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Kulisse für den ultimativen Roadmovie

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Manche Ideen sind einfach so genial, dass ich mich kaum einkriegen kann vor Begeisterung. Ein den Äquator umspannender Teilchenbeschleuniger als Kulisse für den ultimativen Roadmovie ist so eine.

Äquatorstraße von Thomas Adam Sieber, Cover von Paul Gauguin

Äquatorstraße von Thomas Adam Sieber, Cover von Paul Gauguin

Die Story Äquatorstraße von Thomas Adam Sieber hat genau die richtige Mischung aus coolem Hintergrund, Figuren mit greifbarem Profil und etwas gegen den Strich gebürsteter SF-Geschichte. Sie ist zu Recht Titelstory seiner im Eigenverlag herausgebrachten Kurzgeschichten-Sammlung und ich hätte sie verpasst, wenn mich Thomas nicht selbst drauf gestoßen hätte.

Für meine Nova 23 – Rezi hatte ich einmal meine faule Seite überwunden und selbst für jene AutorInnen extra Seiten im Fantasyguide angelegt, die bisher noch keine hatten. Das mache ich bei Anthologien sonst eher nicht, da man da schnell zehn Seiten basteln muss.
Aber wenn man das immer aufschiebt, hat man plötzlich vier Anthos mit denselben Leuten und keine Verknüpfungen. Da mosert der Datenbänker in mir rum.

Thomas fand dann auch seine Seite und wies mich auf seine 2013 erschienene Story-Sammlung hin, die da in der Bibliographie noch fehlte.
Zwar hab ich die phantastisch! von der ersten Ausgabe an im Abo, schaffe es aber nicht immer alle Ausgaben zu lesen. So ist mir Horst Illmers Empfehlung des Buches in Nummer 54 entgangen. Dabei habe ich da schon etliche gute Bücher gefunden. (Wer die Seite von Horst besucht, sollte extreme Farben mögen)
Aber besser spät als nie. Nach der Lektüre der Sammlung stand fest, dass man da etwas mehr Werbung machen sollte und nach einiger Überzeugungsarbeit »Interview? Ich hab doch erst eine Geschichte veröffentlicht!« trudelten letzte Woche die Antworten ein.
Und, trara, tada und Tusch: Das Interview ging gestern online.

Im übrigen die allererste Seite im Fantasyguide nach einem epischen Käferbeseitigungskampf in unserem CMS. Denn was ich seit zwei Jahren für ein Feature hielt, war eigentlich ein Bug. Seit diesem Wochenende generiert Typo3 nun sprechende URLs. Ein paar Nacharbeiten sind noch offen, damit auch all die alten Links weiterhin funzen, aber was tut man nicht alles zum Wohle der Leserschaft.

Der Nachteil dieser schlafverkürzenden Tätigkeiten ist eine gewisse Müdigkeit, die im Zusammenhang mit der Steppenwolf-Lektüre zu mentalen Engpässen führt.
Aber es geht mir nicht zum ersten Mal so, dass ich ziemlich erstaunt darüber bin, wie umfangreich man die Psyche einer Figur beschreiben, sezieren und überdenken kann. Daneben fühlt man sich dann gleich ziemlich simpel und oberflächlich.

Peter Simpel wollte ich auch immer mal wiederlesen, fällt mir dabei ein. Aber dieses Jahr nicht mehr. Das liegt jetzt nicht an Hermann Hesse, sondern an vier wachsenden Stapeln ungelesener Bücher. Jammern auf hohem Niveau, ich weiß.

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