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Fiese Krise

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SPD

Wenn man sich das Bild dieser drei Buchstaben anschaut, strahlt es eine rundliche Gemütlichkeit aus. Diese warme Kuschelatmosphäre mag auch die Führungsspitze der alten Volkspartei empfinden. Keine Rücktritte, keine Konsequenzen aus der erneuten Wahlniederlage. Im Gegenteil, die Brüste schwellen, stolz stellt man sich der drohenden Verantwortung und freut sich schon auf warme MinisterInnensessel.

Tja, nur leider ist die Republik kein Ponyhof. Eine große Koalition bedeutet nichts anderes als einig Merkelland. So wie die FDP dafür schon nicht notwendig war, ist es auch die SPD nicht.
Eine Regierung mit Beteiligung der Linken jedenfalls ist nicht wahrscheinlich. Selbst wenn es die SPD-Spitze durchdrücken würde, die Grünen dürften in ihrer Partei dafür keine Mehrheit in der Basis finden. Dort nämlich sucht man gerade nach einem eigenen Profil. Was auch die FDP und die Piraten wieder einmal versuchen.

Nein, die Optionen stehen zwischen Großer Koalition und Neuwahlen. Und was wird der deutsche Michel wohl bei einer Wahlwiederholung wählen? Die alte Tante SPD wohl eher nicht.

Vielleicht ist es einfach vorbei mit diesem ganzen politischen Differenzieren. Wer braucht das Original, wenn er die Kopie billiger bekommt? Merkel ist für alle da!:crazy:

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3 Kommentare

  1. decordoba sagt:

    Die SPD gehört auch zu den Wahlgewinnern.

    Sie hat bei einer großen Koalition viel Macht, weil die CDU keine andere Option hat. Die Grünen stehen nicht zur Verfügung. Da bleibt nur noch die CDU Minderheitsregierung.

    Wenn die SPD geschickt verhandelt, können sie die Hälfte der Minister beanspruchen. Auch aus dem Wahlprogramm können sie einige Punkte verwirklichen.

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    • Montbron sagt:

      Die SPD hat nach der Wahlklatsche 2009 knapp drei Prozentpunkte mehr bekommen. Wer das als Gewinn bezeichnet, hat keine hohen Ansprüche.

      Ist ja nicht so, dass die schwarzgelbe Regierung erfolgreiche Politik betrieben hätte. Im Gegenteil, eine echte Oppositionspartei hätte massenhaft Angriffspunkte gehabt.

      Merkel braucht eine Handvoll Mandate zum Regieren. Keine sonderlich gute Verhandlungsposition für die SPD.
      Aber mit der aktuellen SPD-Spitze ist es auch egal, wieviele Pöstchen nun in die rote Ecke wandern, man ist ja auf Merkels Seite. War man ja auch vorher schon.

      Und DAS ist der Grund für die geringe Begeisterung des Wahlvolks. Das hat nämlich gleich CDU gewählt.

      Was im übrigen Wahlprogramme wert sind, sollte hinreichend bekannt sein.

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