song Sommertag von Gisbert und machte ihn zum Fan. Als er letztes Jahr versuchte Karten für ein Konzert zu bekommen, waren die so fix weg, dass er sich dachte, es sei wohl einfacher, den Gisbert nach Köpenick zu holen.

Da das Zusatzkonzert bereits am Vorabend stattfand, konnte Gisbert auch gleich loslegen.

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Gisbert zu Knyphausen

Er spielte sich quer durch sein Repertoire und natürlich auch Sommertag. Dazu kamen einige Songs die eventuell oder garantiert auf der nächsten Platte zu finden sein werden, für die er im März ins Studio geht. Selbst an den Texten arbeitet er noch.

Ganz wunderbar fand ich seinen Song zum Timm Thaler Film von Andreas Dresen, der allerdings ganz am Ende des Abspannes laufen wird. Wer nicht so lange warten wollte, konnte sich gestern eine Vinyl-Single kaufen.

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klein, aber fein: die Bühne der Schlosserei

Ein Klubkonzert ist etwas feines. Die Stimmung ist, gerade bei einem Liedermacher, meist friedlich familiär und auch Gisbert schien die eher intime Atmosphäre zu genießen. Es war ein wunderbarer Konzertauftakt für 2017, zumal ich Gisberts Songs eher im Winter und im Herbst höre.

Es wäre wirklich wunderbar, wenn sich die Schlosserei als Konzertort etablieren könnte – so fix und früh waren wir noch nie zu Hause. Fehlen jetzt eigentlich nur noch ein paar Szenekneipen links und rechts für die lauen Sommernächte.


1 Kommentar

  1. […] Vor einem Jahr stellte Gisbert zu Knyphausen in der Union-Schlosserei die ersten Rohfassungen von Songs für sein neues Album Das Licht dieser Welt vor. Es war ein intimes Konzert, Gisbert war sich der Wirkung der Songs noch unsicher. […]

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