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Spielereien und Hörspiele

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Da unsere großartige Chrissie momentan keine Zeit für das Rezensieren hat, hab ich mich der aufgelaufenen Gabriel Burns Hörspiele angenommen.
Die Serie hatte einige rechtliche Probleme und damit verbunden eine längere Pause. Weihnachten trudelten bei mir die Folgen 38-40 ein, wobei die 40 eine Musik-CD ist.

Ich kannte die Serie bis dato nur von den Rezis und Specials im Fantasyguide und hatte natürlich Glück. Folge 38 – Der Tod ist eine Lektion war ein hammerhartes Horror-Hörspiel, das echt an die Substanz ging.

Gabriel Burns 38 – Der Tod ist eine LektionGabriel Burns 38 – Der Tod ist eine Lektion

Die 39 – Der Ruf des Leviathans war zwar auch sehr gut gemacht, aber eher normale Gruselkost.

Gabriel Burns 39 – Der Ruf des LeviathansGabriel Burns 39 – Der Ruf des Leviathans

Leider beschäftigten sich beide Hörspiele mit Nebenschauplätzen, sodass ich vom eigentlichen Gabriel Burns Kosmos wenig mitbekam.
Mal sehen, ob der Verlag weitere Rezensionsexemplare schickt. Seit sie ihre Presse-Arbeit über ein spezielles Portal abwickeln, kann man keine mehr direkt bestellen. Elfenwerk!

Aber da wir gerade bei Hörspielen sind. Ein jährliches Ärgernis ist die Sparte Hörspiel bei den Nominierungen zum Kurd Lasswitz Preis. In dieser Kategorie nominieren nicht die SF-Schaffenden, sondern eine Jury. Und die hat eine ganz spezielle Vorstellung davon, was ein gutes SF-Hörspiel ist. In erster Linie muss es gebührenfinanziert und im Radio gelaufen sein. Da die Welt sich aber nun mal weiterdreht, sind 99 % der aktuellen SF-Hörspiele keine Radioproduktionen.
Wenn man aber fast alle Hörspiele unberücksichtigt lässt, kommt es regelmäßig vor, dass man gar nix nominiert.
Frank Böhmert fordert in seinem Blog zu Recht die Abschaffung dieses Preises. Es belastet den Ruf des KLPs doch sehr und diskreditiert nun schon seit Jahren ein ganzes Genre.
Sehr traurig.

Wie es anders geht, beweist der Vincent Preis, der eine große Bandbreite an Audioproduktionen berücksichtigt und damit auch für eine entsprechende Öffentlichkeit sorgt.

Denn der Sinn eines Preises ist nicht die Kompetenzbestätigung der Preisverleiher, sondern die SchöpferInnen zu ehren, Motivation fürs nächste Jahr zu bieten und vor allem das Genre und seine Werke zu fördern.

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