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Ehrt das Cover!

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Es ist ja üblich geworden, bei der Herstellung von Büchern zu sparen. Sei es am Lektorat, am Korrektorat oder eben an der Covergestaltung. Heraus kommen generische Produkte, lieblose Massenware.
In der Kleinverlagsszene hingegen hat sich über die Jahre hinweg eine eigene Kultur entwickelt. Hier können sich viele Talente austoben, wenn auch oft gering oder gar nicht entlohnt.
Aber zumindest bieten sich so Trittbretter. Einen dieser aufstrebenden Cover-Künstler habe ich für den Fantasyguide interviewt:
Lother Bauer im Gespräch.

Ein Beispiel:
Cover zum 5. Sonderband SF-Serie Rettungskreuzer Ikarus Die Auserwählte herausgegeben von Irene Salzmann, erschienen bei AtlantisCover zum 5. Sonderband SF-Serie Rettungskreuzer Ikarus Die Auserwählte herausgegeben von Irene Salzmann, erschienen bei Atlantis

Die Auswertung des DSFP ist auch durch. Bei den Kurzgeschichten hat eine gute Story gewonnen, bei den Roman leider, wie von Frank Böhmert erwartet, der große Name. Schade, denn es gab sehr viele deutlich bessere Romane in 2013. Somit ist bereits das zweite Jahr meiner Jury-Mitgliedschaft eher enttäuschend ausgefallen und ich überlege wirklich, mir das weiterhin anzutun. 🙄
Die offizielle Bekanntgabe poste ich, sobald sie raus ist.

Und noch etwas ganz anderes.

In der Blogosphäre kreisen gerade Artikel zu einem Bericht auf http://buzzaldrins.com/. Dort geht es um Literatur-Blogs und ihren Wert als Literatur-Kritik.
Ich nutze dieses Blog hier ja auch, um über meine Lektüren zu schreiben. Allerdings stelle ich vollwertige Rezensionen immer in den Fantasyguide und verlinke sie hier. Im Unterschied zu den Rezensionen versuche ich bei meinen Kommentaren hier im Blog, persönlicher zu sein, meine Meinung deutlich auszudrücken. Hier kann ich darüber fluchen, welches Elfenwerk der Jeschke fabriziert oder wir unterirdisch bieder der Zwack schreibt.
So sehe ich den Unterschied. Ein Blog ist persönlicher, mehr Emotionen weniger Argumente. In den Rezensionen bemühe ich mich, sachlicher zu sein, eventuelle Hintergründe des Werkes zu beleuchten und es in einen Kontext zu setzen, soweit es geht. Manchmal lassen sich Verknüpfungen zum Leben der AutorInnen herstellen, manchmal ignoriere ich deren eventuelle Intentionen und interpretiere das Werk aus sich selbst heraus. Je nach Lust, Laune und Lektüre.
Was ich jedoch nicht machen will, sind erweiterte Inhaltsangaben oder eine Wiedergabe von Pressetexten. Zum Glück kann ich unabhängig schreiben, ohne Druck von Verlagen oder AutorInnen. Das bedingt natürlich, dass ich Kritik begründe. Selbst bei Rezensionsexemplaren, die ich kostenlos erhalte, weiche ich davon nicht ab. Und es gibt genügend Bücher, die ich einfach so lese und rezensiere.

Denn das Schönste an diesem Hobby in diesem Land und dieser Zeit ist die Freiheit, seine Meinung äußern zu können. Keine Selbstverständlichkeit und keine unangefochtene Sache.

Und so sehr es auch in Bauch und Fäusten grummelt, bedeutet diese Freiheit eben auch, die Meinung anderer zu akzeptieren.

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