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Was die Zukunft bringt

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Holger Göttmann hat am Sonntag in seinem Blogbeitrag The Last Unicorn über die Zukunft von MMOs philosophiert (und dabei WAR als totgeboren bezeichnet – der Elf!).

MMOs dominieren den Spielemarkt und verdrängen viele klassische Spiele. Meine Vermutung ist, dass in Zukunft sogar noch viel mehr auf MMOs gehen werden und am Ende kaum noch ein Genre bleibt, das kein MMO ist.

Dieser Gedanke ist durchaus verführerisch. Jedes Computerspiel bietet im Grunde immer auch einen Ansatz, in Gruppe gespielt zu sein. Und wenn es nur rundenbasiert ist. Mir hat zum Beispiel der Splittscreen in Battle Isle oder Die Sieder 1 und 2 sehr gefallen. Der Multiplayermode in Diablo2 oder Dungeon Siege veränderten die Spiele völlig.
Sicherlich ist es schwer, ein Spiel wie The Witcher so umzubauen, dass es mehrere spielen können. Es kann ja nicht jeder Geralt sein, oder doch? Löst man in MMOs nicht immer dieselben Quests wie alle anderen auch?
Insofern bedarf es vielleicht gar nicht so vieler konzeptioneller Änderungen, um aus einem Singleplayer Rollenspiel eine online Variante zu machen.
Oder man verlegt sich gar nicht so sehr auf das Gleichziehen von Content für alle, sondern bietet ganz unterschiedliche Rollen an. Der Händler, der Bäcker, der Stratege oder der Hund. In WoW kann man ja auch schon Panzer oder Drache sein, warum das nicht gleich als Rollenkonzept festlegen?
Wer weiß, vielleicht macht es ja auch Leuten Spaß, mal nicht der Kämpfer oder Heiler zu sein, sondern das Reh oder der Questmob?
In eine derartige Welt ließe sich jedes Singlespiel irgendwie einbauen. Wenn erst einmal Wii-ähnliche Steuergeräte auch in MMOs Einzug gehalten haben, wenn man vorm Screen fechtet oder Zaubergesten ausführt, wird auch die Interaktion ganz anders sein. Ein Klaps, ein Kuss von Figur zu Figur – da öffnen sich ganz neue Horizonte.
Ich glaube auch, dass MMOs als spielerische sozial Networks gerade erst anfangen, ihre Möglichkeiten zu entdecken.
Mein Traum ist ja da flexible Spielwelt, in der ein Spielleiter wie in guten alten P&P-Zeiten eine Story erzählt und das Spiel die Bilder dazu liefert, life und elektronisch. Die Gruppe bekommt es mit ganz normalen Monstern zu tun – erdacht von einem Menschen und zur Laufzeit vom Computer generiert. Alles ist dann möglich und selbst ein Gildentreffen leidet dann nicht an den Emote-Grenzen des Spieles. Dann könnte man auch endlich mal dem frechen Elf zeigen, wozu er seine Ohren hat.
Ach ja, die Zukunft wird schön, ganz sicher!

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