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Ich bau dir ein Schloss

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Gestern Abend konnte ich Amanda Palmer live im Kesselhaus der Kulturbrauerei bewundern.
Aufmerksam wurde ich auf sie durch Übersetzer, Autor und Blogger Frank Böhmert. Der ist ziemlich cool und hört jede Menge abgefahrener Musik.
Jedenfalls lernte ich Amanda Fucking Palmer durch ihn kennen, erwarb ihr Neuseeland-Album Map of Tasmania und nahm letztes Jahr auch an ihrem Kickstarter Projekt teil.

Der erste Vor-Act gehörte den Roten Punkten. Klingt deutsch, ist aber ein australisches Duo, das mit deutschem Akzent englische Songs performt. Nennen sich auch Astrid und Otto Rot. Der letzte Song wurde mit AFP zusammen performt und nannte sich recht schräg Ich Bin Nicht Ein Roboter (I Am a Lion).
:yes:

Danach gab der Bassist der Begleitband von Amanda, Grand Theft Orchestra, eine Einblick in sein Schaffen, wobei es eher nach Playback aussah. Aber egal.

AFP begann ihren Part mit Ich bau dir ein Schloss von der Balustrade, voller Inbrunst und mit rollendem R. Der Text stammt übrigens aus der Feder von Hans Hee, und ist eher durch das Cover der Neuen Heimat bekannt. Okay, irgendwer kennt sicher auch noch das Original von Heintje. Googelt selbst, wenn ihr die beiden nicht kennt. :wave:

afp_2013Amanda Fucking Palmer and The Grand Theft Orchestra
(Handy-Foto ist mies, ich weiß)

Aber es kamen noch mehr Cover-Songs. Zunächst Nirvanas Smells like Teen Spirit, dann ein sehr besinnliches Gedenken an Lou Reed, dessen Walk on the wild side Amanda sehr theatralisch und mit Publikumsbegleitung absolvierte.
Ziemlich witzig leitete sie dann auf das nächste Cover über. Man dachte schon, nun käme pädagogisch wertvoll eine politischer Kabarettsong von Hanns Eisler, aber falsch gedacht, es folgte Nenas NDW-Hymne 99 Luftballons.
88|

Dazwischen Songs aus der Theater is Evil-Platte, aber auch ältere Sachen wie Map of Tasmania und der Dresden Dolls-Klassiker Coin-Operated Boy.

Tja und dann erzählte Amanda von der anstehenden Pause. War abzusehen. Die letzten Jahre brannte die Frau förmlich für Kunst und Fans, kein Wunder, dass sie erstmal zu Hause bleiben möchte. Obwohl es bestimmt keine wirkliche Ruhezeit wird.

Auf jeden Fall wars ein phantastischer Abend. Trotz des Montags. Was AFP auch zu würdigen wusste. Have a good break, Amanda!

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