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Das Zeitalter des Blechs

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Meine Comichelden in Kindertagen hießen Dig, Dag, Digedag, Ritter Runkel, Abrax, Brabax und Califax.
Keine wirklichen Superhelden, aber ich fand sie super.

Vielleicht liegt es am Fehlen all der Comics und Serien in meiner Jugend, dass ich mit den Marvel- und DC-Filmen so wenig anfangen kann. Natürlich kann ich Action, SciFi und den Humor darin wertschätzen, aber letztlich interessiert mich das seltsame Schicksal der Figuren nicht die Bohne.
Und ich habe keine Ahnung warum. Mir sind die Ähnlichkeiten zu Star Wars oder den Herrn der Ringe durchaus bewusst, aber irgendwie ist mir Darth Vader näher als Ultron.

Erstaunlich, wie Marvel es geschafft hat, mit ihren Filmen nicht nur die Massen ins Kino zu holen, sondern auch die Fans zu begeistern. Und ich stelle mir vor, wenn in der selben Preisklasse etwa so großartige Werke wie Perdido Street Station, Against the Day oder Midworld verfilmt würden.
Aber das wird wohl nicht passieren.

Doch jedem sein Plaisirchen. Ich arbeite mich gerade durch Venus siegt, meinem dritten Buch von Dietmar Dath. Eine SF-Geschichte über Personenkult, Totalitarismus, ihre Kinder fressende Revolutionen und dem Zusammenleben von Robotern, Menschen und Künstlichen Intelligenzen. Ich bleibe weiter dabei, dass Dath der bedeutendste SF-Autor unseres Landes ist und ich bewundere seinen Output. Die Art und Weise, wie er gesellschaftliche Probleme literarisch in Zukunftsentwürfe packt und zumindest meistens eine spannende Handlung scheinbar mühelos aus dem Handgelenk schüttelt, fasziniert mich ungemein.

Venus siegt von Dietmar DathVenus siegt von Dietmar Dath

Verfilmen wird das bestimmt auch niemand, aber wenn er es vielleicht wie schon mit Die Abschaffung der Arten ins Theater schafft, wäre es auch toll.
Da gibt es Platz für unendlich viele Zeitalter.
:wave:

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5 Kommentare

  1. Frank Bhmert sagt:

    Ich bin im Westen mit Superman/Batman aufgewachsen und habe die damals für mich tolle Welle der Williams-Comichefte ab 1973 miterlebt – trotzdem kann ich heute mit dem Superheldenkram nix mehr anfangen. Für mich setzte, nachdem ich nach vielleicht hundert, zweihundert Heften eh schon Langeweile im Marvel/DC-Universum empfand, Alan Moores WATCHMEN den absoluten Schlusspunkt. Seitdem kann ich gar keine Superheldencomics mehr lesen. Böser Mann, dieser Moore 😉

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  2. Der Ritter Runkel von Rübenstein war einfach cool. Meine Tante in der Zone hat mir den immer geschickt. Ich war darum immer froh, daß die drüben war.

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  3. Murilegus sagt:

    Mich hat als Kind vor allem Frankobelgisches interessiert, also Asterix, Lucky Luke, Der rote Korsar … Superheldinnen und -helden sind weitgehend an mir vorbeigegangen, mit einer Ausnahme: Ich war ein großer Fan der Turtles-Comics, also der ursprünglichen Comics von Mirage, ohne zu ahnen, dass es sich dabei um eine Parodie von Frank Miller & Co. handelte.

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