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Am Rad gedreht

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Seit kurzem kann man den Trailer zur Fernsehserie The Shannara Chronicles bewundern. Ich weiß, viele halten die Serie für eine billige Tolkien-Kopie. Das habe ich nie so empfunden. Was vielleicht daran liegt, dass ich Die Elfensteine von Shannara zuerst und vor dem Herrn der Ringe las.
Genau dieses Buch wird nun wohl die erste Staffel der Serie als Grundlage verwenden. Dabei gibt es neben dem Schwert von Shannara noch einige andere Geschichten, die zeitlich davor liegen.

Shannara war mein Einstieg in die Fantasy. Noch viel mehr als die Elfensteine aber liebe ich Das Zauberlied von Shannara. Hier bündelt sich für mich alles, was ich von einer guten Fantasy-Geschichte erwarte. Natürlich die Queste, das Abenteuer aber vor allem eine Welt, die Orte enthält, für deren Bestand und Rettung man kämpfen möchte, weil man da auch gern leben will.
Ein Großteil phantastischer Welten ist hingegen kaputt und dreckig. Selten ein Platz, den man wirklich zur Heimat erwählen würde.

Wo ich zum Beispiel auf keinen Fall hätte leben wollen, wäre in Robert Jordans Rad der Zeit.
Tausende zickige Frauen, die sich am Zopf ziehen und böse gucken, dabei aber mit Anmut und Wohlgestalt Männer betören um sie dann genau deswegen runter zu putzen oder ihnen irgendwelche irrsinnigen Aufgaben zu verpassen.
Und doch hatte mich diese endlose Geschichte gefangen. Ich wollte lange Zeit wissen, wie es weitergeht.
Für den Fantasyguide habe ich jetzt einen alten Text zum Rad der Zeit Prequel Der neue Frühling umgeschrieben, auf deutsch 2004 erschienen.

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Der neue Frühling von Robert Jordan, Cover von Darryl Sweet

Damals lebte Jordan noch und er plante zwei weitere Bände mit Vorgeschichten zur Haupthandlung zu schreiben. Ich hoffte zudem, dass Jordan irgendwann seinen Zyklus straffen würde, sodass eine Geschichte ohne Längen und Millionen identischer Figuren entstünde, denn gerade am Anfang gab es für mich sehr viele spannende Ideen.
Doch der Tod kam allen Plänen zuvor. So, wie ich sehr viele schöne Lesestunden in der Welt von Shannara verbrachte, prägte auch das Rad der Zeit meinen Fantasy-Geschmack und auch wenn ich momentan kaum Fantasy lese, bin ich doch Dank Terry Brooks, R. A. Salvatore und Robert Jordan Fan geworden.

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2 Kommentare

  1. Ich habe seinerzeit nur „Das Schwert von Shannara“ gelesen. Fand ich ganz nett, aber aus irgendwelchen Gründen, bin ich in der Reihe nie weitergekommen. Das werde ich demnächst nachholen und „Die Elfensteine von Shannara“lesen. „Das Rad der Zeit“ hatte mich in den ersten Bänden noch richtig gepackt, weil es damals mal was Anderes als die üblichen Elfen/Zwerge/usw.-Welten war. Aber ab Band 9 (dt.) wurde es mir zu zäh und ich bin ausgestiegen.

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  2. lapismont sagt:

    Irgendwann war die Luft raus, leider.

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