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Preise für alle

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Der Preis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ist wieder einmal im Gespräch. Die Longlist wurde veröffentlicht und etliche Buchblogs (etwa Buzzaldrins Bücher) sind bereits fleißig am Lesen.
Als Phantastik-Freund ist diese Liste für mich wie ein Blick ins Telefonbuch von Nairobi.

Fast jedenfalls. Denn just meine gegenwärtige Lektüre steht drauf.
Der Unternehmer von Matthias Nawrat ist aber auch eine SF-Erzählung. Wird natürlich nicht als solche beworben. Das dünne Büchlein enthält eine bisher sehr faszinierende Geschichte über ein Mädchen, das in einer postapokalyptschen Schwarzwald-Welt Liebe und Verantwortung entdeckt. Sehr einfallsreich aus der Sicht des Mädchens erzählt, in einer Sprache, die gleich das soziale Umfeld abbildet, denn Lipas Familie beschränkt sich auf eine enge und unternehmensgebundene Sprache.
Das ist mehr als cool.
Wenn die Handlung nicht noch in irgendeine Niederung abrutscht, werde ich das Bändchen sehr empfehlen können.

Aber das beste deutschsprachige Buch des Jahres ist immer noch Dietmar Daths Feldeváye. Auch SF.
What else?

Jup und weil’s so schön ist, kommt heute Abend gleich der nächste SF-literarische Höhepunkt: Frank Böhmerts Lesung im Otherland.
Er stellt da seinen Berlin-NEO-PR-Roman vor. Bin schon sehr gespannt.

Berlin 2037 von Frank Böhmert, Cover von Dirk SchulzBerlin 2037 von Frank Böhmert, Cover von Dirk Schulz

Das Heft werde ich natürlich erstehen. Es ist Nummer 76 der Reihe. Band 1 hatte mich damals nicht dazu verführt, wieder ins Perryversum einzusteigen. Mit Reboots kann ich eh nicht viel anfangen.
Aber der Hauptgrund, warum ich auch damals mit dem Lesen der Erstauflage von Perry Rhodan aufhörte, ist einfach die beschränkte Lesezeit. Eine regelmäßige Serie füllt zu viele Slots, in die ich lieber reizvolle Bücher stecke. Sicher gibt es auch gute Bände in der Serie, aber letztlich ist die Bandbreite begrenzt. Wenn ich mir anschaue, in wieviele Genres, Kulturen und Stile ich allein dieses Jahr reingekrochen bin, dann bereue ich da nix. Meine Perry-Zeit war schön und ich werde vielleicht bald mal eine Lesereise zurück machen. Dann kralle ich mir die Liste mit den Spinnen-Bänden und schwelge in der Erinnerung an die Entdeckung des Sense of Wonder.
Oh Colounshaba!


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