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Im Innern des Wahnsinns

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Es gibt viele Gründe, gegen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung zu sein. Dabei ist es vielleicht nicht für jeden gleich durchschaubar, was denn nun so schlimm daran ist, dass der nette Staat weiß, wer man ist, wo man war und wo man hingeht. Der tut ja nix.

Danila Rohr überlegt sich in ihrer SF-Novelle Im Turm des Panopticons wie es wohl sein mag, wenn Überwachung gesellschaftlich anerkannt und man Andersdenkende auf die harte Tour ins Boot zu holen gedenkt, einfach indem man ihnen zeigt, dass es noch schlimmer geht.

rohr
Im Turm des Panopticons von Daniela Rohr

Man sperrt sie in ein Raumschiffgefängnis, das in Form eines Panopticons gebaut ist und lässt sie rund um die Uhr überwachen. Perfide ist, dass man nie weiß, wann man beobachtet wird und wann nicht.

Das Besonderes an Rohrs Geschichte ist aber, dass dies nur eine Ebene des Plottes ist!

Auch wenn das Büchlein recht dünn daherkommt, die Geschichte ist auf keinen Fall schmalbrüstig. Im Gegenteil. Gut erzählte SF mit politischem Kontext. Daniela Rohr werde ich im Auge behalten.

Meine Rezi im Fantasyguide: Im Turm des Panopticons von Daniela Rohr

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