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TMI – Polarisation im Weltall

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Auf die Fortsetzung der O.R.I.O.N. Space Opera hatte ich mich schon sehr gefreut. Nicht nur, weil der Chefplaner der Serie, Guido Krain, in einem Interview bewies, was für ein sympathischer Typ er ist, sondern weil ich in der Vorschau las, dass es mit zwei Figuren weiterging, die mir bereits im Auftaktband Funken der Unendlichkeit ganz besonders gefielen.

Der brennende Rabe von Guido Krain, Cover von ShikomoDer brennende Rabe von Guido Krain, Cover von Shikomo

Das quirlige Mädchen mir roten Haaren, burschikos, frech und hochintelligent, ist eine Figur, die Guido Krain des öfteren verwendet. Und damit auch ziemlich gut im Griff hat. Als Kontrast passt der aufgemotzte Killertyp mit eingebauten Kampfcomputer ziemlich gut.
Beide sind unkonventionell und die erotische Spannung zwischen ihnen kennt mal als Bestandteil einiger sehr erfolgreicher Serienpärchen.
Von den sich daraus entwickelnden verbalen Kabbeleien lebt auch Der brennende Rabe. Ich konnte einige Male herzhaft lachen und ein Grinsen wollte schon gar nicht aus meinem Lesegesicht weichen.
So schleicht sich das raffinierte Biest nachts zu Lorn, den sie quasi als Freund adoptiert hat und sich bemüht, ihm eine Freundin zu beschaffen, um in seiner Regenerationsphase mit der wachenden KI zu reden. Neugierig will sie wissen, was denn Lorn von einer der Kandidatinnen hält und muss dann damit leben, dass man auf Fragen manchmal Antworten erhält, die man gar nicht hören wollte. Männer haben eben eigene Kategorien zur Bewertung weiblicher Attraktivität und ein Mundfaktor gehört in den Bereich too much information. Jup, Sex spielt eine gewisse, amüsante Rolle bei Krain.

Polaris, Pali genannt, und Lorn sind definitiv ein heißes Pärchen, auch wenn sie (noch) nicht zusammen sind. Aber sowohl in schneller Action als auch im drögen Bordalltag treiben sie ihre Umgebung in Chaos und Verzweiflung.
Ein Buch, das man mit großen Vergnügen liest, egal wie dick aufgetragen das ganze auch sein mag. Ich finde es ziemlich schade, dass diese neue SF-Reihe bisher sowenig Aufmerksamkeit erregte, aber der typische deutsche SF-Fan schwärmt wohl eher für Kinofilme und englischsprachige Science-Fiction. Bei der riesigen Auswahl dort ist anscheinend auch wenig Platz für eine Lektüre abseits der Wege.
Und ich muss jetzt unglaublich lange Monate auf die Fortsetzung warten, wenn das kein Elfenwerk ist!

Aber hier der Weg zu meiner Rezi:
Der brennende Rabe von Guido Krain

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