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final static WAR

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Holger stellte in seinem Blog-Artikel Es ist was faul im Lande Kalimdor das Ende seiner WoW-Karriere in Sicht und in seiner Begründung zählt er eine Menge Gründe auf, darunter der wohl für ihn wichtigste, dass WoW aus kaum noch mehr besteht als leicht zu erringende Items ohne Nachhaltigkeit. Zudem geht die Community den Bach herunter, für Holger als Rollenspieler der Horror.

Das bringt mich aber zu einem Gedanken, der vielleicht an die Ursachen der WoW-Probleme geht. Blizzard wollte WoW weiterentwickeln. Jedes Jahr ein Addon, so das Versprechen. Die Evolution von Classic zu TBC begann mit einer Revolution: Gleiche Chancen für alle.
Aber nicht nur die ersten Items der Erweiterung veränderten das bisherige Spielgefüge, es kamen neue Berufe, Rassen und Fähigkeiten hinzu.
Gleichzeitig wurden Bossmechaniken an spezielle Skills angepasst, so das es Pflichtbelegungen gab.
Aber auch der klassische Content bekam die Veränderungen zu spüren. Der riesige Inhalt für 60er wurde nun ausgelassen, da es mehr Sinn machte, mit 58 auf die Scherbenwelt zu gehen.
Die Revolution fraß ihre Kinder.
Doch es musste weiter gehen. Der Lichking kam. Mit ihm auch neue Fähigkeiten und schnelleres Leveln. Immer weniger wichtig wurde das Spiel zwischen 1 und 79, allein 80 und die diversen Raid-Inis galten als WoW-Kernstück.
Das Spiel hatte sich auf etwas reduziert, dass mit dem ersten Jahr des Spiels nichts mehr gemein hatte. Wenn Classic die Entdeckung der Neuen Welt darstellt, ist TBC ihre Kolonisation und WotLK die Emanzipation der Nationen.
Wenn Blizzard für Cataclysm an einer weiteren Evolution des Spieles arbeitet, stoßen sie an die Grenzen des Machbaren. Nicht für Spielanfänger wird programmiert, sondern für den 80er, für den Status Quo von WotLK. Cataclysm ist nicht WoW, sondern ein völlig neues Spiel. Wachstum ist nicht unendlich.

Was hat das mit WAR zu tun?

Stellen wir uns vor, in WAR gäbe es keine Weiterentwicklung (so schwer fällt das nun nicht, stimmt’s?).

Erste Phase: Leveln.
Zweite Phase: Rufrang 80 erreichen.
Dritte Phase: freies PvP-Spiel.

Was wäre daran schlecht?

Für Grungni!

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9 Kommentare

  1. Erdknuffel sagt:

    Schlecht wäre daran gar nichts – außer die Tatsache, dass das Spiel ohne Ziel irgendwann zum Alltag wird.

    Wenn man dem Spieler keine Ziele gibt, dann braucht er wenigstens neue Spielmodi um unterhalten zu werden.

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  2. Tokk sagt:

    Die Motivation ist automatisch da, wenn man Spaß an dieser Sache hat. Der Weg ist das Ziel.

    Wie poetisch … wie schlicht … wie wahr! ;p

    Warum spielt jemand sein Leben lang Fußball, obwohl das Spiel seit Jahrzehnten nicht geändert wurde?

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  3. Priapos sagt:

    bei der Gelegenheit … was hat sich denn in WAR geändert was mir vieleicht einen Rückkehrversuch schmackhaft machen könnte?

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    • Montbron sagt:

      Geändert? Mhm. Vermutlich nur unsere Art des Spielens. Versuch nicht, allein in WAR umherzuzuckeln. Der Hauptfun kommt von gemeinsamen Aktionen.
      Du kannst zwar auch mit der Allie viel erleben, wirst dort aber ersteinmal investieren müssen. Und momentan ist durch GOA-Crasch, WM und Sommer gildenintern eher weniger los. Wird bestimmt im September wieder mehr.

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