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Lektüreprobleme

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Für den DSFP lese ich gerade Drake von H. D. Klein. Ach, was ist das schwer, sich mit diesem Buch zu beschäftigen. Klar, mich hatte der Klappentext nicht gereizt, das Buch schon vorab zu lesen und mein Gefühl scheint sich zu bewahrheiten. Zwar gibt es spannende Momente, aber erzählerisch bringt Klein mich ständig auf die Palme. Langweilige und redundante Innensichten von zu vielen Figuren und Plotwendungen, die ausgewürfelt scheinen.
Ohne Pflicht, hätte ich es schon längst beiseite gelegt. Ok, ich hätte es gar nicht erst angefangen.

Ein ganz anderes Problem liefert Dietmar Dath. Feldeváye macht unglaublichen Spaß. Hier gibt es erzählerisch und vor allem was die sprühende Fantasie anbelangt, nichts zu meckern.

Nichts zu meckern, ist, als Erklärung für Nichtberliner, der Olymp der Komplimente

Und was ist das Problem? Dath-typisch gibt es Auslassungen im Text, denen ich gedanklich nicht zu folgen mag. Bin ich einfach zu blöd für. Das betrifft wahrscheinlich sogar den Grundgedanken des Romans. Irgendwie geht es um eine Gesellschaft, in der es keine Kunst gibt, da sie verwirklicht ist. Dann kommt aber doch wieder Kunst hinzu und das verwirrt alle.

Ehrlich, ich hab bisher keine Ahnung, wo das Problem ist, oder was es bedeutet, wenn Kunst verwirklicht ist.

Ich sehe mich ja auch als Künstler. Aber das hat für mich nichts mit Verwirklichung zu tun, sondern mit Laufen- und Rauslassen. Und das wäre nichts, dass sich beenden könnte, außer mit meinem Ableben.

Nächste Woche issa im Otherland und ihr könnt euch drauf verlassen, dass ich den Kollegen dazu befrage. In Deutsch kann ich Fragen stellen. Da mangelt es mir bei den englischsprachigen AutorInnen-Events noch.

Eine große Sache noch zum Schluss. Mit schwellender Freude höre ich gerade das neue Notwist-Album CLOSE TO THE GLASS in Dauerschleife. Jedesmal gibt’s wieder etwas neues zu hören. Sounds, Effekte und melancholischer Gesang. Was für ein Glück, dass bald ein Konzert ansteht.
:wave:

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