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Die große Flatter

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Die Karlsgarde bemüht sich momentan darum, in Lotro eine Sippe zu finden, die zu uns und wir zu ihr passen.
Momentan sind alle noch im Lotro-Fieber – zum einen natürlich weil das Spiel für uns neu ist, aber auch, weil es doch einige Dinge gibt, die in War fehlen oder einfach nur anders sind.

Doch man soll ja mit dem Guten beginnen.

In WAR ist das PvP episch, macht Spaß und ist in Bewegung. Die Spieler wollen die Schlacht und überall ist Krieg. Wer nur mal schnell ne Runde SZ spielen will, findet zu 90% ruckzuck Gegner.

Thorst wehrte sich in unserer Diskussion dagegen, dass ich WAR eine Shooter-Affinität bescheinigte.
Warum tat ich das?
Nun, rein technisch ist der Zugang zum PvP recht trivial. Um an einem Szenario teilzunehmen, kann ich mich als Spieler über ein Menü im Spiel anmelden. Obwohl die Szenarios Zugänge in der Spielwelt haben, muss ich dort nicht hindüsen, muss keinen NPC anquatschen oder dergleichen. Meine Spielfigur bleibt bei der Anmeldung und auch beim Betreten außen vor.
Erst wenn ich im Szenario bin, spiele ich wieder die Figur. Quasi ist ein Szenario ein Spiel im Spiel. Ich finde schon, dass der Vergleich mit einer CounterStrike-Map berechtigt ist.

Etwas anders sieht es im offenen Realm versus Realm aus. Es gibt alle acht Stunden die Möglichkeit, sich via Klick in ein Brennpunktgebiet porten zu lassen. Ansonsten muss man die Wege durch die Spielwelt nutzen. Da die Flugpunkte fast alle in Kriegslager führen, ist der Unterschied zu einem Direktport aber gering. Auch hier ist der gesamte Nicht-RvR-Bereich völlig ohne Belang. In RvR-Gebieten gibt es zudem kaum NPCs, nicht einmal besonders viele Tiere, vermutlich unter 50 in der gesamten Spielwelt. Es sind reine Schlachtfelder für Spieler. Also quasi auch eine Map.

Der nächste Punkt neben der Umwelt ist die Ausrüstung. Wer einmal im Zerg mitritt weiß, dass Ausrüstung quasi egal ist. Wichtiger sind Dinge wie Spieler-Anzahl, Koordinierung, Klassenverteilung und Verhalten der Spieler selbst.
In Szenarien hingegen macht es zwar einen Unterschied, ob man Rufrang 80-Equip trägt noch mit Level 40 PvE-Klamotten kämpft, aber der nominelle Erfolg hängt davon nicht zwangsweise ab. Spaß oder Frust schon gar nicht.

Wer in WAR hauptsächlich PvP betreibt, kann tatsächlich auf Quests, Berufe, Events, Lore und Schnickschnack verzichten, da all das nichts am PvP-Spaß ändert oder spürbaren Einfluss auf den Erfolg hat. Selbst wer mit Tränken, Salben und Spezialtalismanen vollgestopft zergt, hängt viel mehr von den o.g. externen Faktoren ab.
Figurenentwicklung oder Feintuning in den Skills? Im Normalfall irrelevant. Der Tod der Figur hat keine Auswirkung, der Debuff läuft schnell wieder ab – weder muss man die Ausrüstung reparieren lassen, noch Ressourcen farmen oder herstellen lassen, maximal kauft man etwas beim Händler ein, steckt die riesige Kriegsramme in die Hosentasche und eilt leichtfüßig zur Burg. Der Ruf geht nur nach oben. Mehr Konsequenzen hat PvP in WAR nicht für die Figur.
Eigentlich ist WAR daher genauso statisch wie eine Runde CS.

Runenpriesterkollege Grimboog fasste unsere Lotro-Erfahrung ungefähr so zusammen:
Ich will PvP wie in WAR und PVE wie in Lotro, beides zusammen in einem Spiel!

Damit drückt er die Meinung der meisten in unserer Gilde aus. Und darum flattern wir gerade so viel in Lotro rum.

Für Grungni!

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