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Mumien, Monster, Mutationen – Der Eltupley

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Der gemeine Eltupley ist ein seltsames Wesen, dass nun auch Montbron beglückte. Im Prinzip ist dieser Archetyp ein Gott des Spieles, der davon ausgeht, dass jeder Andere exakt so spielt, wie er sich das als Eltupley so vorstellt.

Der Eltupley etwa geht davon aus, dass ein Heiler wie eine Klette am Schatten des Meisters klebt und uneigennützig in jede Gegnergruppe reinhüpft, um den bombenden Eltupley am Leben zu halten. Fies vom Heiler ist es natürlich, dabei selbst zu sterben und nicht innerhalb der nächsten Sekunde wieder heilend zur Stelle zu sein.
Unvorstellbar ist es für den Eltupley zudem, dass andere Spieler komplett andere Ziele im Spiel verfolgen. Genau in solchen Situationen gerät der Eltupley in Brunftstimmung und röhrt sein göttliches „l2p“. Es ist unklar, wie die eigentliche Befruchtung vollzogen wird, jedoch scheinen Flächenschaden und Kommunikationsprobleme förderlich für eine erfolgreiche Vermehrung.
Im Umgang mit einem typischen Eltupley sollte der gute Heiler daher auf Runen (zur Not auch ein Zauber) der Ignoranz zurückgreifen. Von Heilung oder gar Wiederbelebung ist ganz abzusehen, da der Eltupley es als Anbiederei missverstehen könnte, was ihn natürlich tierisch anmacht, ein neuerliches „l2p“-Gestöhne wäre die Folge.
Auch wenn der Eltupley in Massen aufzutreten scheint, ist er eher ein Einzelgänger, bis zu dem Moment natürlich, da er in die Gegnerhorde hüppt. Allerdings umgibt ihn dabei beständig die Aura der Unfehlbarkeit und sollte er einen Angriff überstehen, juckt es ihm wieder derartig in der Lende, dass er selbst den Kadavern seiner Feinde ein lüsternes „l2p“ entgegenmaunzt.

Der Eltupley genießt erstaunlicherweise selbst auf Seiten der Zerstörung noch keinen Artenschutz. Dabei ist seine Bedeutung für den getrübten Spielgenuss riesig. Zwar ist nicht zu vermuten, dass der Eltupley demnächst ausstirbt, aber er bedarf unbedingt aller Aufmerksamkeit und Pflege, damit es auch morgen wieder aus dem Dickicht des Feuerregens tiriliert: „l2p!“.

Wen weiterführende Studien weiterführen, der sollte sich mit Erdknuffels Blick über den fraglichen Tellerrand hieven: Ein Blick über den Tellerrand? oder Yitus wie immer tiefenpsychologisch sensibel verlinkter Analyse folgen: Die Zukunft der MMOs (Interface und Motivation)
Verstehen ist nicht Pflicht, es zählt der Klick.
:wave:

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2 Kommentare

  1. erdknuffel sagt:

    Ein Blick über den Tellerrand?Ich denke zunächst einmal ist es wichtig zu erklären, warum ich an das Ende meiner Überschrift ein Fragezeichen gesetzt habe. In den letzten Tagen bin ich auf zwei sehr interessante Videos gestoßen, die mich zum nachdenken angeregt haben. Der gern …

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  2. Wochenend-Events, Tröten und der Set-SpaßWer meinen Blog schon eine Weile verfolgt, wird sich an mein Event-Tag erinnern. Früher habe ich jedes Event mit einem Review versehen. Mit dem Beginn der Dauer-Wochenentevents habe ich damit aufgehört. Wozu auch? Jede Woche die gleichen Aufgabenstellu…

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