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Der Berliner SF-Club Andymon ist zwar etwas verschwiegen, was die weite Welt anbelangt, aber seit dreißig Jahren sind seine Mitglieder eifrig am Thema geblieben und feiern das gerade mit einer phantastischen Woche.

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Eine phantastische Idylle

Bereits seit Montag gibt es jeden Abend eine Veranstaltung, hauptsächlich zu astronomischen Themen. Den Abschluss liefert heute Karlheinz Steinmüller, der nicht nur viel über die Zukunft zu sagen weiß, sondern mit seiner Frau Angela auch die Namensstiftenden SF-Roman Andymon schrieb – immer noch mein mit Abstand liebster SF-Roman.

Da geh ich aber nicht hin, eine ganz andere Geburtstagsfete fordert meine Anwesenheit, dafür aber konnte ich gestern die Vernissage von Thomas Franke besuchen.

Seit seinen phantastischen Covern für die Katzmarz-Bände, die bei p.machinery erschienen, ist der Grafiker Franke wieder zurück im Cover-Geschäft.

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Original und Buch zum Katzmarz-Gedächtnisband
Abschied von Bleiwenheim

Früher in der DDR und später bei Suhrkamp prägte er mit eigenem Stil und Geschmack die Optik mancher Buchreihen.

Seine aktuellen Collagen aus alten Zeitungsholzstichen sind pralle Geschichten, die an Jules Verne erinnern wie ihn Karel Zeman verfilmte, vermischt mit dem Bildhumor eines Terry Gilliam.

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Der Kulturring-Chef und Thomas Franke

In Treptow kann man nun nicht nur eine große Auswahl der Bilder sehen, sondern auch kaufen.

Außer mir waren jede Menge Andymonier anwesend und auch Frank Böhmert, der den avisierten Collagenroman schon fest in sein Buchbudget einplante. ad:keY-Sänger René konnte happy sein, er machte ein Cover für ein Album klar.

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René und Frank beim Aufdröseln der opulenten Collagen und ihrer wunderlichen Titelungetüme

Leider fehlte Hannes Riffel, der auf dem Golkonda-Treffen natürlich unabkömmlich war, er hätte sonst mit Thomas Franke über ein mögliches Projekt plaudern können. So aber stellte der hochsympathische Schauspieler im Hauptberuf eben uns seine Pläne für eine illustrierte Ausgabe des Stalker-Drehbuchs Die Wunschmaschine vor.

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Endlich wieder Punkte – Thomas Franke wiederbelebt seine alte Zeichentechnik

Noch bis 14. August sind die Bilder in den Räumen des Kulturringes Treptow in der Ernststraße 14 zu besichtigen. Nur wenige Schritte vom S-Bahnhof Baumschulenweg entfernt.

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