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Gehst‘ noch zum Späni?

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Grad schrieb ich noch, ich schaff’s nicht so oft ins Second Life und schon war ich wieder drin.
Aber da die SF-Gemeinde nun schon seit zig Trillionen Jahren oder wie Piper es nennen würde seit »Millionen Lichtjahren« auf das Erscheinen von Nova 23 wartet, musste ich einfach die dargebotene Möglichkeit nutzen, bereits vorab etwas aus der mystischen Nummer zu hören.

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Eine neue Nova am SF-Himmel: Marc Späni

Der Name Marc Späni sagte mir nix. Aber wenn er es in eine Nova schafft, muss sein literarischer Antrieb schon einige Power haben, dachte ich mir und tatsächlich überraschte der 1972 in St. Gallen geborene Schweizer und praktizierender Lehrer mit einer tollen Lesung.

Die Gastgeber Thorsten Küper und Michael K. Iwoleit steckten locker und gelassen Umzüge und technische Widrigkeiten weg und so konnte das Brennende Buchstaben Event beginnen.

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MKI, Marc Späni und Thorsten in Plauderlaune

Marc las zunächst »Dr. Kojimas Cyber Symphonic Orchestra« aus Nova 23 vor. Hierzu hatte er extra kleine Soundschnipsel komponiert und mit Klaviergeklimper und professionellem Saxophonspiel eingespielt, die Thorsten irgendwie ins SL zauberte.
Sehr coole Idee, die traurige Liebesgeschichte zu untermalen.

Anschließend bot Marc Auszüge aus vier weiteren Erzählungen dar. »Home in the Woods« handelt von einem seltsamen Computerproblem. HFS 4000 spricht plötzlich rätoromanisch und Hauptfigur Schlumpf kümmert sich irgendwie darum.

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Der Mann ohne Hemd: Marc Späni

»Die fünfte Stufe der Entspannung« ist eine Kurzgeschichte in fünf Teilen, die Marc anlässlich einer Ausschreibung für eine Anthologie schrieb, deren Erscheinen noch für dieses Jahr avisiert ist.
Man sollte die Ursache für einen intergalaktischen Krieg entwickeln und Marc rät uns in seiner Version, Flaschenöffner nicht einfach einzustecken.

Der »West Lake Blues« gehört zu einem bisher unvollendeten Zyklus von neun Erzählungen, die sich mit der Entwicklung virtueller Realität beschäftigen.

In seinem letzten Textauszug, »Ein metaphysikalischer Gesundbrunnen« geht es irgendwie um eine Beziehungskiste, aber Marc las uns nur das Nachspiel vor, da er hier vor dem Problem stand, einen Zeitsturz von 1400 Jahren sprachlich darzustellen. Er löste das, indem er seinen Icherzähler plötzlich während seines inneren Monologes in einen breites Rätoromanisch abgleiten lässt. Herrlich vorgelesen und ich verstand nur einzelne Wörter.

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Mit 16 Avataren war der Wordl Culture Hub von MKI gut besucht

Das machte Laune auf mehr! Gehst‘ wieder zum Späni? Auf jeden Fall!

Und nun her mit Nova 23!

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2 Kommentare

  1. BukTom Bloch sagt:

    Guten Tag,
    Dank für diesen Bericht.
    Ja, die Besucher_innenzahl war nicht schlecht. Im Vergleich zu anderen Lesungen in SL hätte ich Marc aber durchaus noch einige Menschen mehr gewünscht. Zumal das Experiment mit der Musik ja wirklich originell war und gut gelungen ist.
    Aber wer weiß: derlei läßt sich ja wiederholen …! 🙂
    Wer noch einige Bilder mehr sehen mag, die auch ein wenig größer sind – gern hier schauen:

    http://buktomblog.blogspot.de/2015/04/marc-spaeni-in-sl-musikalische-sf-und.html

    MfG
    Burkhard Tomm-Bub
    aka
    BukTom Bloch

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