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Ganz ohne Gärtner

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Das Berliner Kriminal Theater befindet sich seit 2003 in meiner alten Wohngegend in Friedrichshain, im alten Umspannwerk in der Palisadenstraße.
Wir waren da schon einige Male, vor allem, weil dort ganz klassisches Theater geboten wird.
Krimis eignen sich auf hervorragende Weise, eine vergnüglichen Vorstellung zu werden und daher hatte ich auch keinerlei Bedenken, dass man Agatha Christies Tod auf dem Nil in den Sand setzen könnte.

Vorher nutzten wir noch das gute kulinarische Angebot im angeschlossenem Restaurant und dann ging auch schon der Vorhang hoch.

kriminaltheater
Ein Stück vom Vorhang

Weder Bühne noch Besucherraum sind groß, jedoch war die Vorstellung sehr gut besucht.
Und tatsächlich wurde es eine tolle Fahrt über den Nil. Der kleine belgische Schnüffler löste den Fall nonchalant und ganz besonderen Applaus erhielt Cornelia Lippert für die Darstellung der trinkfesten Salomé Otterbourne,

Regie führten Wolfgang Rumpf und Matti Wien, der auch in der Rolle des Poirot glänzte. Leider kam die Darstellerin der ermordeten Milliardärstochter, Susanne Meyer, zum Abschluss nicht mehr auf die Bühne. Vielleicht war sie schon weg, aber die Frage: Wo ist denn die Tote?, machte die Runde.
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Postkarte und Eintrittskarte vom Tod auf dem Nil

Wer Theater in klassischen Kostümen, Bühnenbildern und intimen Ambiente mag, sollte unbedingt mal ins Kriminal Theater gehen. Die Karten sind nicht allzu teuer. Allerdings gibt es im hinteren Bereich eine Säule, deren Sichtschatten man berücksichtigen muss.
Wenn das mal kein Elfenwerk ist!

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2 Kommentare

  1. Frank Bhmert sagt:

    Ja, das ist ein schöner Ort! Ich war schon zu einer Buchpremiere (Fitzek/Wulf Dorn) und einem Theaterstück (Sherlock Holmes) dort. Macht Spaß und ist stimmungsvoll – ich stehe ja total auf alte Industriearchitektur.

    Und das Restaurant hat in der Tat eine leckere Küche. Wäre vielleicht – angesichts des Industrial Chic – auch mal was fürs SF-Dinner!

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    • Montbron sagt:

      Gute Idee!
      Was mich ein bisschen ärgert ist, dass ich zu DDR-Zeiten nie einen Blick auf das Gebäude warf. Zumindest keinen bewussten.
      Geschichtlich interessant war nur der alte Wahlslogan an der Friedhofsmauer gegenüber „Liste 3 – wählt KPD!“
      Den hatte man damals aufgefrischt, wie das Gespenst von Canterville seinen Blutfleck.
      Heute gibts den Spruch da nicht mehr.

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