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Der literarische Überhit des Jahres 2014 war für mich Amerika-Plakate von Richard Lorenz.
Das ist eine rein subjetive Einschätzung, die jedoch zumindest von einigen Leuten geteilt wird, deren phantastische Beurteilung ich wert schätze.
Jüngst zog nun auch Michael E. Perkampus auf seinem Blog GrammaTau nach und badete das Werk in warmen Lob.

Amerika-Plakate von Richard LorenzAmerika-Plakate von Richard Lorenz

Schade, dass es das Buch nicht auf die Longlist des Seraph geschafft hat. Nun ist dieser Preis eher ein Handels- als ein Literaturpreis, außerdem muss man als Verlag seine Bücher einreichen. Insofern ist der Kreis möglicher Kandidaten von vornherein eingeschränkt und das Fehlen der Amerika-Plakate zumindest erklärbar.

Doch dereinst, wenn die Subjekte der Phantastik in die Tiefe des Vergessens gesunken sind und keiner sich mehr an den Seraph 2015 erinnert, werden die Amerika-Plakate immer noch da sein und als geniales Debüt eines der ganz großen deutschen Phantasten gelten.
Da bin ich mir ganz sicher! Rein subjektiv natürlich.
Noch könnt ihr von Anfang an dabeigewesen sein und alles genauso besser gewusst haben wie ich. :wave:

Apropos Seraph. Natürlich plane ich auch dieses Jahr zur Leipziger Buchmesse zu fahren, soweit meine Ohren dass dann wieder erlauben. Man will ja auch hören, was da so spannendes vorgelesen wird!


5 Kommentare

  1. Ich habe es inzwischen aufgegeben, mich über die Ungerechtigkeiten gerade bei Preisvergaben aufzuregen. Fräst man sich durch die etablierten Blogs, deren Betreiberinnen/Betreiber nicht selten predigen „Rettet die Bücher aus Indie-Verlagen“, dann wird man „Amerika-Plakate“ in keinem Jahresrückblick auf 2014 finden, weil alle sich lieber bei den Großverlagen anschmiegen. Habe gerade ein weiteres herausragendes Buch aus einem unabhängigen Verlag von 2014 rezensiert (Peggy Wolf – Acker auf den Schuhen). Das gleiche Spiel.
    Da baue ich lieber auf Eigeninitiative. Wenn ich bedenke, wie gezielt ich mir vorgenommen hatte, „Amerika-Plakate“ mit allen Mitteln zu unterstützen und was daraus nur durch Weitersagen entstanden ist, finde ich das auch nicht ohne.
    Scheiß doch auf all diese Preise.

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  2. Frank Bhmert sagt:

    Sein Herz an etwas verlieren und dann davon begeistert erzählen, das ist das Einzige, was hilft. Ob nun außerhalb oder innerhalb von Jurys.

    Die Buddhisten nennen das: Lob des Guten.

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  3. Montbron sagt:

    Genau deshalb machen wir das ja.

    Von Mund zu Mund, von Blog zu Blog!

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  4. Mammut sagt:

    Doch dereinst, wenn die Subjekte der Phantastik in die Tiefe des Vergessens gesunken sind und keiner sich mehr an den Seraph 2015 erinnert, werden die Amerika-Plakate immer noch da sein und als geniales Debüt eines der ganz großen deutschen Phantasten gelten.

    Ralf, das hast du schön formuliert. Ich werde mir dieses Jahr die Amerika Plakate auf die Leseliste setzen und mir ein eigenes Urteil bilden. Ich bin schon gespannt ob unsere Geschmäcker ausnahmsweise mal wieder eine Überschneidung haben.

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